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LinaeChan

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2010

1

Mittwoch, 2. Februar 2011, 23:32

Literatur: Stenodactylus petrii?

Hallo,
ich wollte mal wissen, ob jemand brauchbare Literatur über den Stenodactylus petrii kennt? Ich meine diese Art und nicht Stenodactylus stenodactylus. Das is wichtig..^^"

Ich hab mal gegoogelt, aber nur 2-3 Haltungeberichte gefunden, Literatur ganix.. könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen? Ich hab vor mir die kleinen (nach ewigem hin und her..) zuzulegen, und will wenigstens mit nem Buch bewaffnet sein, wenn man ja so schon wenig Infos findet.
Würde mich auch freuen, wenn sich Halter dieser Tiere bei mir per PN melden würden, da ich doch noch ein paar Fragen hab.. u.u

Soweit mal, freu mich über Antworten!
glg

Harte Männlich

Mitglied

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3

Donnerstag, 3. Februar 2011, 00:25

Stenodactylus

ein Buch speziell über Stenodactylus petrii wirst du nicht finden, du kannst aber trotzdem vieles aus dem Buch über Stenodactylus sthenodactylus

übernehmen. In dem Buch von Kästle et alt. Amphibians and Reptiles of North Africa steht ziemlich viel über die lebensweise der einzelnen Arten, ansonsten sieh zu dass du die beiden Sauria Hefte noch bekommen kannst. Die meiste der von Harte empfohlenen Literatur dürfte für dich wohl eher uninteressant sein. Kennst du einen Züchter???

Grüße Dieter

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

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4

Donnerstag, 3. Februar 2011, 00:32

RE: Stenodactylus

Die meiste der von Harte empfohlenen Literatur dürfte für dich wohl eher uninteressant sein.


Das wird die Fragestellerin wohl selbst entscheiden müssen, da sie nur den Begriff Literatur erwähnte.
:-D

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

5

Donnerstag, 3. Februar 2011, 07:51

Hallo,

wenn Du Fragen über diese Art hast dann stell sie doch einfach hier im Thread. So können dann andere Interessenten diesen Thread verfolgen.

MfG

Registrierungsdatum: 16. Januar 2011

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Usingen

6

Donnerstag, 3. Februar 2011, 10:16

Stenodactylus

Harte, denk doch bitte mal über den Unterschied zwischen: dürfte wohl für dich.... und: ist für dich uninteressant... nach!!!

Wie wärs denn noch mit folgender Literatur:

Baha El Din (2006) A guide to the Reptiles and Amphibians of Egypt - Amer. Univ. Cairo Press 359pp

Disi, A. M. et alt. (2001) Amphibians and Reptiles of the Hashemite Kingdom of Jordan - Edition Chimaira - Frankfurt/Main 408pp

Henkel/Schmidt (2002) Praxisratgeber Geckos - Alle Arten im Überblick Edition Chimaira (zur Zeit vergriffen, neu nicht erhältlich)

Arnold, E. N. (1980) Reptiles of Saudi Arabia.. A review of the lizard genus Stenodactylus - Fauna of Saudia Arabia 2: 368 - 404

Die Bücher gibt z.B. bei www. chimaira.de zu kaufen

Die Fauna of Saudi Arabia Bände finden man in der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt

aber eingeordnet unter Zeitschriften/Monographien, die grundsätzlich nicht ausgeliehen werden dürfen, man sich aber Artikel zum privaten Gebrauch kopieren kann(5 cent/kopie). Terrarianer, die es nicht gewohnt sind, in und mit einer Universiätsbibliothek zu arbeiten sind meiner Meinung nach mit solchen links wie Google Scholar hoffnungslos überfordert.

Grüße Dieter

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

7

Donnerstag, 3. Februar 2011, 11:35

RE: Stenodactylus

In dem Buch von Kästle et alt. Amphibians and Reptiles of North Africa


nur so ...
Jemand der in seinem Profil den Beruf Dipl. Biologe angibt, sollte schon in der Lage sein das besagte Buch richtig zu zitieren.
Schleich, Kästle, Kabisch, Amphibians and Reptiles of North Africa
oder
Schleich et al , Amphibians and Reptiles of North Africa

Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

8

Donnerstag, 3. Februar 2011, 11:41

RE: Stenodactylus

Terrarianer, die es nicht gewohnt sind, in und mit einer Universiätsbibliothek zu arbeiten sind meiner Meinung nach mit solchen links wie Google Scholar hoffnungslos überfordert.


Diese Aussage ist Unfug, da gerade über diese google Suchfunktion eine Menge PDF Arbeiten gezielt gefunden werden, die oft kostenlos herunterladbar sind.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harte« (3. Februar 2011, 11:46)


Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

9

Donnerstag, 3. Februar 2011, 13:40

Hallo,

ich finde es für Einsteiger sehr wichtig nicht nur Berichte zu lesen wie man die Tiere hält sonder auch mal in wissenschaftlichen Berichten zu stöbern. Dadurch erfahren sie wesentlich mehr über die Tiere.

GRAMENTZ, D.: Zur Ökologie und Ethologie von Stenodactylus petrii ANDERSON, 1896 in West Tunesien

diesen Bericht kann man hier beziehen
www.sauria.de

http://www.fupress.net/index.php/ah/arti…wFile/2479/2309

oder dieses, was auch interessant ist um einen Blick in das Habitat dieser Art zu werfen:

http://www.ms-verlag.de/index.php?88&bac…t_products=2020

MfG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Brane« (3. Februar 2011, 13:46)


LinaeChan

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2010

10

Donnerstag, 3. Februar 2011, 18:47

Uiuiui, so viele Antworten. :)
Danke zuerstmal, dass ihr euch mit dem Thema befasst! ^^

Also ich dachte mir bei der Frage nach Literatur nach den kleinen Viechlein das, dass es sehr oft heißt "Hastu ein Buch gelesen!?". Wenn die Antwort dann "nein" lautet, erntet man oft Verachtung.. :(
Aber ich will ja auch mehr über die kleinen erfahren, um das Terrarium dann (wenns denn dann mal soweit ist..) gut einrichten zu können. Was ich aber im Moment über sie weiß ist das:


Steckbrief:

Stenodactylus petrii (Engfingergecko)

Heimat: Nordafrika, in einem sandigem-, steinigen und sehr warmem Umfeld. (Ich glaube Irak, Iran die Ecke..?)
Größe: 7cm
about:
Sie besitzen keine Haftlamellen, sondern starke Krallen (deshalb Engfingergecko) mit denen sie sich auf Wüstenboden vortbewegen und eingraben. Sie graben sich tagsüber oft komplett ein. Der Steno. petrii hat meist im Vergleich zum Körper einen rellativ großen Kopf und einen schmalen, spitz zulaufenden Schwanz. Das sind auch Unterscheidungsmerkmale vom Verwanten Steno. steno. Sie sind reine Bodenbewohner.
Neugierig sind sie auch, jagen gerne und sind (wie eigentlich alle Geckos..) sehr territorial. Zwei Böcke sollten nich in einem Terrarium leben, aber Weibchen. Am besten 1.2 oder 1.3. Ich denke es könnten auch mehr Weiber sein, aber man will ja nicht übertreiben. Von 1.1Haltung ist abzuraten, da das zu viel Stress für das Weibchen bedeuten würde.
Außerdem sollen die Zwerge rellativ nett zueinander sein, heißt dass sie nicht gleich ihre Jungen fressen sondern eher beschützen.
Wichtig: Dämmerungs- und Nachtaktiv

Terrarienhaltung:
Terrarariumgröße:
75x50x50 (LxBxH) für 3-5 Tiere (habe keine Mindestmaße für 1.2 gefunden)

Einrichtung:
Substrat sollte gut grabfähig sein, midestens 5cm hoch, ich tendiere eher zu 10cm, da sie sich gerne komplett darin eingraben. Sandsteine zum aufwärmen für die Tiere und Wärmespeichern sind gut, aber auch andere Steine tun das ihre. Eine flache Wasserschale sollte immer mit sauberem Wasser angeboten werden, da daran auch mal "genippt" wird. Nicht zu tief, die Tiere können scheinbar nicht schwimmen. Bepflanzung is nich unbedingt wichtig, kann aber die "Wüste" wenn die Geckos pennen beleben.

Klima:
(leider auch hier nur ungenaue Angaben gefunden)
Lokal: bis 40C°
Kühlere Zonen: 21-25°C
UV-Licht: Nicht/Kaum -> Nachtwandler

Technik:
Keine Ahnung!! ?-( ?-( ?-(
Ich denke i-was was warm macht und Licht.. mehr nicht, oder?

Futter:
Heimchen, Heuschrecken, frischgeschlüpfte Fliegen, Wachsmaden, Buffalos. Alles Gecko-Maulgerecht versteht sich, also in Größe s. :)
Mineralien: nix gefunden

Winterruhe:
Ich hab mal was von 4 Wochen bei ~15°C gelesen, aber da bin ich mir ganz und garnicht sicher.

Inkubation:
Eier glaube ich bei 27°C. Eine etwas feuchte Stelle im Terrarium sollte vorhanden sein, wo das/die Weibchen die Eier ablegen können.

Bild:
Ich weiß nich ob ichs einfach hier einfügen darf, deshalb mal nur Link.


So, das meiste davon hab ich mir aus verschiedenen Artickeln zusammengeschustert. Ist denke ich definitiv noch verbesserungswürdig, ich weiß. ;-(
Aber dafür ist man ja da, um die "großen" zu fragen.


Ich würde mich aber auch über Links mit Infos über die Zwerge freuen, werd die von euch geposteten gleich mal durchstöbern. :)

@ Cansargantan: Nein, leider kenne ich keinen Züchter... ich hab auch nicht wirklich was gefunden. Wollte erstmal in der Umgebung suchen, da kann man leichter vorbeischauen. Hab bei WKW mal in diversen Gruppen dazu was geschrieben, so "Hallo, ich suche Dich!". ^^
Mal schauen was kommt... Ich kenne aber eine, die hat nen Terraristikbedarfladen gehabt und durch die bin ich erst auf die kleinen gekommen.
Sie hat mir auch ein bisschen was von ihnen erzählt, da sie auch selbst welche gehalten hat. Von ihr könnte ich auch theoretisch ein Terrarium bekommen ("ein 60er"). Dadrin hat die Gruppe gewohnt.

Soweit erstmal, hoffentlich war das nich zu viel auf einmal.. x.x
Ich hab mir eben aber was gedacht, da es ja keinen Haltungsbericht und Infoecke hier von den Tierchen gibt, könnte man sich ja zusammen setzen und einen basteln (wenn ich mal nen Plan davon habe + Terrarianer, die die Tiere selbst halten). Aber das rücht erstmal noch in die Zukunft. u.u

Felinus Weiblich

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Registrierungsdatum: 25. August 2010

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Nähe Kassel

Status: Halter

11

Donnerstag, 3. Februar 2011, 19:12


Steckbrief:

Heimat: Nordafrika, in einem sandigem-, steinigen und sehr warmem Umfeld. (Ich glaube Irak, Iran die Ecke..?)

Klima:
UV-Licht: Nicht/Kaum -> Nachtwandler

Futter:
Mineralien: nix gefunden

Winterruhe:
Ich hab mal was von 4 Wochen bei ~15°C gelesen, aber da bin ich mir ganz und garnicht sicher.

Inkubation:
Eine etwas feuchte Stelle im Terrarium sollte vorhanden sein, wo das/die Weibchen die Eier ablegen können.


Hallo,
ich habe hier ein Buch liegen, was sich in einem kurzen Steckbrief mit dieser Art befasst: "Geckos" von Astrid Falk.
Dort werden einige andere Informationen zur Haltung angegeben:

Heimat: Sahara-Wüste
Winterruhe: 4-8 Wochen bei 15-18°.
Inkubation: Die Weibchen legen ihre Eier wohl im trockenen Sand ab. Die Eier sind hartschalig.

Desweiteren ist UV-Licht nicht verboten, es schadet sie ja nicht. Sie brauchen es nur nicht unbedingt.
Mineralien und Vitamine brauchen alle Reptilien, da gibt es keine Ausnahmen.

Die Luftfeuchte tagsüber sollte bei 30-40% liegen und nachts auf 70-80% steigen.

Die Tiere graben Höhlen in den Sand, also am Bodengrund nicht sparen. Steinverstecke (einsturzsicher!) sollten auch zur Einrichtung gehören.
Zu den Tieren:
Die Weibchen sind etwas kräftiger gebaut als die Männchen. In der Nacht (besonders Paarungszeit) geben letztere zwitschernde Laute von sich.

LinaeChan

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2010

12

Donnerstag, 3. Februar 2011, 19:32

Huhu,
na immerhin hab ich mit meiner Winterruhetemperatur nich völliog falsch gelegen.^^

Das mit dem UV-Licht hab ich mir überlegt, is denk ich okay wenn das erst dann angeht, wenn die kleinen abends raus kommen, oder? Sonst leutet es un leuchtet un leuchtet un keiner liegt drunter un nutzt es..

Mineralien und Vitamine sin wichtig, ja ich weiß. Nur was man denen gibt hab ich nich gefunden. Wird mir aber denk ich wenn ich nen Züchter finde derjenige sagen können.

Wie soll ich da ne Luftfeuchte von 70-80% abends hinbekommen..? Sprühen? Denk doch die mögen das nich, weil Wüste und so?

Zum Boden denke ich is son Sand/Lehmgemisch vorteilhaft. Ich machs einfach vorher etwas nass und lass es dann trocknen -> schön fest, kann nix einkrachen. Versteckmöglichkeiten wie diese kleinen Dekovasen oder Tierschädelimotate lassen sich auch beischaffen (weiß sogar schon genau woher *gg*).
Ansonsten noch ein paar Steine rein, dann würfte der Grund doch okay sein, oder?

Das die Weiber kräftiger sin hatte ich vergessen zu erwähnen und das "Gezwitscher" hab ich mir auch schon angehört, voll toll, wie son Vogel. :)

Soweit, ich hoffe ich hab dich jetzt damit nich überfahren? Ich un meine Fragerei.. x.x

Felinus Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. August 2010

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Nähe Kassel

Status: Halter

13

Donnerstag, 3. Februar 2011, 19:40



Das mit dem UV-Licht hab ich mir überlegt, is denk ich okay wenn das erst dann angeht, wenn die kleinen abends raus kommen, oder? Sonst leutet es un leuchtet un leuchtet un keiner liegt drunter un nutzt es..

Mineralien und Vitamine sin wichtig, ja ich weiß. Nur was man denen gibt hab ich nich gefunden. Wird mir aber denk ich wenn ich nen Züchter finde derjenige sagen können.

Wie soll ich da ne Luftfeuchte von 70-80% abends hinbekommen..? Sprühen? Denk doch die mögen das nich, weil Wüste und so?

Zum Boden denke ich is son Sand/Lehmgemisch vorteilhaft. Ich machs einfach vorher etwas nass und lass es dann trocknen -> schön fest, kann nix einkrachen.
Ansonsten noch ein paar Steine rein, dann würfte der Grund doch okay sein, oder?



Hallo,
die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv, wie willst du sie denn dabei mit UV bestrahlen? Die sollte schon tagsüber an sein, wenn sie es ist. Die Tiere werden schon was abbekommen.

Bei Mineralien und Vitaminen mache ich keinen Unterschied bei verschiedenen Reptilien-Arten. Biete Sepia Schale an und bestäube die Futtertiere mit einem Vitaminpräperat.

Wenn sie diese LF benötigen, wirst du wohl sprühen müssen. Am besten geschieht dies ca. 1-2 Stunden vor ausschalten des Lichts, damit auch alles wieder verdunstet (=höhere LF).

Die Einrichtung ist ok, jedoch weiß ich nicht, ob das Sand-Lehm-Gemisch bei dieser Art jetzt perfekt ist. Biete auf jeden Fall noch eine andere Stelle mit trockenen Sand zum ablegen der Eier an.

LinaeChan

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2010

14

Donnerstag, 3. Februar 2011, 20:11

Naja, die kommen ja schon raus, wenn die Lampen noch an sind, oder? Ich kann ja auch dann nur die UV-Lampe an machen. Wenn die dann nich so hell is, dann is das ja auch son bisschen wie Dämmerung. Dann müsste das hinhauen.

Die Frage is nur, welches Präparat..? Es heißt immer "Vitamine" aber welche?? Sagt keiner. :(
Sepia Schale, so heißt das.. muss mir das mal aufschreiben, vergess den Namen immer. Weiß aber was des is, hatten wir bei den Vögeln auch immer.

Mal schauen wie das hinhaut mit der Luftfeuchte..

Ich dachte zur Eiablage an ne "eingebaute" Heimchendose, oder auch was größeres, mit pur Sand gefüllt, das kann ich dann auch immer etwas nass machen. Der rest Boden bleibt dann einfach "hart" und dann nehmen die das denk ich, hab davon in nem anderen Forum gelesen. Soll gut funktionieren.^^

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

15

Donnerstag, 3. Februar 2011, 20:55

Hallo,

als Bodengrund brauchst Du nur Sand nehmen.
Eine Eiablagebox ist nicht brauchbar. Die Tiere vergraben die Eier im trockenen Sand, die Eier brauchen keine Feuchtigkeit.
Wichtig ist einen feuchten Unterschlupf anzubieten. Hierzu eignen sich gut unglasierte Tonhöhlen, die speichern Feuchtigkeit.
Für die Beleuchtung reicht eine Leuchtstoffröhre und ein normaler Spot aus dem Baumarkt aus.
Im Terrarium sollte ein Temperaturgefälle von ca. 24-30°C vorhanden sein. Unter dem Spot ca. 40°C. Wichtig sind viele Versteckmöglichkeiten in unterschiedlichen Temperaturzonen.
S. petrii braucht es zwar ein wenig feuchter als S. sthenodactylus, aber jede Nacht 80% LF ist zu viel.
Die Winterruhe sollte für 2 Monate unter 18°C vollzogen werden. Steigen die Temperaturen zu sehr, sind die Tiere zu agil und verbrennen zuviel Energie. In der Winterruhe wird nicht gefüttert. Am besten sind Temperaturen bei ca. 15°C.

Sepiaschale sollte immer fein gerieben angeboten werden. Die kann man in einer kleinen Schale anbieten oder direkt etwas auf die Einrichtung geben. Bei den Vitaminen und Spurenelementen würde ich dir zu Herpetal raten. Mit diesen kannst Du die Futtertiere einmal in der Woche bestäuben. Wichtig ist eine abwechslungsreiche Ernährung (Fliegen, Motten, Grillen, Ofenfischchen, Bohnenkäfer, Wiesenplankton etc...). Es reicht aus die Tiere 2 mal in der Woche zu füttern. Lediglich juvenile können täglich gefüttert werden.

Bei der Einrichtung solltest Du darauf achten das die Verstecke nicht zu groß sind, lieber flach und eng. Hier eignen sich gut Schiefersteine, Rinden, schmale Korkröhren etc..

Die Eier kannst Du bei 27-28°C inkubieren.

Lass dich nicht unbedingt vom Handel beraten. Häufig werden dort Wildfänge als Nachzuchten verkauft.

Denke auch an die Quarantäne für die ersten Wochen.

MfG

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