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Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

16

Mittwoch, 13. Januar 2010, 22:12

Zitat

G. vorax = Vanuatu, Fidschi und Konga
Und auch auf Neukaledonien!!! 100%ig sicher!! Das habe ich schon mehrfach gelesen.


Dann bitte ich dich mal um die Quelle.

Gruß

Edit: Sorry hab die Insel Mare vergessen die ja auch zu Neukaledonien gehört. Direkt auf der Hauptinsel (Grande Terre) kommt G. vorax nach meinen Kenntnissen nicht vor (Bauer, Aaron M.;Vindum, Jens V. 1990. A checklist and key to the herpetofauna of New Caledonia). Aber trotzdem laufen die beiden Arten sich nicht über den Weg, denn auf Mare kommt R. ciliatus nicht vor.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Brane« (13. Januar 2010, 22:39)


Harte Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 25. Juli 2009

Geschlecht: Männlich

17

Mittwoch, 13. Januar 2010, 23:32

Sorry hab die Insel Mare vergessen die ja auch zu Neukaledonien gehört. Direkt auf der Hauptinsel (Grande Terre) kommt G. vorax nach meinen Kenntnissen nicht vor (Bauer, Aaron M.;Vindum, Jens V. 1990. A checklist and key to the herpetofauna of New Caledonia). Aber trotzdem laufen die beiden Arten sich nicht über den Weg, denn auf Mare kommt R. ciliatus nicht vor.


Hallo!
Wobei noch zu erwähnen ist, das lt. Bauer & Sadlier (2000: The Herpetofauna of New Caledonia) seit der Erstmeldung von Roux (1913) keine Tiere mehr gefunden wurden.

Des weiteren möchte ich nur anmerken, das Ingo Kober auch nur mit Wasser kocht und im Laufe der Zeit sicher auch negative Erlebnisse bei seinen lustigen Vergesellschaftungsversuchen gehabt hat, aber aus Eitelkeit dieses natürlich nicht bekannt macht. Ich für meinen Teil bin kein Freund von Vergesellschaftungsversuchen, weil Fehlversuche immer zu Lasten der Tiere gehen (und damit Niklas erst gar nicht dumm fragt ... ich habe das auch schon versucht im Laufe der Jahrzehnte meiner Terraristikaktivitäten).

B b Harte

Fast Eddi

unregistriert

18

Donnerstag, 14. Januar 2010, 01:40

Ich für meinen Teil bin kein Freund von Vergesellschaftungsversuchen, weil Fehlversuche immer zu Lasten der Tiere gehen
...
ich habe das auch schon versucht im Laufe der Jahrzehnte meiner Terraristikaktivitäten).


Auf genau solche jahrzehntelangen Erfahrungen habe ich einfach von Anfang an gehört, geschilderte Beobachtungen haben mich dann nur weiter bestärkt.
Die vergesellschafteten Arten ziehen ja keinerlei Vorteil aus dem Handeln des Halters, ganz im Gegenteil, es kann durchaus böse enden. Im www kursieren genug Bilder von Reptilien, die gerade kleinere Arten fressen, es gibt genug kaputtgebissene Tiere usw.

Bisher konnte mir noch niemand einen sinnvollen Grund für eine solche Vergesellschaftung nennen, der auf Vorteilen für die Tiere basierte. Ich denke, das wird sich hier nicht ändern.

Natürlich ist es richtig, sich eigene Gedanken zu machen und Dinge zu hinterfragen, z.B. warum so viele Leute diesem Thema gegenüber so abgeneigt sind. Man sollte auch hinterfragen, warum es i.d.R. immer diejenigen ohne nennenswerte Erfahrung sind, die vergesellschaften wollen oder stolz über "geglückte" Vergesellschaftungen berichten. Solange es nicht um Terrarien jenseits haushaltsüblicher Maße geht, erschließt sich mir der Sinn von Vergesellschaftungen auf engstem Raum einfach nicht. Und egal wie oft es noch probiert wird, niemand wird so das Rad neu erfinden.

Aber was soll´s, die Terraristik geht eh seltsame Wege, ich sollte mich mehr um meine Angelegenheiten kümmern, anstatt hier zu tippen.

blacky64 Männlich

Teamleiter

Registrierungsdatum: 8. Januar 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bremen

Status: Züchter

19

Donnerstag, 14. Januar 2010, 19:01

Hallo,
erstmal möchte ich euch bitten Ingo Kober hier nicht durch den Kakao zu ziehen, er selber ist in diesem Forum nicht aktiv und kann sich damit auch nicht wehren.
Grüße
blacky64 (als Moderator)


Nun meine Meinung als User ;)
Vergesellschaften ist und bleibt ein ewiges Streitthema in dem man wohl nie eine Einigung erzielen kann, auch ich selbst habe es schon gewagt.
Grüne Leguane und Stirnlappen Basilisken über mehrere Jahre ohne Probleme , so dachte ich, dann musste ich meine Grünen Abgeben und siehe da die Basilisken haben auf einmal ganz andere Aktivitäten gezeigt.
Mein eines Stirnlappen Basilisken Weibchen habe ich adult gekauft aus der Vergesellschaftung mit Wasseragamen mit abgebissenem Schwanz, mein adultes Männchen kaufte ich von einem anderen Halter auch aus einer Vergesellschaftung mit Wasseragamen hier fehlte der Agame der Schwanz.
Ich kenne andere Halter da klappt es augenscheinlich gut, noch :)
Aber wer kann schon Sagen wenn ein Tier vor erreichen der eigentlichen Lebenserwartung stirbt vielleicht doch am, wenn auch geringen, Dauerstress gelegen hat.

Komischer Weise hört man auch nur bei Haltern von "Billigtieren" den Wunsch nach Vergesellschaftung zumindest ist mir ist kein Fall bekannt wo Tiere die mehrere hundert Euro oder mehr kosten mit anderen Arten in einem Terrarium sind.

Grüße
Kai

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

20

Donnerstag, 14. Januar 2010, 19:51

@Brane:

Ich habe nur schon öfter gelesen, dass es Gehyra vorax eben auch auf Neukaledonien geben soll, daher war ich 100%ig sicher. Natürlich nicht 100%ig sicher, dass es sie dort wirklich gibt, aber 100%ig sicher, dass ich es schon mehrfach gelesen habe (auch in Literatur, war aber bei meinem reptilienkundigen TA in der Praxis in einem Heft).

@Blacky:

Zitat

Komischer Weise hört man auch nur bei Haltern von "Billigtieren" den Wunsch nach Vergesellschaftung zumindest ist mir ist kein Fall bekannt wo Tiere die mehrere hundert Euro oder mehr kosten mit anderen Arten in einem Terrarium sind.
Nunja, Kronengeckos würde ich nicht als Billigtiere bezeichnen... Ich würde generell kein Tier als Billigtier bezeichnen, aber ich will nicht meckern, schließlich hast du es wenigstens in Anführungsstriche gesetzt.
Mein Weibchen habe ich als unbestimmtes Jungtier für einen dreistelligen Betrag erstanden und die 1,2 Gruppe, die ich dann bald haben werde, wird insgesamt über 500€ "wert sein".


@Eddi:

Zitat

Natürlich ist es richtig, sich eigene Gedanken zu machen und Dinge zu hinterfragen, z.B. warum so viele Leute diesem Thema gegenüber so abgeneigt sind.
Eben, und genau das tue ich auch. Ich habe nun schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört und Ingo Kober sollte nur ein Beispiel darstellen. Er ist schließlich bei weitem nicht der einzige, der Vergesellschaftung befürwortet.

Zitat

Man sollte auch hinterfragen, warum es i.d.R. immer diejenigen ohne nennenswerte Erfahrung sind, die vergesellschaften wollen oder stolz über "geglückte" Vergesellschaftungen berichten.
Vielleicht weil man irgendwann nicht immer nurnoch das glauben will, was in einem Forum geschrieben wird, sondern weil man sich sein eigenes Bild machen will. Wie oft werden Sachen einmal von jemandem empfohlen und viele übernehmen das einfach, empfehlen es weiter und keiner weiß eigentlich, warum das so sein soll. Ein gutes Beispiel hierfür ist das oft empfohlene Sand-Lehm-Gemisch für Bartagamen. Nachdem ich mal von Esther angeregt durch Bilder angeregt wurde, ein bisschen das Thema Bodengrund für Bartagamen zu hinterfragen, habe ich das erste Mal so richtig gemerkt, was oft eigentlich für eigenartige Sachen im Netz verbreitet werden. Da packt man dann zufällig mal seine Urlaubsfotos aus Australien (Queensland, Verbreitungsgebiet von Pogona henrylawsoni) aus und erinnert sich auf einmal, dass der Boden dort mit Sand-Lehm-Gemisch nicht viel zu tun hat...


Nunja, ich schweife ab. Ihr müsst mich übrigens nicht gleich runterputzen, nur weil ich nicht grundsätzlich gegen Vergesellschaftungen bin, aus dem einfachen Grund, dass ich mich damit noch nicht genug auseinandergesetzt habe. Vielleicht komme ich zu dem Schluss, dass es Schwachsinn ist, vielleicht auch nicht. Aber immerhin kann ich jetzt verstehen, warum es von einigen so konsequent abgelehnt wird, das von Esther wusste ich ja schon...


Liebe Grüße

Niklas

Marcel123

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. Januar 2009

Status: Interessent

21

Donnerstag, 14. Januar 2010, 20:01

Hallo.
Ich würde es jetzt nicht direkt Vergesellschaftung nennen aber in meinem Terrarium leben neben 1.1 L.williamsi auch noch 2x Pachyiulus flavipes. Hatte ich auch vorher schon bei den L.kimhowellis. Ausserdem noch zahlreiche Ommatoiulus. Da diese nachtaktiv sind und sich hauptsächlich von Pflanzenresten ernähren kommen sie sich auch nicht in die Quere.
Gruß Marcel

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