So das ist mein Terrarium, eigentlich ist es nur Wüste, aber wegen den beiden Bergagamen (rechts oben in der Ecke) die keiner haben will, hab ich bischen Grün reingebaut.
Insgesamt wohnen jetzt 1.3 Fransenfinger, 1.1 Schmetterlingsagamen und 1.1 Bergagamen da drinne. Klingt viel, siehst es aber nich aus weil sie sich eigentlich nie im weg stehen, da die meisten meistens schlafen.
Der einzige Nachteil an so vielen Tiere ist das man viel sauber zu machen hat, aber dafür wird man durch die schönen Beobachtungen belohnt.
Es ist noch ziemlich langweilig weil es erst einen Tag nach dem Saubermachen ist, nach einigen Tagen tauchen immer mehr Löcher in der Sandwand und im restlichen Terra auf wo sich die Fransenfinger und Schmetterlingsagamen ihre Höhlensysteme graben.
Und was machen die Bergagamen in nem Wüsten-Terra, die kommen aus süd-ost Asien(Regenwald/Bergwälder).
Außerdem sind Bergagamen sehr Teritorial und die sollten nich mit anderen Agamen in einem Terra sitzen und so wie die Größe aussieht, würde das grade für die Bergagamen 1.1 reichen.
Ich noch mal,
habe mich jetzt zu den Fransenfinger und den Schmetterlingsagamen informiert.
Das Terra wäre für die Fransenfinger ok, aber auch für die Schmetterlingsagamen ist es zu klein, die werden doch fast 45 cm, oder?
Auch von ihren Lebensräumen passen die alle nicht zusammen: Bergagamen aus Süd-ost Asien, Schmetterlingsagamen aus Thailand und die Fransenfinger aus Nordafrika und dem südwestl. Europa.
Wobei die beiden letzten ok zusammen wären aber mit den Größen der Tiere würde das nicht gehen.
Auch sind Bergagamen Baumbewohner und die beiden anderen Arten Bodebewohner.
Ich würde das ganze noch mal überdenken und den Tieren einen artgerechten Lebensraum bieten.
diese Vergesellschaftung kann nicht gut gehen und ich wette, dass es früher oder später mit ihr vorbei ist.
Diese Größe wäre vieleicht grade mal für die Fransenfinger allein in Ordnung, für die beiden anderen Arten aber völlig inakzeptabel. Bei Japalura sollte meines Wissens nach allerhöchstens ein kleiner Sonnenfleck im Terrarium über 30°C haben, während Leiolepis diese Temperaturen als Umgebungstemperatur schon mal zum "warm werden" brauchen und auf den Sonnenplätzen sollten dort meines Wissens nach auch Temperaturen von 50-60°C herrschen. Außerdem sollten Laufflächen von mind. 1,80m und genügend Bodengrund zum Anlegen von Höhlensystemen, in denen dann auch das richtige Klima geboten werden muss, installiert werden. Da ich Uromastyx halte, weiß ich da wovon ich rede, da diese Gattungen wohl recht eng miteinander verwandt sind, jedenfalls bilden sie eine eigne Unterfamilie(Leiolepinae) innerhalb der Agamenfamilie.
Trenne die Tiere also so schnell wie möglich.
Wenn du an den Leiolepis längere Zeit Freude haben willst, würd ich dir mal die Draco 14 "Agamen", sowie das Büchlein "Agamen" von Manthey und Schuster(aber leider nicht mehr im Handel) empfehlen. Des Weiteren würde ich mal versuchen mit Herrn Kober(ich hoff ich darf das hier jetzt schreiben) von der DGHT Kontakt aufzunehmen, der hat mit Leiolepis wohl schon einige Erfahrungen gemacht und kann dir da sicher weiterhelfen. Es gibt da in einem anderen Forum auch noch einen sehr guten Thread über diese Tiere, den kann ich dir bei Bedarf mal per PN zukommen lassen.
@ Foxy:
Die Bergagamen wurden mir unter falschen Vorraussetzungen verkauft, da ich die Tiere in Hamm zum ersten mal sah hab ich mich natürlich beim Händler "genau" informiert was die Tiere für einen Lebensraum brauchen und ob die Größe und Einrichtung meines Terrarium ausreiche, was natürlich alles ok war.
Zuhause hab ich mich gleich rangesetzt um mehr von Bergagamen zu erfahren und musste mit Schrecken feststellen wie falsch seine Aussagen war. Weil ich jetzt den Platz nicht für ein zweites Terrarium habe, hab ich die Tiere jetzt schon zwei Mal hier ins Forum gesetzt und in ein paar anderen um sie abzugeben. Leider hat sich da noch niemand drauf gemeldet aber ich werde es weiter versuchen.
Das "Grün" dient also nur um den Bergagamen das Becken etwas wohnlicher zu gestalten, nicht als dauerhafte Lösung.
Bei den Schmetterlingsagamen war es ähnlich, wieder hat der Züchter mir Blödsinn erzählt was aber bei ihnen nicht ganz so tragisch ist, da die Fransenfinger fast den selben Lebensraum haben. "mein Terrarium ist 1m x 0,5m, ist das den ausreichend?" -"Ja, auf jeden Fall! Dann machst du noch ein paar Äste zum klettern rein und dann ist das perfekt!"
Auch da hab ich mich zuhause wieder informiert und klettern tun die bis heute nicht...
Im Sommer zieh ich aus, dann ist mehr Platz da und als erstes gibt es ein neues Becken, mindestens 2m x 0,6m Grundfläche sind geplant, lieber aber größer. Soviel zum Terrarium Problem.
Ich informier mich natürlich bevor ich zur Messe geh und weiß genau was ich will. Was ich will gibs natürlich nie (Fransenfinger, ich liebe sie) und man geht die ganzen Tische ab und sieht dann plötzlich die wunderschönen Schmetterlingsagamen von denen ich vorher nichts gehört habe und lass mir vom Züchter alles möglich über diese tollen Tiere erzählen. Das der nur Blödsinn erzählt hab ich nicht geahnt weil ich als Anfänger (das war vor einem Jahr) davon ausgehe das er als Züchter natürlich weiß wovon er redet.
Gut, mit den Bergagamen ist es mir nochmal passiert, aber noch mal kommt das nicht vor!
@ Cerastes
Zur Vergesellschaftung, ich denke die verstehen sich super. Die Fransenfinger und die Schmetterlingsagamen wohnen seit fast einem Jahr zusammen ohne Zwischenfall, es gibt keinen Futterneid oder ähnliches. Beide Arten graben Höhlen und Gänge die sie gemeinschaftlich nutzen. Man würde nicht glauben wieviel Sand da drin ist, die Tiere untergraben fast das ganze Terrarium, überall tauchen mit der Zeit neue Ausgänge auf. Fast die ganze Grundfläche (inkl. der Sandwand) ist so ausgerichtet das die Tiere Gänge und Höhlen graben können ohne das was einstürzen kann.
Die Temperatur liegt bei 30-40° am Sonnenfleck, ich denk mal das das ausreicht weil die Agamen sich selten direkt unter die Lampe legen (die Fransenfinger schon). Die Draco werd ich mir besorgen, danke für den Tip! Man findet verhältnismäßig wenig über sie und meistens dann noch unterschiedliche Angaben...
Auf dem Foto (die Lampe ist nur aus um es besser fotografieren zu können) sind alle Tiere im Terrarium.
Allerdings sind 3 Fransenfinger und die Schmetterlinsagamen am schlafen, deswegen ist das Terrarium meistens sehr "leer", es ist gibt kein Gedränge da die Tiere selten zusammen wach sind und eigentlich jede so seinen Llieblingsplatz hat wo sie auch liegt wenn keine andere mitwach ist.
Da eine Fransenfingerdame sich seit den Einzug der Bergagamen plötzlich für eine derer hällt und ständig an der Wand lang flitzt und lieber bei den Bergagamen oben in der Ecke hängt als bei ihren Genossen unter der Lampe und die überhaupt keine Anstalten zeigen sie zu vertreiben oder ähnliches sondern einfach zu dritt dichtgedrängt "rumhängen" scheinen die sich wohl gut zu verstehen.
Der Dracoartikel enthält leider auch nur grundsätzliche Informationen über diese Tiere (Leiolepis). Der Grab- und Buddeltrieb ist völlig normal, die Tiere legen in der Natur auch ganze höhlesysteme an, ich würde aber an den Temperaturen schon noch etwas verändern, zumindest einen Sonnenplatz mit um die 50°C. Das mit dem 200cmx60cm Terrarium hört sich schon gleich viel besser an.
Welche Art hälst du denn, Leiolepis billiana belliana, Leiolepis guttata oder eine andere Art?
Ich schick dir den Link ins andere Forum mal per PN, der ist wirklich sehr informativ.
MfG Cerastes
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cerastes« (8. Januar 2007, 16:13)
Mit einer Gesamtgröße von bis zu 50 cm sollte den Echsen ein Behältnis mit einer Breite von mindestens drei Metern und einer Tiefe von mehr als 70 cm angeboten werden. Ein Teil davon ist mit 25 bis 33 Grad Celsius etwas kühler und feuchter zu halten, am Aufwärmplatz dagegen sind Temperaturen von 45 bis 50 Grad Celsius erforderlich. Nachts ist die Zimmertemperatur ausreichend. Schmetterlingsagamen eignen sich mit ihrem Wärmebedürfnis gut für eine Freilandhaltung im Sommer. Da sie keine kühle Nässe vertragen, sollte ein Teil des Terrariums mit UV-durchlässigen Plexiglas-Doppelstegplatten abgedeckt sein. In zu kalten Nächten sind die Tiere in der Wohnung besser aufgehoben."
diese Vergesellschaftung kann nicht gut gehen und ich wette, dass es früher oder später mit ihr vorbei ist.
Diese Größe wäre vieleicht grade mal für die Fransenfinger allein in Ordnung, für die beiden anderen Arten aber völlig inakzeptabel. Bei Japalura sollte meines Wissens nach allerhöchstens ein kleiner Sonnenfleck im Terrarium über 30°C haben, während Leiolepis diese Temperaturen als Umgebungstemperatur schon mal zum "warm werden" brauchen und auf den Sonnenplätzen sollten dort meines Wissens nach auch Temperaturen von 50-60°C herrschen. Außerdem sollten Laufflächen von mind. 1,80m und genügend Bodengrund zum Anlegen von Höhlensystemen, in denen dann auch das richtige Klima geboten werden muss, installiert werden. Da ich Uromastyx halte, weiß ich da wovon ich rede, da diese Gattungen wohl recht eng miteinander verwandt sind, jedenfalls bilden sie eine eigne Unterfamilie(Leiolepinae) innerhalb der Agamenfamilie.
Trenne die Tiere also so schnell wie möglich.
Wenn du an den Leiolepis längere Zeit Freude haben willst, würd ich dir mal die Draco 14 "Agamen", sowie das Büchlein "Agamen" von Manthey und Schuster(aber leider nicht mehr im Handel) empfehlen. Des Weiteren würde ich mal versuchen mit Herrn Kober(ich hoff ich darf das hier jetzt schreiben) von der DGHT Kontakt aufzunehmen, der hat mit Leiolepis wohl schon einige Erfahrungen gemacht und kann dir da sicher weiterhelfen. Es gibt da in einem anderen Forum auch noch einen sehr guten Thread über diese Tiere, den kann ich dir bei Bedarf mal per PN zukommen lassen.
MfG Cerastes
Ich kann nur sagen, " DANKE für die Aussage!!!!
Geht garnicht, meines Erachtens....