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exococo Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Juli 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Aachen (NRW)

Status: Halter

1

Dienstag, 9. September 2008, 19:47

freilaufendes Tier...

Hallo ihr Lieben!
Ich muss euch jetzt mal erzählen was mir heute passiert ist....!

Ich war Futter kaufen beim Händler meines Vertrauens, da seh ich plötzlich ein Tier an der Wand rumlaufen. Es war ein Gecko!!! Ich weiß nicht was es für einer war, hatte Ähnlichkeit mit einer Phelsume, nur nicht so leuchtend grün, eher blass.
Als ich den Mitarbeitern Bescheid sagen wollte um das Tier einfangen zu lassen, bekam ich als Antwort, dass es normal bei ihnen sei, dass mehrere Geckos frei rumliefen. Sie dienen angeblich zum Vertilgen von entkommenen Futtertieren, da es Leute gibt, die aus Spaß die Heimchendosen öffnen.

Könnt ihr euch das vorstelllen? Habt ihr so etwas vielleicht auch schon mal erlebt?

Was meint ihr dazu.....


Gruß, Jule

Fast Eddi

unregistriert

2

Dienstag, 9. September 2008, 19:51

RE: freilaufendes Tier...

Das ist in größeren Zoohandlungen recht normal, u.a. Gekko gecko ist recht beliebt als Ungezieferbekämpfer.

jula1998 Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 14. Februar 2008

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3

Dienstag, 9. September 2008, 19:53

RE: freilaufendes Tier...

Hallo!kenne auch jemanden,der "Goldgeckos"(weiß grad nicht,wie die richtig heißen)frei in der Whng laufen hat.Aus dem gleichen Grund,nämlich entflohene Heimchen zu vertilgen.Ich würde es nicht machen,aus verschiedenen Gründen!Erstmal schietern die an die Tapeten..ggg...und 2.ist die Gefahr,daß sie sich verletzen,doch ziemlich groß,oder ausm fenster ausbüxen oder,oder ,oder...Von den Haltungsparametern mal abgesehen.Kenn die bei der Art aber auch nicht wirklich ?( Scheint aber einige Leute zu geben,die das machen!Hab das in anderen Foren auch schon gelesen!

exococo Weiblich

Mitglied

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4

Dienstag, 9. September 2008, 19:54

RE: freilaufendes Tier...

8o
Oh, wirklich? Hätte ich nicht gedacht.
Ist das denn überhaupt zulässig? Ich meine, das kann man doch nicht mit den Haltungsbedingungen vereinbaren...und, wofür gibt es "Ungeziefer"- Fallen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »exococo« (9. September 2008, 19:57)


Fast Eddi

unregistriert

5

Dienstag, 9. September 2008, 20:00

RE: freilaufendes Tier...

Zitat

Original von exococo
das kann man doch nicht mit den Haltungsbedingungen vereinbaren


In so mancher Zoohandlung herrschen Temperatur und LF, da kann man diverse Arten problemlos halten. Könnte ich meine Wohnung entsprechend absichern, könnte ich dank hoher Grundtemperatur auch H. frenatus z.B. frei laufen lassen...

exococo Weiblich

Mitglied

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6

Dienstag, 9. September 2008, 20:10

RE: freilaufendes Tier...

Also wie ich das hier alles so lese, scheint das Frei-laufen-lassen wirklich weit verbreitet zu sein. In den Herkunftländern mag es ja auch kein Problem sein, dennoch würde ich dem hierzulande nicht zustimmen. Es gibt einfach viel zu viele Gefahren. Ich hatte auch nciht das Gefühl dass es die Mitarbeiter sehr interessiert ob die Tiere frei rumspatzieren, oder nicht...

Fast Eddi

unregistriert

7

Dienstag, 9. September 2008, 20:17

RE: freilaufendes Tier...

Zitat

Original von exococo
In den Herkunftländern mag es ja auch kein Problem sein, dennoch würde ich dem hierzulande nicht zustimmen. Es gibt einfach viel zu viele Gefahren.


Und in den Herkunftsländern, wo die Tiere in der Natur oder als Kulturfolger leben, sind die keinen Gefahren ausgesetzt?

Es ist ganz bestimmt nicht damit getan, ein Tier einfach in einem Raum auszusetzen und zu hoffen, daß es Insekten fängt... etwas durchdachter sollte es schon ablaufen. Grundsätzlich möglich ist´s aber durchaus.

exococo Weiblich

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8

Dienstag, 9. September 2008, 20:43

RE: freilaufendes Tier...

@fastEddi: Ich hab mich wohl ein wenig unverständlich ausgedrückt.... Ich meinte natürlich nicht, dass es in den Herkunftsländern keine Gefahren gibt, sondern, dass die Tiere dort wildlebend sind, und keinen Schutz von menschlicher Hand bedürfen! Aber hierzulande bleiben sie nun mal Exoten, und man sollte sie nicht wie zb Hauskatzen behandeln, in der Hoffnung dass sie Mäuse jagen!
Wenn ein privater Halter seine Tiere frei laufen lassen möchte, vorausgesetzt er kann die Haltungsbedingungen erfüllen, die dass Tier benötigt, dann werde ich das nicht kritisieren, denn ich gehe davon aus, dass dieser Halter weiß was er tut, und sich über mögliche Gefahren bewusst ist (siehe offenes Fenster etc). Aber in einer Tier/Zoohandlung, wo viele verschiedene Tiere hausen und täglich 100te von Menschen umherirren, und nur auf einem begrenzten, relativ ungesicherten(!) Raum scheinbar passende Bedingungen herrschen, denke ich nicht dass dies ein geeigneter Platz für ein Leben in Freiheit für einen Exoten ist!

Fast Eddi

unregistriert

9

Dienstag, 9. September 2008, 20:48

RE: freilaufendes Tier...

Soweit ich bisher gesehen habe, sind in Zoohandlungen nur nachtaktive Arten unterwegs, die man tagsüber kaum zu Gesicht bekommt und die ganz bestimmt nicht mitten zwischen zig Kunden herumlaufen.

Ich verstehe zwar grundsätzlich was Du meinst, aber dennoch ist es möglich Tiere so zu halten. Betonung auf "moglich".

exococo Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 11. Juli 2008

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Aachen (NRW)

Status: Halter

10

Dienstag, 9. September 2008, 20:55

RE: freilaufendes Tier...

Naja, es war das erste Mal, dass ich das beobachten konnte, und es war nun mal am Tag... Kann aber leider nicht sagen was für eine Geckoart es war, also ob tag- oder nachtaktiv... War nur ein wenig schockiert von der Antwort der Mitarbeiter, da ich nicht gerechnet hatte, dass das beina Normalität ist.

Trixi Weiblich

Mitglied

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: NRW

Status: Halter

11

Mittwoch, 10. September 2008, 14:28

RE: freilaufendes Tier...

nur mal so...........

Es ist heiß

Es ist heiß. Brütend heiß. So heiß, dass ich mich nicht daran erinnern kann, dass es jemals schon so heiß war. Barnaby schaut mir beim Schreiben zu. Barnaby ist ein Großer Blauer Taggecko und heißt mit bürgerlichem Namen Phelsuma standingi. Da ich im letzten Jahr zuviel Männchen unter den Nachzuchten hatte, wohnt er frei im Zimmer; manchmal liefert er sich mit seinem Vater erbitterte Schaugefechte durch die Terrarienscheibe. Ich hatte standingi auch schon paarweise über mehrere Jahre im Zimmer, auch hier kam es zu Nachzuchten. Zum Glück ist diese Art brutpflegend und sehr standorttreu, allerdings muss beim Streichen der Zimmerwände auf Chlorix zurückgegriffen werden, da die Hinterlassenschaften der Tiere, speziell nach Fruchtbreigenuss, durch die hochwertigste Wandfarbe scheinen. Barnaby gefällt das Wetter, schließlich stammen seine Vorfahren von Madagaskar. "Hauen die nicht ab, wenn das Fenster offen steht?" wollen Freunde wissen. Klar sonnt er sich draußen- er ist ja nicht blöd. Aber er weiß genau, wann ich nach Hause komme oder das Fenster schließen will, schwupp - drin ist er. Ich denke über andere Pfleglinge nach, die den Weg nach Hause nicht immer gefunden haben; dafür hatte die Zeitung mit den vier großen Buchstaben anständig was zu schreiben. Sammy aus dem Baggersee wird von mir einmal jährlich besucht, der wohnt jetzt in F. in Sachsen. Sein jetziges Problem scheint mir allerdings sein Übergewicht zu sein, wahrscheinlich kann man in seiner Freianlage prima überzählige Kleinsäuger verklappen. Und ob er mit 60 cm wirklich Boote angegriffen hätte…?! Oder vor einigen Jahren, als der Sturm über Hamburg vorbei war, die Kameras aber noch auf das derangierte Dach justiert waren konnte man sehen, dass Tigerpythons einheimische Elstern sehr lecker finden. Wobei ein Tigerpython auch nicht permanent in einer hanseatischen Dachrinne zu halten ist. Ich glaube auch, dass der Halter etwas Probleme mit seinem Vermieter bekommen hat. Ich erhielt vor einigen Jahren ein reizendes Steppenwaranmädchen aus Berlin-Neukölln, das lange vor der Problematik mit der Rütli-Schule für Aufsehen sorgte, eine verkapselte Hartholzspitze am Schwanzansatz wies sie als Wildfang aus, sichergestellt wurde sie unter einem Müllcontainer. Jetzt wohnt sie in der Nähe von Helmstedt und hat durchaus Freude am Leben. Barnaby will unbedingt Grillen aus der Packung aus dem Regal. Sie fällt scheppernd zu Boden, was allerdings keinen Eindruck auf ihn macht. Seine Fluchtdistanz liegt im Regelfall so oder so unter 7 cm. Meistens frisst er aus einer Faunabox, die nur durch die Klappe im Deckel zu erreichen ist, so dass ich nicht die Bude voller Futterinsekten habe. Sein Kopf leuchtet gelb marmoriert, sein Rücken blau und der Schwanz schimmert türkis. Warum habe ich über dem Terrarium seiner Eltern bloß diesen sauteuren HQI-Strahler installiert, wenn Junior schon bei Zimmerlicht so glänzt?

Es ist heiß.


Quelle : http://www.terrariengemeinschaft.de/

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