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kira

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Registrierungsdatum: 6. Mai 2005

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1

Freitag, 6. Mai 2005, 19:09

Rückwandbau für Tropenterrarium

Hallo,

ich möchte gerne eine Rückwand für ein Tropenterrarium bauen ( 120*50*80) und habe mir auch schon einige Bauanleitungen im WWW angeschaut, die alle etwa nach diesem Prinzip aufgebaut sind :

http://www.leopardgecko-farbzucht.de/html/ruckwandbau.html

Teilweise wird geraten, dem Fliesenkleber Sand beizumischen. Alle Terrirückwandbauanleitungen, die ich bis jetzt gefunden habe, waren aber eher für Wüstenterrarien. Meine Frage wäre also, ob mir jemand sagen kann, ob es ausreichend ist, die Rückwand nach dem oben genannten Prinzip zu bauen und dann einfach mit Epoxyharz zu bestreichen, um das ganze Werk "wetterfest" zu machen. Für Tipps und Erfahrungen bin ich Euch sehr dankbar, Gruß, Kira

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2

Freitag, 6. Mai 2005, 20:10

Also, ich hab meine auch so ähnlich gebaut, jedoch mit einigen pikanten unterschieden.

Ich nehme nicht eine Styroplatte und klebe stücke von anderen als Felsen drauf, sondern ich nehme eine sehr dicke Styroplatte und schnitze mit einem Cuttermesser die Struktur heraus (macht sau viel Dreck, sieht aber 1000x geiler aus).
Anstatt die rückwand zu bemalen, mische ich Abtönfarbe an Stelle von Wasser direkt mit dem Fliesenkleber (ohne Sand). Sollte das Gemisch zu fest sein, spühle ich anschließend die Abtönfarbenflaschen aus, und nehme das spülwasser zum verdünnen(erhöht die Farbintensität).
An stelle von Harz nehme ich Holzklarlack für Kinderspielzeug, welcher die Wand noch in wilden Mustern abdunkelt und schattiert.
Ein Beispiel für ein Feuchtterrarium:



ich hoffe, ich konnte helfen

kira

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3

Freitag, 6. Mai 2005, 20:24

Vielen Dank, das war wirklich eine sehr hilfreiche und schnelle Antwort!! Die Rückwand sieht wirklich wie eine Felsenlandschaft aus! Echt super. Diese Schattierungen entstehen wirklich durch den Lack?
*aufdiekniefallvorehrfurcht*

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4

Freitag, 6. Mai 2005, 20:28

Nun, der Hauptschatten entsteht natürlich dadurch, dass die Felsformationen tatsächlich 5-10cm unterschied zueinander haben. Die Schattierungen, die ich meine sind die, an den winzigen erhabenen stellen, die wie eine Gesteinsmaserung wirkt. Das sind die Syrokugeln, mit schön Fliesenkleber drauf. Wirkt hinterher wirklich ziemlich realistisch.

Mambone Männlich

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5

Freitag, 6. Mai 2005, 20:29

Du kannst auch statt des Cuttermessers und viel Schweinkram vorsichtig mit Heizluftpistole oder kleinen Gaslötkolben ohne Lötspitze ( funktioniert dann wie ein kleiner Bunsenbrenner) nehmen, und damit schöne Strukturen herausarbeiten. Einige arbeiten auch mit Nitroverdünnung, da diese Styropor anlöst.

@LittleBlueSpiderling, sieht klasse aus, deine Rückwand ::|:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mambone« (6. Mai 2005, 20:30)


kira

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6

Freitag, 6. Mai 2005, 20:34

Wie hast du die Pflanze befestigt?
Gerade habe ich gelesen, es soll in feuchten Terrrarien häufig das Problem bestehen dass Hölzer und Äste schimmeln. Lackierst du die ebenfalls? Denkst du, es ist möglich, in diese Wand einen Wasserfall zu modellieren; ferner, denkst du, die Wand hält es aus, an einer Stelle dauernd "nass" zu sein?
Sorry, dass ich dich so löchere; aber wenn ich grad jemanden "vor mir" habe, der Ahnung hat...*g*

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7

Freitag, 6. Mai 2005, 20:35

Bei jedem dieser Vorgänge entstehen aber giftige Dämpfe, so dass man diese nur draußen machen solte und die Rückwand vor der Weiterverarbeitung bis zu 2 Wochen auslüften muss. Vor allem bei Nitroeinsatz kann es zu gesundheitsschädiguungen kommen, wenn man nicht aufpasst...

Danke für die Blumen :D

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8

Freitag, 6. Mai 2005, 20:37

Ich behandele nichts außer der Rückwand. Totes Material fängt bei hoher feuchtigkeit immer schnell an zu schimmeln. Das kannst du hemmen, in dem du dem Bodengrund 1/3 Sand beimischt und um die Hölzer nur sand tust.

Ich habe in die Rückwand Pflanzkübel integriert, damit es schön ausschaut.

Was für Tiere sollen in dein Terrarium und wie feucht wird es werden?

kira

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9

Freitag, 6. Mai 2005, 20:55

Ich dachte an Phelsuma madagascariensis grandis.
Die Luftfeuchtigkeit liegt am Tag um 50 –60% ; nachts um die 70%.
Wie legst du Sand um die Hölzer?

kira

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10

Freitag, 6. Mai 2005, 20:57

Achhhhhh! Jetzt *GONG**lichtaufgeh*...ich merke wieder einmal, wer denken kann, ist klar im Vorteil :-)
Du "topfst" die Hölzer quasi in Sand. Das heisst, die Gefahr des Schimmelns besteht nur am unteren Ende des Asts?

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11

Freitag, 6. Mai 2005, 21:22

Genau.

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