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sukfung

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 11. Januar 2010

1

Mittwoch, 13. Januar 2010, 16:39

Vergesellschaftung

Hi,



ich möchte gerne wissen, ob man L. williamsi mit einer Froschart oder irgendeine andere Art von Lebewesen, dass auf dem Boden lebt, vergesellschaften kann.

Ich finde es schade, dass auf dem Boden vom Terrarium nichts tut, da die williamsi sich ja meistens im oberen Teil des Terrariums aufhält.



Liebe Grüße Julia

p4nik Männlich

ehemals p4nik

Registrierungsdatum: 9. Mai 2009

Geschlecht: Männlich

Status: Interessent

2

Mittwoch, 13. Januar 2010, 17:29

allso das würde ich lassen.
auch Williammsi komt unten vorbei und dann kanns zu Konflickten kommen. wenn du ordentlich eingerichtet hast ist eh ned viel Grundfläche frei für die Frösche

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

3

Mittwoch, 13. Januar 2010, 18:39

Natürlich gibt es Arten die man sehr gut mit L. williamsi vergesellschaften kann

http://www.naturfoto-cz.de/springschwanz-foto-5595.html

oder diese Tiere

http://www.tierbedarf-shop.ch/images/Weisse%20Asseln1.jpg

p4nik Männlich

ehemals p4nik

Registrierungsdatum: 9. Mai 2009

Geschlecht: Männlich

Status: Interessent

4

Mittwoch, 13. Januar 2010, 18:53

ich will nun ned pingelig sein aber ich glaube es war nach Fröschen gefragt^^

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

5

Mittwoch, 13. Januar 2010, 18:54

Hmm, ich verstehe nicht, warum auf Vergesellschaftungen immer so negativ reagiert wird... ich würde sogar lieber fünf verschiedene Arten in einem Terrarium halten, die dann ein 5x so großes Terrarium haben, wie sie alleine hätten, als wenn die Tiere nicht vergesellschaftet werden und in kleine Behältnisse gestopft werden. Terrarien sind ohnehin schon so naturungetreu (keine Fressfeinde, kein gescheites Klima usw.), warum sollte man dann nicht nach Tieren suchen, die für eine Vergesellschaftung geeignet sind? In der Natur treffen die Tiere auch auf andere, gleichgroße Reptilien, die sie nicht gleich fressen.

Natürlich muss man dabei auf viele Faktoren achten, wie z.B.:

-in etwa gleiche Tiergröße, denn es würde keinen Sinn machen, einen Phelsuma grandis zu einem L. williamsi dazuzusetzen, es sei denn, man will ihn loswerden
-gleiches Klima
-das Terrarium sollte natürlich um einiges größer sein, als die "Mindest"maße (wie ich dieses Wort hasse) für eine der beiden Arten
-immer ein Ausweichterrarium bereit halten, falls es nicht klappt
-möglichst Arten aussuchen, die sich nicht ständig begegnen oder die zur selben Zeit schlafen (damit nicht die "Nacht"ruhe gestört wird)


Ich bin derzeit auch am überlegen, da ich ein sehr großes Terrarium für bisher 0,1, bald 1,2 Rhacodactylus ciliatus bereitgestellt habe, was man da so machen könnte. Ich habe mich mit Ingo Kober auseinandergesetzt, der in einigen Terrarien mehrere Gattungen auf einmal erfolgreich hält. Er hatte die Idee, dass man nach einer Umgestaltung des Terrariums Gehyra marginata mit den Kronengeckos zusammenhalten könnte. Er selbst hat mit dieser Art Phelsuma grandis und irgendwelche Frösche vergesellschaftet und das klappt super.
Als ich meinen Kronengecko von Züchtern aus der Umgebung gekauft hatte, habe ich dort auch zwei Terrarien gesehen, in denen viele Arten gleichzeitig gehalten wurden. Was mir jetzt noch davon einfällt, ist, dass in einem Terrarium Uroplatus guentheri mit Phelsuma quadriocellata und mit gelben, kleinen Dendrobaten erfolgreich zusammengehalten werden. Von dem anderen Terrarium weiß ich es nicht mehr.

Leider konnte ich bisher auch noch nichts von fehlgeschlagenen Vergesellschaftungsversuchen lesen. Entweder liegt das daran, dass die Versuche oft so gut geplant sind, dass sie nie schief gehen, was ich aber weniger glaube; oder es liegt daran, dass die Leute dann nicht den Mumm haben, mit negativer Erfahrung vorzutreten. Aber bei den Reaktionen, die immer wieder auftreten, würde ich auch nirgendwo negative Erfahrungen schildern, da wird man dann ja gleich zur Sau gemacht.


Liebe Grüße

Niklas

klebepfote Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Februar 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Reichensachsen

Status: Halter

6

Mittwoch, 13. Januar 2010, 18:57

ich will nun ned pingelig sein aber ich glaube es war nach Fröschen gefragt^^
Ich will nun nicht pingelig sein, aber ich glaube das war eher in Richtung Ironie einzuordnen. :D

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

7

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20:06

Zuerst einmal war mein Beitrag durchaus ernst gemeint, es wurde hier nicht nur nach Fröschen gefragt und es hat hier keiner negativ reagiert.

@Niklas

so groß ist dein Terrarium doch nicht.
Das Herr Ingo Kober ein Vergesellschaftungsbefürworter ist wissen glaub ich sehr viele die auch im gelben Forum aktiv sind. Leider werden da immer wieder Einsteiger aufgemuntert eine Vergesellschaftung zu starten. Finde ich ehrlich gesagt sehr schade das Du diesen Unfug jetzt hier weiter verbreitest. Mach bitte erst selbst Erfahrungen damit bevor Du hier sowas schreibst.

Was bitte gibt es für Gründe eine Vergesellschaftung zu starten? Kostenersparnis...mehr Action im Terrarium... ?(

Gruß

Edit: Den wichtigsten Faktor hast Du vergessen zu erwähnen. Man sollte von beiden Arten langjährige Erfahrung haben um ihr Verhalten bei einer Vergesellschaftung richtig zu deuten.

p4nik Männlich

ehemals p4nik

Registrierungsdatum: 9. Mai 2009

Geschlecht: Männlich

Status: Interessent

8

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20:27

ich habe lediglich davon aberaten Frösche mit den Williamsi zu vergesellschaften.
es sein denn man will entweder keine nz der williamsi aufziehen, wenn die eier im Terrarium leigen, da gröpere Frösche diese fressen würden. oder keine Frösche großziehen, da diese dann angegriffen werden könnnten (z.b. kleinere Dendrobaten)

und um aber hier genaueres zu sagen müsste man halt wirklich wissen wie groß das Terrarium sein soll wo die Arten rein sollen.
bei 45x45x60 würde ich das definitiv nicht befürworten, gerade um mal bei Dendrobaten zu bleiben, man kein allzugroßes 2tes Terrarium zu stellen sein sollte

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

9

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20:31

@Sascha:
Mein Terrarium ist mit 95x60x170 (LxBxH) doppelt so hoch und beinahe doppelt so breit, wie es für Kronengeckos von Haltern mit langjähriger Erfahrung empfohlen wird. Ich halte diese empfohlenen Maße von 50x50x80 als "Mindestmaß" für Einzelhaltung für viel zu klein, daher auch die großen Maße. Das Terrarium wurde von Anfang an aus zwei Gründen so groß gebaut: Zum einen natürlich, weil es auf Dauer nicht nur von einem Kronengecko bewohnt werden soll und zum zum anderen, weil ich von vornherein zumindest mit dem Gedanken gespielt habe, dort mal eine Vergesellschaftung zu probieren.

Zur Vergesellschaftung: Ich verbreite das Thema nicht, ich bringe nur mal etwas in die Runde, was von vielen, DIE NOCH NIE ERFAHRUNG MIT VERGESELLSCHAFTUNGEN GEMACHT HABEN, abgelehnt wird, weil es Leute gibt, die sagen, dass es schlecht ist. Daher schreibe ich nur, dass ich VIELLEICHT plane, meine Erfahrungen damit zu machen. Ich werde dann garantiert nicht ein Tier kaufen, kurz eine Quarantäne durchführen und dann in das Terrarium setzen, so wie ich das mit Artgenossen machen würde. Ich weiß nicht, wie groß das Terrarium des Threaderstellers ist, nicht wie viele Tiere er darin hält usw., sondern nur, dass man es nicht grundsätzlich ablehnen sollte.

Natürlich muss man das von zwei Blickpunkten betrachten, würde ich das nicht tun, säße bei mir nun schon seit längerem Gehyra marginata oder ein anderes Reptil bei dem Kronengecko.

Der einzige, nicht egoistische Grund, den ich für eine Vergesellschaftung habe, der aber ehrlich gesagt nicht der schwerwiegendste ist, ist der, dass das Terrarium durch andere Arten naturgetreuer wird. Auch wenn in meinem Fall Gehyra marginata nicht wie Kronengeckos auf Neukaledonien leben, so leben doch die im Handel nicht erhältlichen, aber sehr ähnlichen und eng verwandten Gehyra vorax auf Neukaledonien.
Egoistische Gründe wären bei mir NICHT die Kostenersparnis, sondern einfach ein interessanteres Terrarium, die Neugier auf das Verhalten der beiden Arten. Die Kosten wären wohl ohnehin nicht wesentlich geringer, da man für die eine Art ja ein komplett fertiges Ausweichterrarium immer bereithalten muss.

Aber warum hält man überhaupt Tiere in einem Terrarium? Ist die Terraristik nicht so oder so egoistisch? Wenn man doch eh schon egoistisch ist und ein Tier in ein Terrarium, das immer zu klein und nicht ausreichend sein wird (Klima, Futterspektrum, Licht usw.), warum soll man es dann nicht auch mit mehreren Arten probieren?


Liebe Grüße

Niklas, der auf seine fettgedruckte Signatur verweist, bevor hier Neulinge auf dumme Gedanken kommen...

Fast Eddi

unregistriert

10

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20:42

Wenn man doch eh schon egoistisch ist und ein Tier in ein Terrarium, das immer zu klein und nicht ausreichend sein wird (Klima, Futterspektrum, Licht usw.), warum soll man es dann nicht auch mit mehreren Arten probieren?


Irgendwie beisst sich diese "Argumentation"...

Ja, es ist Egoismus/Egozentrik/Egomanie, Wildtiere in vergleichsweise kleinen Kästen zu halten. Aber nur, weil man die Natur in so einem Kasten nicht ansatzweise simulieren kann, ist das doch keine Rechtfertigung, gleich mehrere Arten in einen nur minimal größeren Kasten zu stecken?!

bene0816 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Januar 2009

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Bottrop

Status: Halter

11

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20:57

Guten Abend,
Ich melde mich jetzt auch mal zu Wort. Ich selber Vergesellschafte auch in manchen meiner Terrarien. Aber hierbei ist zu erwähnen das ich über die jeweiligen Arten schon eigene Haltungserfahrungen gesammelt habe.
Wie schon von Brane angesprochen halte auch ich dies für eine Grundvoraussetzung.
Es versteht sich von selbst das nur Arten miteinander Vergesellschaftet werden können die auch die Gleichen Haltungsansprüche haben. Oder optimal aus dem gleichen Verbreitungsgebiet stammen.
Es gibt aber noch ganz andere Kriterien die eine wichtige rolle spielen. So dürfen die zusammengeführten Arten sich natürlich nicht gegenseitig als Beute oder eben Fressfeind sehen. Was das an stress für die Tiere darstellt muss glaub ich nicht gesagt werden.

Eine erfolgreiche Vergesellschaftung ist auch alles andere als eine Platz oder Kostenersparnis, ganz im Gegenteil es bedarf grosser Terrarien die den Tieren genügend Platz bieten um sich gegenseitig aus dem weg zu gehen. Es müssen auch mehrere Sonnenplätze bzw Temperaturzonen eingerichtet werden, um zu gewährleisten das sich die Tiere auch wirklich aus dem weg gehen können. Ausserdem bedarf es einer ständigen genauen Beobachtung da es immer vorkommen kann das sich die Tiere plötzlich nicht mehr verstehen. Dieses liegt meist an Unachtsamkeit des Pflegers, wie etwa Futtermangel, übermässiger stress.....

Da aber auch Reptilien oder Amphibien eigene Individuen sind kann man auch keine speziellen Arten für eine Vergesellschaftung benennen.

@Niklas

Man liest deshalb nie was von fehlgeschlagenen Vergesellschaftungen weil darüber nicht berichten wird wenn es schief geht.
Ist genau wie hier im Forum. Wenn man die meisten Leute hier auf ihre Haltungsfehler aufmerksam macht sind sie leider ganz schnell verschollen.

Ich möchte nochmals erwähnen, das so eine Vergesellschaftung bitte nur etwas für erfahrene Halter ist die schon langjährige Erfahrung in der Pflege und Zucht von ihren Tieren haben.


MfG Bene

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

12

Mittwoch, 13. Januar 2010, 21:05

Zitat

Irgendwie beisst sich diese "Argumentation"...

Ja, es ist Egoismus/Egozentrik/Egomanie, Wildtiere in vergleichsweise kleinen Kästen zu halten. Aber nur, weil man die Natur in so einem Kasten nicht ansatzweise simulieren kann, ist das doch keine Rechtfertigung, gleich mehrere Arten in einen nur minimal größeren Kasten zu stecken?!
Ich finde nicht, dass es sich beißt. In meinen Augen macht es keinen Unterschied, ob man zwei Arten, die sich in der Natur auch begegnen, in einem wesentlich größeren Terrarium vergesellschaftet oder ob man eine Art in einem kleineren Kasten, wo ihr generell weniger Platz gegeben ist, hält.

Hast du denn schon Arten vergesellschaftet, Eddi? Oder du, Brane?

Wenn nein, warum kritisiert ihr etwas, mit dem ihr keine Erfahrung gemacht hat?
Wenn ja, warum berichtet ihr nicht einfach von euren Erfahrungen, die ja dann wohl nicht positiv gewesen sein dürften?

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

13

Mittwoch, 13. Januar 2010, 21:07

@Niklas

ich habe früher auch verschiedene Arten vergesellschaftet und kann nur sagen das dieses nicht einfach ist und leicht schiefgehen kann.
Mir geht es hier hauptsächlich darum das hier viele Einsteiger mitlesen.

Zu dem Gehyra vorax und Rhacodactylus ciliatus kann ich dir mit Sicherheit sagen das diese beiden Arten sich in der Natur nicht über den Weg laufen.
G. vorax = Vanuatu, Fidschi und Konga
R. ciliatus = Süd-Neukaledonien und Ile des Pins

Gruß
Sascha

Fast Eddi

unregistriert

14

Mittwoch, 13. Januar 2010, 21:16

In meinen Augen macht es keinen Unterschied, ob man zwei Arten, die sich in der Natur auch begegnen, in einem wesentlich größeren Terrarium vergesellschaftet oder ob man eine Art in einem kleineren Kasten, wo ihr generell weniger Platz gegeben ist, hält.


Über welche Terrariengröße und welche Tiere reden wir denn nun? Von Dir genannte 95x60x170? Wie viele Tiere wie vieler Arten würdest Du darin denn vergesellschaften? Wohin sollten diese Tiere denn ausweichen, wenn ihnen danach ist? Nur weil dieses Becken über den Mindestmaßen für eine Art liegt, ist das meiner Meinung nach keine Rechtfertigung für eine Vergesellschaftung. Warum nicht EINER Art so viel Platz wie möglich bieten?

Würden sich bestimmte Arten in der Natur wirklich über den Weg laufen? Oder wollen einige Halter das nur gern glauben?


Hast du denn schon Arten vergesellschaftet, Eddi?


Nein. Ist das Voraussetzung, eine Meinung haben zu dürfen?


Wenn nein, warum kritisiert ihr etwas, mit dem ihr keine Erfahrung gemacht hat?


Ich habe gescheiterte Vergesellschaftungen bei anderen erlebt bzw. die Resultate im Vertrauen erzählt bekommen. Zudem vertrete ich hier ebenso meine Meinung wie Du. Du hast auch noch keine Erfahrung damit, oder?

Lorry&Norry Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. April 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kassel

Status: Halter

15

Mittwoch, 13. Januar 2010, 21:45

Zitat

G. vorax = Vanuatu, Fidschi und Konga
Und auch auf Neukaledonien!!! 100%ig sicher!! Das habe ich schon mehrfach gelesen.

@Eddi:

Der Plan, eventuell mal Kronengeckos mit Gehyra marginata zu vergesellschaften, liegt in weiterer Ferne als ich bisher mein Leben geplant habe.
Ich habe das Terrarium so groß gemacht, weil ich wie oben gesagt mehrere Kronengeckos darin halten will und eventuell auch mal eine weitere Art.

Nein, ich habe keine Erfahrung damit, aber ich finde es falsch, etwas ohne Erfahrung gesammelt zu haben grundsätzlich zu verneinen. Das ist genau so falsch, als wenn man etwas grundsätzlich bejaht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lorry&Norry« (13. Januar 2010, 21:58)