Chlamydosaurus
Hey. Kennt sich hier zufällig jemand mit CHlamydosaurus aus?
mich würde ma interesieren was die so an platz brauchen und ob jemand nen züchter oder so kennt, bzw wo man die herbekommt.
mfg Mo
RE: Chlamydosaurus
Original von MidNightSun
was die so an platz brauchen
Dazu finde ich folgende Aussage ganz schön:
die Größe des Terrariums kann nicht groß genug sein (mittlere Turnhalle), wobei auch in der Literatur hier die Angaben weit auseinander gehen. Das Klima soll dem des Trockenwaldes entsprechen.
Meiner persönlichen Meinung nach sollte man Kragenechsen überhaupt nicht im Terrarium halten, da man ihnen in normalen Wohnungen einfach nicht genügend Platz bieten kann.
Quelle:
http://www.agamen.de/agamen/kragenechse.html
Ich halte seit rund einem Jahr ein Paar chlamydosaurus kingii, das ich als Jungtiere von einem Züchter aus Dorsten erworben habe.
Dabei habe ich die Größe des Terrariums stets dem Wachstum der Tiere angepasst. Momentan (also ca. ein Jahr alt) bewohnen sie ein Terrarium von 150 x 150 x 80 cm, welches auf einem 80 cm hohen Podest steht. Heißt, das Terrarium ist insgesamt 2,30 m über dem Boden und die Tiere können so immer auf den Pfleger herabschauen.
Habe mir nun mit meiner Frau eine große Eigentumswohnung gekauft, in der dann in 2 Monaten das Endterrarium stehen wird, welches 2,30 m hoch, 2 m breit und 1 m tief ist. Dies ist meine Meinung nach in Ordnung für ein Paar Kragenechsen. Man kann dort beiden Tieren ihren Sonnen- und Ruheplatz gewähren.
Meiner Meinung nach grenzt die Aussage "ein Terrarium für Kragenechsen kann gar nicht groß genug sein, am besten eine Turnhalle" schon an Polemik. Diese These beruht wohl auf der Tatsache, dass Kragenechsen auf den Hinterbeinen laufend große Entfernungen überwinden und dabei sehr schnell werden können. Dies tun sie aber nicht, weil es sie befriedigt und ihr Hobby ist, sondern aus der Notwendigkeit heraus, um vor Feinden zu fliehen oder Futtertieren nachzustellen. Ansonsten verbringen sie nämlich 90 % des Tages damit, senkrecht an ihrem Ast zu sitzen und auf Beute zu warten. Dabei besteht zwar die Gefahr des Verfettens, wenn der Pfleger aber darauf achtet, mäßig zu füttern, kann man dem auch vorbeugen.
Warum man nun also ausgerechnet die Kragenechse nicht im Terrarium halten sollte, erschließt sich mich daher nicht so ganz. Sie haben als Nachzuchten und bei guter Pflege ein ruhiges Wesen und können zutraulich werden. Wenn man dabei hingegen an andere Arten wie Stirnlappenbasilisken denkt, die sich in vielen Terrarien die Schnauze blutig schlagen, weil sie so ein schreckhaftes Wesen haben und gegen die Scheiben springen, habe ich kein schlechtes Gewissen, Kragenechsen zu halten.
Hallo!
Zur Aktivität im Lebensraum gibt es eine Arbeit, die auch für die Terrarienhaltung interessante Daten enthält.
http://www.springerlink.com/content/p55r…85/fulltext.pdf
Des weiteren tauchen immer wieder Fragen zur Vergesellschaftung mit Bartagamen auf und es werden verschiedene Zoohaltungen als Beleg angeführt. Bisher konnte ich in der Literatur nur eine Verbreitungüberlappung mit Pogona henrylawsoni und Pogona barbata in Queensland feststellen.
B b Harte
Meiner Meinung nach grenzt die Aussage "ein Terrarium für Kragenechsen kann gar nicht groß genug sein, am besten eine Turnhalle" schon an Polemik. Diese These beruht wohl auf der Tatsache, dass
...sich viele Halter an dem orientieren, was in veralteter Literatur steht oder was das ebenso veraltete BNA-Gutachten hergibt.
Polemik mag das sein, darüber kann man streiten oder nicht. Völlig falsch finde ich die Behauptung jedenfalls nicht, auch wenn ich sicher bin, daß man solche Arten durchaus in Terrarien entsprechender Größe halten kann. Man sollte bei solch großen Tieren eben auch größtmögliche Terrarien bieten, anstatt sich an Mindestmaßen festzuklammern und diese als Idealmaß zu betrachten.
Meiner Meinung nach grenzt die Aussage "ein Terrarium für Kragenechsen kann gar nicht groß genug sein, am besten eine Turnhalle" schon an Polemik. Diese These beruht wohl auf der Tatsache, dass
...
sich viele Halter an dem orientieren, was in veralteter Literatur steht oder was das ebenso veraltete BNA-Gutachten hergibt.
Polemik mag das sein, darüber kann man streiten oder nicht. Völlig falsch finde ich die Behauptung jedenfalls nicht, auch wenn ich sicher bin, daß man solche Arten durchaus in Terrarien entsprechender Größe halten kann.
Man sollte bei solch großen Tieren eben auch größtmögliche Terrarien bieten, anstatt sich an Mindestmaßen festzuklammern und diese als Idealmaß zu betrachten.
Zu blau: Ich weiß nicht, was in dieser Literatur und in diesen Gutachten steht, vielleicht klärst du mich noch auf. Ist ernst gemeint, keine Provokation.
Zum roten Teil kann ich jedenfalls nur sagen, dass dies auch auf jedes andere in Terrarien gehaltene Tier gilt. Von daher weiß ich nicht, warum diese Grundsatzdiskussion hier so explizit geführt werden muss.
@Harte: Ich bin zwar noch des Schulenglisch mächtig, es wäre aber dennoch nett, wenn du für mich die Quintessenz des von dir verlinkten Artikels zusammenfasst.
Zum roten Teil kann ich jedenfalls nur sagen, dass dies auch auf jedes andere in Terrarien gehaltene Tier gilt. Von daher weiß ich nicht, warum diese Grundsatzdiskussion hier so explizit geführt werden muss.
Viele Reptilien werden in zu kleinen und/oder nicht ihren Bedürfnissen entsprechenden Terrarien gehalten. Das macht diese "Grundsatzdiskussion" leider zu einer neverending story.
Nicht auf Dich und diesen Thread bezogen, aber die netten Zoo"fach"verkäufer und die super Verkäufer auf Börsen haben eben immer recht. Wenn dann irgendwelche Leute in Foren ankommen und behaupten, das 54 Liter Aquarium sei für die neu gekaufte "Barti" nicht nur nicht ausreichend, sondern gänzlich ungeeignet, wollen die einen ja eh nur ärgern.
Zum Thema Literatur: ich kann aus dem Kopf nicht sagen, in wie vielen meiner Bücher welche Angaben zur Haltung von Clamydosaurus gemacht werden, ich kann aber wenn ich morgen wieder zu Hause bin gerne nachsehen.