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wamphyri

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 23. April 2010

1

Freitag, 23. April 2010, 21:46

Lacerta Agilis? Könnte das klappen?

Hallo erstmal.

Ich habe als kleines Kind (muss ich ehrlich zugeben) liebend gerne Eidechsen gefangen und in mein Terrarium gesetzt. Hierbei muss ich jedoch anmerken, dass sie sich erfolgreich vermehrt haben was ich heute mit dem Wissen, welches ich jetzt habe eigentlich kaum glauben kann.
Immerhin kann ich sagen 2 Tiere reingesetzt und 5 wieder rausgelassen zu haben :)

Nun bin ich ein gutes Stück älter, studiere Biologie und möchte mir beim Züchter ein Paar holen. Jedoch ist mein Terrarium aufgrund meiner Wohnverhältnisse recht klein (60x30x30) mit Gitterdach. Ich habe zwar ein Temperaturgefälle (unter dem Spot natürlich sehr trocken und 35°C bei 50 Watt Lampe und 30°C bei 35 Watt) und auf der anderen Seite des Terrariums bei 50 Watt 30°C und bei 35 Watt 23-27°C (scheinbar je nach Luftfeuchtigkeit)

Zunächst hatte ich überlegt mir zwei junge Rotkehlanolis ins Terrarium zu setzen aber die Höhe wäre ja fast so grausam wie in einer Zoohandlung... Daher der alte Vertraute .... Die Zauneidechse ... nun ist die Zauneidechse allerdings recht mobil, daher weiß ich nicht ob 60x30 nicht viel zu wenig Auslauf für sie bietet?



Vermutlich könnte ich nur Jungtiere halten und müsste ein größeres Terrarium hinstellen wenn sie älter werden, was ich mir in einer 30m² Wohnung jedoch nicht leisten kann.



Auch weiß ich nicht ob meine Terrarienkonstruktion so hinhauen könnte...
Und zwar habe ich ein Gitterdach, in welches ich die Spotlampe integriert habe... (Loch im Gitter, Birne von unten rein und Lampe von oben, festschrauben und hält...) dadurch habe ich eine recht optimale Wärme auf dem Stein, der beleuchtet wird und dank schattenspendender Objekte (zerbrochener Tonkrug) auch Stellen die recht kühl bleiben.

Allerdings mag ich keine Tiere in ein zu kleines Gehege sperren. Mir reichen schon die ständigen toten Anolis in der örtlichen Zoohandlung. Hmpf dort sind auf etwa 40x30x30 5 Rotkehl und 3 Bahamaanolis eingesperrt. Resultat war zuletzt ein Männchen ohne Schwanz und mit lahmen Hinterbein.

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

2

Samstag, 24. April 2010, 10:29

Hallo!
Um es ganz kurz zu machen ... Terrariengröße und Grundaufbau ist für Lacerta agilis vollkommen ungeeignet.
Ich könnte mir darin maximal die Haltung von kleinen bodenbewohnenden Geckos vorstellen.
B b Harte

Marcel123

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

Status: Interessent

3

Samstag, 24. April 2010, 11:11

Hallo

Habe es früher als kleiner Junge ebenso gehalten wie du. Da ich ja vom Land komme war es nichts ungewöhnliches sich Eidechsen und anderes Getier zu fangen und zu Hause zu halten und beobachten.
Ich werde mir zu gegebenen Anlass auch ein neues Terrarium bauen und dort Lacerta agilis halten. Deine angegebene Terrariengröße ist aber sehr klein. Maximal als Jungtierbecken geeignet.
Ich werde mir dann später ein OSB Terrarium mit den Maßen 180x0.80x100 cm (LxTxH) bauen. Beleuchtet mit Bright Sun und T5.

Man darf auch nicht vergessen da die Tiere überwintert werden müssen.
Hier mal eine interessante Webseite zu einheimischen Arten.

http://www.lacerta.de/Themengebiete/Halt…_Eidechsen.html

Gruß Marcel

wamphyri

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 23. April 2010

4

Samstag, 24. April 2010, 11:37

Ok dann ist meine Annahme, dass die Größe unzureichend ist schonmal bestätigt.

Nungut dann muss ich mich wohl als Reptilienfreund in kleiner Wohnung auf Reptilien für kleine Wohnräume beschränken :)


Jetzt kommt noch die Frage ..... Gibt es eine kleine Reptilienart , welche in einem so kleinen Terrarium gehalten werden kann und sich zumindest partiell vegetarisch ernährt?
Und... ist der Wildfang von Futter gefährlich? D.h. Kann es dann nicht sein, dass ich meinen Reptilien etwas äußerst schlechtes zu futtern gebe?

Marcel123

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

Status: Interessent

5

Samstag, 24. April 2010, 11:58

Und... ist der Wildfang von Futter gefährlich? D.h. Kann es dann nicht sein, dass ich meinen Reptilien etwas äußerst schlechtes zu futtern gebe?
Diese Frage kann ich dir wenigstens schon mal beantworten. Es ist sogar absolut empfehlenswert Wiesenplankton zu füttern. Es wird kein anderes Futter geben was nährstoffreicher ist. Jedenfalls keines aus einer Zoohandlung. Wichtig ist das man keine geschützten Arten fängt und verfüttert und das die Wiesen und Wälder relativ unbehandelt und frei von Schadstoffen sind. Also nicht an vielbefahrenen Straßen liegen und nicht durch die Landwirtschaft bearbeitet Flächen.

Gruß Marcel

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

6

Montag, 26. April 2010, 11:08

Jetzt kommt noch die Frage ..... Gibt es eine kleine Reptilienart , welche in einem so kleinen Terrarium gehalten werden kann und sich zumindest partiell vegetarisch ernährt?


Hallo!
Die rein herbivoren Arten sind alle zu groß. Bei den omnivoren Arten gibt es zwar kleinere, aber selbst die sind immer noch zu groß für die genannte Terrariengröße.

Ich könnte mir darin maximal die Haltung von kleinen bodenbewohnenden Geckos vorstellen.

B b Harte

wamphyri

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 23. April 2010

7

Dienstag, 27. April 2010, 18:31

Gut dann Vielen Dank dafür dann werde ich vermutlich ein größeres Terra bauen wenn meine Finanzen besser aussehen und das kleine eher für Futterzucht oder zur temporären Trennung nutzen ...

Ist zwar schade um die Arbeit die drinsteckt aber man will den Tieren ja keine Zoohandlungsverhältnisse aufzwingen

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