Hallo
Vielen Dank an euch alle, leider eine etwas verspätete Rückmeldung...
Also ich versuche es einmal langsam abzuarbeiten
Kakteen
Ja, meine Agamen vergreifen sich durchaus sehr gerne an meinem Feigenkaktus (andere Arten werden nicht angefressen, zu groß und nicht passend zum zupacken) da dieser jedoch auch in der Natur - insbesondere die Früchte - von vielen Arten gefressen werden, gab es bisher bei den Tieren keine Probleme. Derzeit wurde er jedoch entfernt und in den Keller zur Überwinterung verfrachtet (bis zu 6-10° C).
Die Stacheln werden ALLE entfernt, wie auch schön bei Bild 5 & 8 zu erkennen. Letzteres sogar ein Vor-/Nacherdokumentation, ein Herz-Schmerz wohl für jeden professionellen Kakteenzüchter (besser ihr sprecht diese nicht auf so etwas an

nur zu empfehlen)
Nicht nur die großen sichtbaren Stacheln stellen ein Problem da, nein auch die gut verborgenen in den weißen Büscheln, welche sich mittels abreiben durch ein Tuch (Achtung selbst am besten dicke Plastikhandschuhe tragen) größtenteils entfernen lassen, ansonsten mit einer Schere zurückschneiden und nochmals abreiben. Diese bleiben darin haften und können im Nachhinein abgewaschen werden.
Bitte achtet bei diesen Arbeiten auch auf den Kaktus, nicht in das Fruchtfleisch schneiden oder die ganzen Stachelballen herausreisen.
Verständlicherweise wachsen die Stacheln nach einer geraumen Zeit wieder nach, am besten man legt dann im Terrarium ein Plastikfolie rund um den Kaktus und schneidet diese abermals zurück (falls ein Entnehmen schwer möglich ist). Somit verbleiben keine Stacheln im Terrarium. Natürlich könnte man diese auch absaugen, aber nur mittels einen schwachen Saugers, die Tiere dazu aus dem Terrarium entfernen und in größerer Reichweite entfernt von dem Kaktus (falls Stacheln in enge Spalten fallen).
Tja auf Ideen kommt man
Pflanzen-Arten
Selbst habe ich gute Erfahrungen mit
Lithops
hierbei ist zu beachten, sie außer Reichweite der Tiere aufzubewahren, da sie leicht durch die Krallen verletzt werden oder aufgrund ihrer Größe gefressen werden.
Opuntia vulgaris [Bild 6]
(Feigenkaktus) ist pflegeleicht und bei passenden Temperaturen/Bedingungen auch eine sehr schöne Pflanze, jedoch können die Tiere einzelne Segmente sehr leicht abbrechen.
Aloe spec. [Bild 3 links]
Diese ist sehr robust und verzeiht auch schon den einen oder anderen Haltungsfehler, bisher wurde sie noch nicht angeknabbert und blieb somit verschont.
Agave spec. [Bild 5]
Aus eigenem Anbau, leider wurde besonders sie sehr gerne radikal abgefressen. Kann im Winter durchaus entfernt und kälter gestellt werden.
Bei größeren Pflanzen müssen die harten Stacheln entfernt werden, da sie eine Gefahr für die Tiere darstellen.
Gymnocalycium mihanovichii [Bild 8]
trocken halten, dann einmal befeuchten. Keine pralle Sonne/Lichtquelle aussetzten (daher auch in einem dunklen Eck unerreichbar für die Tiere), wunderschöner kleiner Pflegling
Sanseviera trifasciata 'Laurentii' [Bild 7]
(Bogenhanf) Eine sehr unverwüstliche Pflanze in meinen Augen, sie durchleidend die eine oder andere Trockenperiode, dann wird sie beinahe ertränkt, pralle Lichteinstrahlung und sie wächst dennoch wunderbar.
Hierbei ist jedoch zu beachten, das diese Pflanze bei guter Pflege schnell über 60-70 cm groß wird und immer wieder neue Kindel nachbildet.
So ich hoffe ich konnte euch etwas weiter helfen.
Es ist nur auf eines zu achten, viele Kakteen wachsen nicht besonders gut in den Terrarien, sterben schnell ab oder verkümmern.
Hier ist besonders eine richtige Pflege wie auch bei unseren Agamen nötig (Wässern, Substrat,...)
Bilder kommen, wenn auch die weiteren Äste bereit sind und ich sie ins Terrarium mit einbauen kann.
Lg Melina