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Perceptus Männlich

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1

Sonntag, 17. Januar 2010, 19:30

Tropiocolotes steudneri

Hallo ihr Terrianer!

Ich habe mich jetzt für Tropiocolotes steudneri entschieden.
Nun hätte ich noch ein paar Fragen, damit ich gut über diese Art Bescheid weiß...
Habe ein Terrarium der Größe 60x35x35 (LxTxH).

~Bekommt man im Zoohandel genug Nachzuchten dieser Art? (Ich möchte keine Wildfänge)
~Welche Lektüre könnt ihr mir empfehlen? (Am besten genau für diese Art)
~Wo kann man am besten die Jungtiere aufziehen?
~In welchem Verhältnis kann man diese Tiere am besten halten, denn ich hatte jetzt vor, sie 1.1 zu halten?

Danke für die Antworten
Perceptus

Brane Männlich

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2

Sonntag, 17. Januar 2010, 19:54

Hallo!

http://www.ms-verlag.de/index.php?90&bac…tt_products=546

mit Glück bekommt man noch im Internet (Ebay etc.) diese Ausgabe gebraucht.

oder dieses hier, bekommt man beim Sauria Verlag www.sauria.de

Sauria 03/2006, 23 - 31, ARNOLD, U.: Meine 'persönliche' Entdeckung von Tropiocolotes steudneri (PETERS, 1869) mit Anmerkungen zu seinem Verhalten im Freiland und Terrarium

am häufigsten bekommt man von dieser Art Wildfänge, es gibt aber auch Züchter. Die Jungtiere kann man gut in Faunaboxen aufziehen. Eine Haltung von 1.1 ist vollkommen ok.

Gruß

Perceptus Männlich

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3

Dienstag, 19. Januar 2010, 14:06

Und wie ist es mit der Reinigung?
Ich meine jetzt in Sachen Kot, o.ä.
Haben die Geckos da ihre bestimmten Stellen, oder machen die da hin wo es gerade passt?

Gruß Perceptus

Brane Männlich

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4

Dienstag, 19. Januar 2010, 16:46

Das ist unterschiedlich. Einige machen öfters in die gleiche Ecke andere wiederum nicht. Der Kot ist recht einfach zu entfernen. Bei einem harten Bodengrund aus einem Sand-Lehmgemisch fege ich einfach den Kot mit einem Pinsel weg.

Gruß

Helena89 Weiblich

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5

Mittwoch, 20. Januar 2010, 12:11

Ich finde, in dem Becken könntest du ohne Probleme auch 1,2 oder 1,3 halten. NZ sind leider so gut wie gar nicht zu bekommen. Ich hatte selbst welche, 2,4 in einem 60er Becken und das hat wunderbar funktioniert auch weil die Männchen untereinander gar nicht aggressiv waren. Hatte auch Eier nur irgendwie sind die kurz vorm Schlupf abgestorben. Komisch Komisch. Die Tiere (WF) hatte ich knapp 1 Jahr weil es leider schon adulte Tiere waren, aber sowas interessantes. Nur hab ich später rausgefunden, dass ich 3 Arten zusammen hatte. T. steudneri, T. helena, T. tripolitanus.

Versuch erstmal an gute Züchter zu kommen, die vlt. auch stabile Jungtiere abzugeben haben. Die werden im Preis wohl um einiges höher liegen als die Wf aber es lohnt sich schon, wenn man bedenkt dass man eventuell nicht länger als ein Jahr an seinen WF- Tiere hat.



LG Helena89

Brane Männlich

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6

Mittwoch, 20. Januar 2010, 13:30

Nur hab ich später rausgefunden, dass ich 3 Arten zusammen hatte. T. steudneri, T. helena, T. tripolitanus.



Hallo!

warum hast Du denn erst später gemerkt das es verschiedene Arten sind? Gerade bei T. helenae sieht man ja sofort das es eine andere Art ist.
Wenn 6 Tiere nach einem Jahr eingehen würde ich mir schon Gedanken machen. Entweder liegt das meißt an einer falschen Haltung oder die Tiere waren krank. Gibt ja leider wenig Tierärzte die sich mit der Behandlung solch kleiner Tiere auskennen.

Gruß

Helena89 Weiblich

Anwärterin

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7

Mittwoch, 20. Januar 2010, 15:08

Erkannt hatte ich die Tiere anfangs nicht, da ich zu der Zeit noch sehr wenig im www gefunden habe über die Art. Wie ich schon geschrieben habe, waren es adulte WF und ich hab keine Ahnung wie alt die Tiere waren. Krank waren sie definitiv nicht, da keiner irgendwelche anzeichen hatte und von heut auf morgen tot war. Sie hatten ja auch am abend vor ihrem tot noch gefressen. Ich hatte die Tiere ein dreiviertel Jahr ohne Verluste gehalten also können sie schon an Altersswäche gestorben sein. Ich hatte mich sogar mit den wenigen Züchtern in der Umgebung in Verbindung gesetzt und jeder meinte, das meine Haltung vollkommen i.O. wäre. Und viele meinten, ich solle mir nich wirklich große Hoffnung machen, dass ich die Tiere länger als 2 Jahre halten werde.

scush Männlich

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8

Mittwoch, 20. Januar 2010, 15:27

Es gibt eigentlich keaum parasitenfreie Wildfänge. Ansehen tut man Reptilien die Infektion meist nicht, daher tritt der Tod dann meist "plötzlich" ein...

Helena89 Weiblich

Anwärterin

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9

Mittwoch, 20. Januar 2010, 15:34

Ich geh auch stark davon aus, dass sie auch endoparasiten hatten. Aber wie soll man bei so kleinen Tieren richtig dosieren ohne sie zu killen? Selbst mein TA konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen.

Brane Männlich

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10

Mittwoch, 20. Januar 2010, 15:39

http://www.google.de/imgres?imgurl=http:…ved=0CBwQ9QEwAw

http://www.google.de/imgres?imgurl=http:…ved=0CAkQ9QEwAA

T. helenae (was im Handel meißt der T.persicus ist) lässt sich ja an der Bänderung schon leicht erkennen.

Habe schon einige Arten gehalten aber mir ist es noch nie passiert das 6 adulte Tropiocolotes nach einem Jahr eingehen.
Meine derzeitigen T. helenae sind jetzt über 2 Jahre alt und ich habe sie auch als adulte Wildfänge bekommen. lediglich einer ist verendet.
Ob die Tiere krank sind bzw. Parasiten haben sieht man ihnen auch nicht an.
Bei den meißten Leuten werden die Tiere nicht alt weil der Kot nicht untersucht wird, weil viele der Meinung sind das man so kleine Tiere im krankheitsfall eh nicht behandeln kann oder weil es im Terrarium zu heiss und zu trocken ist.

Gruß

Perceptus Männlich

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11

Donnerstag, 21. Januar 2010, 17:47

Hab nochmal eine Frage zu T. steudneri:
Was kann ich Ihnen zu fressen geben?
Ich habe mich bereit informiert, aber finde nicht das passende. Die einen meinen, man soll Drosophilas nehmen, die anderen Microheimchen.
Natürlich auch Abwechslung, aber sind diese Tiere nicht zu klein für diese Art?

Gruß Perceptus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Perceptus« (21. Januar 2010, 17:59)


Brane Männlich

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12

Donnerstag, 21. Januar 2010, 19:02

Microgrillen, Ofenfischchen, Bohnenkäfer, Drosophila...

Perceptus Männlich

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13

Freitag, 22. Januar 2010, 14:09

Man muss ja gekaufte Tiere mit einem Vitaminpräparat bestäuben.
Falls ich jetzt Tiere selber züchte, müsste ich sie dann auch bestäuben?
Denn bei solchen kleinen Tieren wie Drosophila ist ja sicher nicht einfach..

Brane Männlich

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14

Freitag, 22. Januar 2010, 19:56

Ja das bestäuben sollte man trotzdem machen.
Drosophila lassen sich recht einfach bestäuben. Etwas Pulver in einem hohen Becher geben, Drosphilas reinklopfen, mit einem Stück Pappe den Becher zuhalten und etwas schwenken und dann die Drosophilas ins Terrarium geben.

Gruß

Perceptus Männlich

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15

Freitag, 22. Januar 2010, 20:18

Wie viel Drosophila, bzw. wie viele Microgrillen bekommen die pro Nase, wenn ich pro Woche 2-3 mal füttern würde?

Gruß Perceptus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Perceptus« (22. Januar 2010, 20:26)