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-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

1

Donnerstag, 9. Juli 2009, 20:25

Welche Geckos für ein Terrarium 80x40x40?

Habe mich dazu entschlossen ein zweites Terrarium zu kaufen. Bis jetzt hab ich ein Regenwaldterrarium für meine Ph. quadriocellata und hätte nun gern noch ein Wüstenterrarium. Im Laden wurden mit Leopardgeckos empfolen. Wohl einfach aus dem Grund weil die die leicht bekommen und ich sie dann da kaufen kann. Hab aber auch über Hemitheconyx caudicinctus nachgedacht. Sind wohl in der Haltung bzw. Zucht ein bißchen schwieriger aber gefallen mir besser.

Den Haltungsbericht hab ich schon gelesen. Danach würden die Maße des Terrariums ja reichen. Der Verkäufer hat mich aber doch ein wenig verunsichert weil er meinte das das für ein Pärchen zu klein wäre. Aber Leopardgeckos sind doch auch nicht kleiner und ich kann mir nicht vorstellen das die dann weniger Platz bräuchten.

Ist das Terrarium nun ausreichend für ein Pärchen Hemitheconyx caudicinctus? Oder welche anderen Geckos könnte ich da noch einziehen lassen?

LG Michaela

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

2

Freitag, 10. Juli 2009, 08:19

Hallo!

Für dieses Terrarium würde ich dir eher zu etwas kleineren Arten raten. Ich denke mal Lidgeckos gefallen dir dann ja am meißten. Kannst Dir ja mal diese anschauen:

Coleonyx brevis

Coleonyx mitratus

Coleonyx variegatus

Gruß

-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

3

Freitag, 10. Juli 2009, 23:58

Danke für die Antwort.

Hab mich mal ein bißchen schlau gemacht. Von den drei Arten ist doch nur Coleonyx brevis für ein Wüstenterrarium geeignet. Hab ich das richtig verstanden? Nicht das ich mir ausgerechnet den falschen aussuche. Aber C. brevis gefällt mir schon recht gut. Die Haltung klingt nicht sonderlich schwierig.

Kennt vielleicht auch jemand Züchter bei denen ich die bekommen könnte? Hab im Netz nicht wirklich viel gefunden.

LG

-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

4

Donnerstag, 30. Juli 2009, 21:47

Habe leider im Netz und in allen Terraristik-Shops in meiner Nähe keine Coleonyx brevis Nachzuchten gefunden. Die anderen beiden Arten sind leider nicht für ein Wüstenterrarium geeignet. Soweit ich das im Netz rausfinden konnte. Hab mich nun für eine Gruppe Paroedura picta entschieden. Bin schon ganz aufgeregt!!! Nächste Woche Donnerstag ziehen die drei bei mir ein!

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

5

Freitag, 31. Juli 2009, 09:45

Hallo!

Paroedura picta sind auch sehr schöne Tiere, nur auch nicht direkte Wüstenbewohner.
Hast Du denn eine Quarantäne schon vorbereitet?

Gruß

-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

6

Freitag, 31. Juli 2009, 21:22

Hab denk ich soweit an alles gedacht. Hab fürs erste ein kleines Terrarium zur Quarantäne und das eigentliche Terrarium ist auch schon fertig eingerichtet und wartet auf den Einzug.

Was heißt keine richtigen Wüstenbewohner? Was ich so gelesen hab (hab mir das Buch Madagassische Großkopfgeckos von Patrick Schönecker gekauft) mag P. picta schon einen sandigen Untergrund mit viel Freifläche da sie bodenbewohnend sind. Die Temperaturen sind lokal bei 35 °C sonst von 25-28 °C, gesprüht wird nur jeden zweiten Tag. Ist das richtig? Ich habe jetzt Sand als Untergrund genommen ein paar Pflanzen reingestellt und sie haben eine trockene Höhle und eine zweite mit einer Wetbox. Ist das ok?

Vielleicht finde ich das auch nur ziemlich trocken weil in meinem anderen Terrarium ein Pärchen Phels. quad. wohnt.

LG

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

7

Freitag, 31. Juli 2009, 21:55

Finde ich wirklich sehr gut das Du dich so gut vorbereitest!

P. picta hat ja in Madagascar ein großes Verbreitungsgebiet. Er ist in Steppen und Trockenwäldern anzutreffen und auch ein Kulturfolger.
Als rein Bodenbewohnend würde ich ihn nicht bezeichnen. Hat er optimale Klettermöglichkeiten (Holz mit rauher Rinde, Korkröhren etc.) wird er dieses auch oft nutzen.
Sand als Bodengrund ist vollkommen ok. Man kann aber auch Sand-Lehm oder Erde-Sand verwenden. Viel Freifläche ist nicht sehr gut. Lieber das Terrarium so einrichten das die Tiere viele Rückzugsmöglichkeiten haben (Äste, Wurzeln, Steine, Sukkulenten....).

Gruß

-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

8

Freitag, 31. Juli 2009, 22:17

Danke für den Hinweis. Will den Kleinen ja ein gutes neues zu Hause bieten. Hab mal schnell zwei Bilder gemacht. Bin offen für Verbesserungsvorschläge. Viele Pflanzen wären kein Problem. Dann stehen nicht mehr so viel bei mir auf dem Fensterbrett :)
»-Micha-« hat folgende Bilder angehängt:
  • Geckos 001.jpg
  • Geckos 002.jpg

Bekka Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. Januar 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Hannover

Status: Halter

9

Sonntag, 2. August 2009, 13:04

Finde es gut gelungen!

Was den Bodengrund angeht: Ich habe losen Sand oder Sand-Erde-Gemisch. Bisher ist noch kein Tier als Sandfresser verendet. Meine persönlichen Erfahrungen sind: Die Tiere nehmen zwar mit dem futtertier mal etwas Sand auf, schieben den Sand aber mit der Zunge aus dem Maul. Das machen schon die Schlüpflinge so, die auch auf losem Sand gehalten werden. Da sie eine gemeinsame Kotecke haben (sehr praktisch), kann ich feststellen, dass mit dem Kot kein Sand ausgeschieden wird.

Die Meinungen gehen aber auseinander. Es gibt Halter/Züchter, die auf Sand mehr Ausfälle hatten. Ich gehe vorerst davon aus, dass ein gesunder, instinktsicherer Paroedura picta nicht freiwillig Sand frisst.

Prinzipiell macht es vielleicht Sinn, den Vorbesitzer zu befragen auf welchem Bodengrund die Tiere bisher gehalten wurden. Weiß nicht, wie das wissenschaftlich betrachtet aussieht, aber soweit ich das beurteilen kann, probieren die Jungtiere in den ersten Wochen ihre Umwelt und Artgenossen aus, d.h. sie scheinen zu üben bzw. zu lernen. Besonders deutlich am Umgang mit Glasscheiben, die in der Natur nicht vorgesehen sind. Wäre also für mich denkbar, dass ein Tier, welches die Jugend auf Küchenkrepp und/oder auf festem Sand-Lehm-Gemisch verbracht hat, nicht die Fertigkeit hat, mit losem Sand klar zu kommen.

Der Bodengrund ist bei mir auch nicht hoch eingefüllt (2-3 cm). So ist teilweiser Substratwechsel leicht zu bewerkstelligen, ich finde die Eier der Weibchen leichter, es besteht eine geringere Gefahr, dass sie Gegenstände untergraben bzw. durch Buddeln in Bewegung bringen.

LG Bekka

-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

10

Sonntag, 2. August 2009, 20:18

Super danke! :)

Dann werd ich es erst mal so lassen. Meistens wird dann eh noch ein bißchen umgestaltet wenn die Tiere da sind. War zumindest in meinem anderen Terrarium so.

Du hast auch P. picta? Wie alt waren deine als du sie zusammengesetzt hast? Meine Kleinen sind 4 Monate ich werde die Weibchen also erst noch vom Männchen getrennt halten. Aber wie lang? Da gehen die Meinungen auch stark auseinander. Habe schon alles von 6 Monaten bis 1,5 Jahren gehört.

LG

Bekka Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. Januar 2008

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Wohnort: Hannover

Status: Halter

11

Sonntag, 2. August 2009, 21:29

Mit ca. 1 Jahr werden sie zum ersten Mal verpaart.

LG Bekka

-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

12

Montag, 3. August 2009, 19:30

Ok. Dann muss der Kleine wohl noch eine Weile warten :)
Trennst du sie nach der Paarung wieder? Hab gelesen das es auch reicht wenn man eine Winterruhe einhält damit sich die Weibchen wieder erholen können.

Bin schon ganz aufgeregt am Donnerstag kommen die drei zu mir :)

LG

Bekka Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 18. Januar 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Hannover

Status: Halter

13

Montag, 3. August 2009, 22:05

Ja, bei mir ist das Männchen nur 1 Mal im Jahr 3 Wochen bei den Weibchen, dann muss er wieder ausziehen. Das ergibt dann für mindestens 4 Monate ca. alle 14 Tage 2 Eier pro Weibchen. Das letzte Ei in 2008 wurde im November gelegt; im Juli 2009 wurde erst erneut verpaart.

Das mit der Winterruhe habe ich auch gehört, aber ich gehe lieber auf Nummer sicher. Ich verkürze die Beleuchtdungsdauer im Winter und nachts wird es im Zimmer kälter, aber eine ausgesprochene Winterruhe machen meine Tiere nicht. Schätze, sie werden bis Weihnachten weiter legen. Habe 4 Weibchen und werde nicht alle Eier inkubieren. Das ergäbe sonst eine mittlere Geckoschwemme.

Vorfreude ist doch die schönste Freude?!

LG Bekka

-Micha- Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Juni 2009

14

Dienstag, 4. August 2009, 20:24

Danke für die Antwort.

Werde sie sowieso erst noch getrennt halten und das dann mal probieren mit der "Winterruhe". Falls das nicht hinhaut kann ich das Männchen ja noch immer von den Weibchen trennen und dann länger getrennt lassen. Ich weiß zwar das es den Geckos nichts macht wenn sie allein leben aber ich hätte sie trotzdem gern in einem Terrarium.

Stimmt Vorfreude ist die schönste Freude! :)

LG

Brane

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Juli 2007

Status: Neuling

15

Dienstag, 4. August 2009, 21:51

Eine richtige Winterruhe wie z.b. bei Eublepharis macularius ist bei P. picta nicht nötig und entspricht auch nicht deren Lebensweise. Natürlich wird es in ihrem Habitat -in den Monaten wenn bei uns Sommer ist- auch nachts mal kälter, aber tagsüber ist es immer zwischen 27 und 32°C und die Sonnenstunden sind auch von Januar bis Dezember fast gleich.
Nur eine Nachtabsenkung unter 20°C würde nicht viel bringen, die Weibchen werden trotzdem weiter bestiegen.

Gruß