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Fossy201

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 10. September 2008

1

Mittwoch, 10. September 2008, 10:58

wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Hallo,

wir hätten die Möglichkeit von einem Bekannten ein ca. 2 Jahre altes "Stachelleguanweibchen" samt Terrarium (100x40x50) zu übernehmen.

Da wir Anfänger sind haben wir uns schon durch einige Bücher und Internet schlau gemacht, aber leider nichts gefunden was diesem Stachelleguan ähnlich sehe. Der jetzige Besitzer hat gesagt, dass er schon bei einigen Tierhandlungen mit ihm war, aber keiner konnte ihm die genaue Art nennen, nur dass er ein Wüstenbewohner und wahrscheinlich ein Stachelleguan ist.

Nun unsere Fragen:
"Ist dies wirklich ein Wüstenstachelleguan? bzw. welche Art genau könnte es sein?"
"Ist die Terrariengröße passend?"
"Ist er für Anfänger geeignet"?

Danke für Eure Hilfe.
lg
»Fossy201« hat folgendes Bild angehängt:
  • 1IMG_4895.jpg

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

2

Mittwoch, 10. September 2008, 11:24

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Ein Stachelleguan (Sceloporus) ist es auf jeden Fall nicht.
Es dürfte sich hier um eine Agame handeln. Müßte nachher mal in meinen Büchern schauen welche es sein könnte. Aber vieleicht haben ja noch andere User paar Vorschläge.

Fossy201

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 10. September 2008

3

Mittwoch, 10. September 2008, 17:26

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Hallo,

vielen Dank für Deine Hilfe.

Wäre recht toll zu wissen welche Art ungefähr es sein könnte.

Bin zwar totaler Anfänger aber irgendwie passen die Kopfform und die "Halsstacheln" nicht ganz, oder?. Dieser "Stachelleguan hat fast gar keine Stacheln am Hals, aber dafür ein schwarzes Band, welches allderdings nicht rundherum geht. Haben Agamen solch ein Band?

Kurz noch Infos unseres Bekannten:
momentan ist sie ca. 26 cm, nicht handzahm, beißt nicht aber faucht und färbt sich bei Gefahr o. aufregung rötlich. Frisst nur Heimchen, kein obst, trinkt wasser aus schale. Gesprüht wird einmal täglich und Heimchen bekommt sie 5 in der Woche.
Vielleicht hilft das etwas?!?
Werd versuchen noch weitere Bilder zu bekommen.

Auf jeden Fall ein herzliches Dankeschön für die Hilfe.
lg

Registrierungsdatum: 25. Juli 2008

Geschlecht: Männlich

4

Mittwoch, 10. September 2008, 18:15

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

hi
es könnte eventuell Agama Paragama (Falsche Siedleragame) oder
Calotes versicolor

bin mir aber nicht ganz sicher


Lg Christopher

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

5

Mittwoch, 10. September 2008, 18:35

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Ich denke auch das es sich um ein Weibchen von Calotes versicolor handelt. Bin mir aber nicht 100% sicher.
Stachelleguane kannst Du auf jeden Fall 100% ausschließen, die haben nicht solche Stacheln am Rücken, die haben ihren Namen nur wegen den auffallenden Schuppen. Aber dein Tier hat glatte Schuppen.
Welche Gesamt- und Kopf-Rumpflänge hat denn das Tier?

Fast Eddi

unregistriert

6

Mittwoch, 10. September 2008, 18:45

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Wenn das tatsächlich C. versicolor sein sollte, bin ich erstaunt, daß das Tier solange in einem Wüstenterrarium überlebt hat. Als Kulturfolger sind sie zwar nicht so sehr an ein bestimmtes Biotop gebunden wie andere Agamen aus dem sudostasiatischen Raum, aber in einem Wüstenterrarium haben sie meiner Meinung nach absolut nichts zu suchen.

Fossy201

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 10. September 2008

7

Mittwoch, 10. September 2008, 22:09

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Hallo,

Danke für die vielen Antworten.

das mit dem C. versicolor könnte echt hinkommen, nach einigen Bildern im Net. Schade nur, dass sie 2 Jahre schon falsch gehalten wird. Die Gesamtlänge beträgt mom. ca. 26-28 cm. Andere weiß ich leider nicht.
Laut Angaben des Bekannten hat er die Luftfeuchte immer zw. 60-70% tagsüber gehalten.
Stimmt es, dass von diesen Arten hauptsächlich Wildfänge im Umlauf sind?
Wie groß sollte denn das Terrarium sein für eine artgerechte Haltung?
Hab zwar im Net gesucht, aber wie das halt so ist bekommt man 5 versch. Angaben, wenn überhaupt was brauchbares dabei ist.
Könntet Ihr mir noch ein gutes Buch über diese Art empfehlen?

danke und lg

Fast Eddi

unregistriert

8

Donnerstag, 11. September 2008, 01:35

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Zitat

Original von Fossy201
Laut Angaben des Bekannten hat er die Luftfeuchte immer zw. 60-70% tagsüber gehalten.


Passt nicht so ganz zu den eingangs gemachten Informationen... Wüstenbewohner werden nicht bei einer solchen LF gehalten. Woher hat der Vorbesitzer das Tier überhaupt?

Zitat

Original von Fossy201
Stimmt es, dass von diesen Arten hauptsächlich Wildfänge im Umlauf sind?


Ja.

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

9

Donnerstag, 11. September 2008, 07:17

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Ehrlich gesagt bin ich mir noch sicher wegen der Art. Ich finde die Kopfform passt irgendwie nicht zu Calotes versicolor. Hast Du noch mehr Fotos von dem Tier?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brane« (11. September 2008, 07:17)


Fossy201

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 10. September 2008

10

Donnerstag, 11. September 2008, 20:34

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Hallo,

hier sind noch einige Fotos.

lg
Fossy
»Fossy201« hat folgende Bilder angehängt:
  • 1IMG_5020.jpg
  • 3IMG_4992.jpg
  • 4IMG_4993.jpg
  • 6IMG_5004.jpg
  • 8IMG_5006.jpg

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

11

Donnerstag, 11. September 2008, 21:25

RE: wirklich ein Wüsten-Stachelleguan (Sceloporus magister) ?

Jup ist eine Calotes versicolor. Kannst Du auch mal hier vergleichen
http://www.naturephoto-cz.eu/calotes-ver…cture-1804.html
obwohl deine nicht so fit aussieht.
Das beste ist das Tier bei einem reptilienkundigen Tierarzt vorstellen, der kann dann auch direkt eine Kotprobe entnehmen. Und natürlich muß die Haltung so schnell wie möglich geändert werden. Einige Informationen findest Du hier
http://biotropics.com/html/calotes_versicolor.html
nur statt der da beschriebenen HQL-Lampe solltest Du besser auf HCI zurückgreifen. Und Würmer, wie es da in dem Bericht steht, würde ich eher selten anbieten da die Tiere sich sonst zu stark an diese gewöhnen. Larven wie z.B. Mehlwürmer und Zophobas sind sehr fetthaltig und haben ein schlechtes Calcium-Phosphorverhältnis.
Am besten Du baust oder besorgst dir erstmal ein großes Terrarium was auch gut in die Höhe geht. Am besten 120 x 60 x 120.

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