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Hallo!
Habe ein bereits eingerichtetes Terrarium in der Größe 50x30x30 cm angeboten bekommen (gebraucht).
Nun habe ich mich auf www.zwerggeckos.com ein wenig umgesehen und schon ein paar Arten gefunden die mich interessieren würden. Allerdings waren die meisten die mir gefallen hätten eher Feuchtterrarien-Tiere.
Von einem gebrauchten Terrarium würde ich dir abraten. Man weiß nie ob das Terrarium durch früheren Besatz verseucht ist (Parasiten).
Welche Tiere würdet ihr denn empfehlen? Hier mal meine "wünsche":
- hauptsächlich dämmerungsaktiv
- klein
- bunt
- Wüstenbewohner, da das Terrarium ja schon mit Rückwand etc ausgestattet ist
- nicht horrend teuer (bei einer Art die mir und meinem Freund gefallen hat, habe ich hier gelesen dass ein Paar schnell mehrere 100€ kosten kann -> Gonatodes caudiscutatus)
- am besten nicht zu empfindlich, da wir noch Anfänger sind und die Tiere nicht gleich bei jedem Fehler sterben sollten (die wir natürlich versuchen zu vermeiden, aber kann ja bekanntlich immer mal passieren)
Das Wort "Wüste" ist ein umfangreicher Begriff.
Wenn Du Tiere aus ariden Gebieten suchst, muß ich dich enttäuschen. Dort gibt es nichts kleines was bunt ist.
Fällt euch da spontan was ein?
Hoffe ihr könnt mir helfen, da ich mich mit dem Thema nicht auseinander gesetzt habe, mein Traum ist ja eigentlich ein großes Terrarium, wird aber wahrscheinlich erstmal vom Platz her nicht klappen und das kleine ist halt ein gutes Angebot...
Geh die Sache bitte anders an.
Besorge dir als erstes das:
http://www.amazon.de/Geckos-Biologie-Hal…l/dp/3800138549
Lese es von vorne bis hinten durch. Dann überlege genau, welche Tiere dir gefallen. Ich vermittel dir dann gerne weiterführende Literatur.
Wenn Du dich dann gut informiert hast, geben wir dir sehr gerne weitere Ratschläge.
Denke daran, ohne Eigeninitiative bzw. Literatur, geht der Anfang meißt schief.
Es fängt ja schon an mit der Quarantäne. Oder z.b. die Einrichtung, Geckos haben unterschiedliche Ansprüche an die Rückwand, Bodengrund, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit etc..
Auch gibt es mehr Habitate als nur "Wüste" und "Regenwald" (Sandwüste, Geröllwüste, Halbwüste, Steppe, Savanne, Trockenwald, Nebelwald, Küste...).
Du siehst, ohne sich zu belesen funktioniert es nicht.
Liebe Grüße und ein schönen 2. Weihnachtsfeiertag!
Karo
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brane« (26. Dezember 2011, 11:02)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brane« (27. Dezember 2011, 10:28)
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Ich bring sogar Orchideen zum sterben...

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Also wenns nur darum geht:Hallo und danke für die Antwort!
Also auf Bunt könnte ich verzichten. Wüsten-Terrarium strebe ich an weil ich einen absolut schwarzen Daumen habeIch bring sogar Orchideen zum sterben...
Dämmerungsaktiv möchte ich, weil ich jeden Tag von 9 Uhr bis 19:30 Uhr außer Haus bin (arbeit...), und es bringt mir ja nix wenn ich dann nur 1 Std was von den Tieren habe. Versorgt wären sie trotzdem gut, da mein Freund so gegen 17 Uhr nach Hause kommt...
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Nebens Fenster ist überhaupt nicht schlecht, wenn es nicht gerade ein Südfenster ist. Zugluft? Wenn die Bedingungen im Terrarium stimmen, ist das gar kein Thema. Nicht im Durchgangszimmer? Ich halte manche meiner Tiere im Wohnzimmer, unmittelbar neben dem Computer, an dem ich gerade sitze. Meine Homopholis fasciata haben sich von Anfang an nicht vor mir versteckt. Der Chondrodactylus turneri hat etwas gebraucht, aber gerade jetzt blinzelt er mich an.Nebens Fenster wäre schlecht, da es sich durch Sonneneinstrahlung schnell extrem erhitzen kann. Zugluft ist auch nicht unbedingt förderlich für die Gesundheit, gerade bei Wüstentieren.
Ne dunkle Ecke bietet sich meines Erachtens nach am besten an, da das Terrarium ja eh beleuchtet ist und so noch als schöner Blickfang da steht
Sollte aber nicht gerade in nem Durchgangszimmer sein, da das nur unnötigen Stress für die Tiere bringt.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kdf10« (3. Januar 2012, 18:57)
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1. Zugluft? Nicht im Durchgangszimmer?
2.Wieso soll man ein gebrauchtes Terrarium nicht von Parasiten befreien können? Die Wahrscheinlichkeit, dass da welche drin sind, ist ohnehin sehr gering. Bodengrund raus, in den Backofen bei 60-80 Grad, dürfte wohl kein Parasit überleben.
1. Zugluft im Terrarium kann sehr leicht entstehen, je nachdem wie die Lüftungen angebracht sind. Daran können die Tiere erkranken. Deswegen würde ich die Terrarien nicht unbedingt da aufstellen, wo ich z.B. mitten im Winter die Fenster für längere Zeit öffne.3.Zwei Proben, im Abstand von drei Monaten reichen durchaus aus, wenn man sich keine neuen Tiere anschafft. Danach ist es nicht mehr nötig Kotproben untersuchen zu lassen. Wo sollen denn da Viren herkommen?
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Vermute mal, du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Zugluft kann sehr leicht entstehen, je nachdem wie die Lüftungen angebracht sind?Hallo,
tut mir leid aber was du schreibst kann man teilweise nicht so stehen lassen1. Zugluft? Nicht im Durchgangszimmer?2.Wieso soll man ein gebrauchtes Terrarium nicht von Parasiten befreien können? Die Wahrscheinlichkeit, dass da welche drin sind, ist ohnehin sehr gering. Bodengrund raus, in den Backofen bei 60-80 Grad, dürfte wohl kein Parasit überleben.1. Zugluft im Terrarium kann sehr leicht entstehen, je nachdem wie die Lüftungen angebracht sind. Daran können die Tiere erkranken. Deswegen würde ich die Terrarien nicht unbedingt da aufstellen, wo ich z.B. mitten im Winter die Fenster für längere Zeit öffne.3.Zwei Proben, im Abstand von drei Monaten reichen durchaus aus, wenn man sich keine neuen Tiere anschafft. Danach ist es nicht mehr nötig Kotproben untersuchen zu lassen. Wo sollen denn da Viren herkommen?
Auch gibt es stressanfällige Tiere, die dann eben nicht im Durchgangszimmer gehalten werden sollten. Stress kann ebenso Erkrankungen hervorrufen, da er das Immunsystem des Tieres schwächt.
2. Es kommt immer drauf an, von wem man das Terrarium kauft, du kannst nicht pauschal sagen, die Wahrscheinlichkeit ist gering. Für einen Anfänger ist es auch sehr ernüchternd, wenn seine Tiere innerhalb von kürzester Zeit wegsterben, weil er ein Terrarium gekauft hat, in dem Parasiten sind. Und oben hat Brane doch schon eine Art genannt (Cryptosporidien) die eben extrem zäh sind und so einiges aushalten. Die würdest du mit den von dir genannten Methoden nicht unschädlich machen können.
3. Das ist totaler Schwachsinn. Mindestens vor jeder Winterruhe sollte eine Kotprobe vom Bestand genommen werden. Parasiten können durch verschiedenste Sachen eingeschleppt werden. Klamotten von dir, neue Einrichtung im Terrarium, Futtertiere usw.
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1.Ich weiß nicht, was ihr für Probleme mit gebrauchten Terrarien gehabt habt, ich hatte nie welche. Ich schleppe mit meinen Klamotten Parasiten ein? Wer dazu mehr weiß, könnte ja mal einen Artikel dazu in der Reptilia bringen.
2. Parasiten im Terrarium einschleppen durch neue Einrichtung im Terrarium? Sag mal, wie leichtsinnig seid ihr denn?
1. Nur weil du nie Probleme mit gebrauchten Terrarien hattest, heißt das nicht, dass es auch bei anderen immer so sein wird. So verallgemeinern kann man das nicht. Und ja, du kannst auch durch deine Klamotten Parasiten einschleppen. Einige Oozysten heften sich an die Kleidung und werden so in einen gesunden Bestand eingeführt.3.Kotprobe vor jeder Winterruhe? Da sollte man sich doch mal allgemein über Reptilien informieren. Es gibt Reptilien die eine Winterruhe brauchen und solche, die einen Winter überhaupt nicht kennen.
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