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doom

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Juni 2010

1

Sonntag, 13. Juni 2010, 20:48

Lygodactylus Williamsi

Hallo,


ich bin heute zufällig auf die Gattung L.williamsi gestoßen und bin von der Farbe fasziniert, wie die meisten wohl ;)
Ich hab auch hier im Forum schon einige ältere Beiträge gelsen, in denen ging es zum großteil aber eher um
beschaffung, unverschämten Preise, und Wut über zuviele Wildfänge!
Nun sieht es aber scheinbar etwas anders aus, im Internet findet man doch einige Züchter und der Preis pro
Tier liegt zwischen 40 und 70€! Also durchaus bezahlbar.

So aber nun zu meiner eigenltichen Frage, wo finde ich Informationen über dieses Tier, vorallem als Anfänger was Terraistik betrifft.
Wie soll ich das Terrarium einrichten? Mit was füttern, welches Licht?
Zu wivielt sollte man sie halten? 1.1 oder 1.2 oder noch mehr?
Und - wie groß sollte das Terrarium sein?!


Gruß

Daniel

Marcel123 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Cottbus

Status: Halter

2

Sonntag, 13. Juni 2010, 21:26

RE: Lygodactylus Williamsi

Hallo,
ich bin heute zufällig auf die Gattung L.williamsi gestoßen und bin von der Farbe fasziniert, wie die meisten wohl ;)
Ich hab auch hier im Forum schon einige ältere Beiträge gelsen, in denen ging es zum großteil aber eher um
beschaffung, unverschämten Preise, und Wut über zuviele Wildfänge!
Nun sieht es aber scheinbar etwas anders aus, im Internet findet man doch einige Züchter und der Preis pro
Tier liegt zwischen 40 und 70€! Also durchaus bezahlbar.
Dennoch kann man davon ausgehen das in allen Zooläden Wildfänge verkauft werden. Preise sind aktuell recht niedrig auch für NZ. Was wohl auch daran liegt das sich die Art gut vermehren lässt und auch allgemein nicht zu den anspruchsvolleren Arten gehört. Ich habe auch noch 2 Jungtiere.

Zitat

So aber nun zu meiner eigenltichen Frage, wo finde ich Informationen über dieses Tier, vorallem als Anfänger was Terraistik betrifft.
Wie soll ich das Terrarium einrichten? Mit was füttern, welches Licht?
Zu wivielt sollte man sie halten? 1.1 oder 1.2 oder noch mehr?
Und - wie groß sollte das Terrarium sein?!
Informationen zu dieser Art findest du hier im Forum massenhaft.
Als Anfänger würde ich eher mit einem Tier anfangen denn wenn du 1.1 oder 1.2 hälst kannst du dir sicher sein das der Nachwuchs nicht lange auf sich warten lässt. Dann hast du nur viele Jungtiere die du nicht an den Mann kriegst. Zumal die Aufzucht im Anfangsstadium nicht ganz einfach ist. Ausserdem benötigst du dann auch Aufzuchtterrarien. In der Regel sollte man jedes Tier erstmal in Quarantäne halten bevor man sie zusammen in ein Terrarium packt. Wenn du also 1.2 halten wilst brauchst du 3 Quarantäneterrarien!

Einrichtung
Regenwaldterrarium mit vielen Pflanzen und senkrechten Klettermöglichkeiten. Größe ist abhängig vom Besatz. Bei 1.1 würde ich 60x60x80 (LxTxH) als Minimum nehmen. Luftfeuchtigkeit von 50-80%. Temperatur um die 30°C ganz oben und je Tier einen Sonnenplatz. Helle Beleuchtung + UV. Gefüttert wird mit allen Insekten die mundgerechte Größe haben. Ab und zu mal zerquetschtes Obst. Vitaminpräparat wie Herpetal Complete T, Korvimin ZVT oder ähnliches zum bestäuben der Futtertiere. Ausserdem zerstossene Sepia als Calciumquelle.

Literatur speziell zur Art gibt es noch keine. Würde dir bei echtem Interesse dennoch das Buch "Zwerggeckos" von Beate Röll empfehlen. Kostet nur 10€ aber ist ein Muss für Halter von Lygodactylus.

Gruß Marcel

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

3

Sonntag, 13. Juni 2010, 23:47

RE: RE: Lygodactylus Williamsi


Literatur speziell zur Art gibt es noch keine.


Spawls, S.; Howell, K.; Drewes, R.C. & Ashe, J. 2001. A field guide to the reptiles of East Africa. Academic Press, 543 pp. [reviews in HR 34: 396 and Afr. J. Herp. 51; 147]

Loveridge, A. 1952. A startlingly turquoise-blue gecko from Tanganyika. Journal of the East African Natural History Society, 20:446.

Broadley, D. G. & HOWELL, K. M. 1991. A check list of the reptiles of Tanzania, with synoptic keys. Syntarsus, 1: 1—70

;)

doom

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Juni 2010

4

Montag, 14. Juni 2010, 15:36

Also zu der Sache nur ein Tier halten...
Ich würde dennoch gerne ein Pärchen haben, da mir Nachwuchs sehr wichtig ist weil gerade das reizt mich mit am meisten.
Außerdem möchte ich dazu Beitragen das eine Flächendeckende Versorgung möglich ist ohne Wildfänge, sofern man darauf
überhaupt Einfluss nehmen kann.

Ja aber zur Haltung ich habe heute jemandem geschrieben der diese Verkauft und dieser teilte mir folgendes mit:

Zitat

Hallo Daniel.... ich habe derzeit ein Jungtier da... jedoch ist die Aufzucht dieser Art recht schwierig und ich kann meine Hand noch nicht ins Feuer legen, ob der kleine es schafft. Das Problem ist, dass die Jungtiere mit einem Mal das Fressen verweigern können und schwächlich werden. 2 Jungtiere habe ich dieses Jahr bereits verloren. Trotz ausreichend Platz, UV Licht, Kleinstfutter und Vitaminen. Zudem wäre er zur Abgabe noch zu jung.
Aufgrund dieser Aussage frage ich mich ob so etwas für mich überhaupt geeignet ist :/


Gruß

Daniel

Registrierungsdatum: 19. August 2009

Status: Halter

5

Montag, 14. Juni 2010, 15:58

Hey,

also die aufzucht dieser art ist wie schon geschrieben etwas problematischer!
Das ging mir mit meinen Lygodactylus kimhowelli genau so, es war sehr schwierig in den ersten wochen weil einer der beiden nur sporatisch fressen wollte!
Bei meinen Phelsuma grandis Nachzuchten ist das anders, die sin dtotal fit, agil und fressen direkt alles was sie bekommen...bohnenkäfer,
ofenfische,kleine heimchen, drosophillas, treflys.
Von daher kann ich wirklich sagen das bei den kleineren arten die aufzucht MEISTENS etwas schwieriger ist!
Ob die kleinen jetzt für dich geeignet sind kannst du wahrscheinlich nur selbst beantworten!

Mfg DAve