ich bin neu hier angemeldet, halte seit 2009 Bartagame (aktuell 3,6), seit Ende 2010 zwei Kornnattern (1,0,1) und ich interessiere mich für zwei eher selten gehaltene Reptilien: Uromastyx Ornata Ornata & Xenagama Batillifera.
Die wenig verfügbaren Informationen im WWW helfen mir ebenso wenig weiter, wie meine Reptilien Enzyklopädie. Da die Infos dazu auch noch recht unterschiedlich sind, würde ich gerne eure Meinung hören, und zwar ...
… zur Terrariengröße & Grundfläche, berechnet nach dem Gesetz zur Mindestgröße mit dem Faktor 5x4x3: für 1,1 Uromastyx Ornata (Bunter Dornschwanz), KRL 15 bis 18 cm (GKL bis 36 cm), sowie 1,1 Xenagama Batillifera (Biberschwanzagame), KRL 15 bis 17 cm (GKL ca. 20 cm).
Das Ergebnis war bei beiden gleich. Bei 18 cm KRL = 0,64 qm Grundfläche = Terrarium: 90 x 72 x 54 (~100x60x55), bei 15 cm KRL = Grundfläche von 0,45qm = Terrarium: 75 x 60 x 45
Ist 120x60x60 bei Uromastyx Ornata bereits vernünftig bzw. artgerecht? Kommt mir zu klein vor. Xenagama Batillifera hat ja kaum Schwanz, das denke ich ist vertretbar, andrerseits sind die ja recht Territorial.
Verglichen mit gängigen Maßen anderer Echsen sind 150x60x60 für beide Agamenarten ok? Bzw. im Anhang noch meine Vorschläge auch die Tiefe betreffend... Könnte man den Biber auch mit 50cm Tiefe halten? Bzw. die kleinere Art Xenagama Taylori? Hat jemand beide Arten und kann etwas über die Unterschiede in Verhalten und Haltung berichten?
Beide Reptilien sagen mir sehr zu und ich bin mit den Terrarien sehr flexibel, was Standord und Größe betrifft
…… zur Haltungsform, ob Einzelhaltung, paarweise Haltung oder besser Gruppe (Harem) von 1,2 oder mehr? Es würde mich doch freuen, erfolgreich und artgerecht und möglichst natürlich Jungtiere aufzuziehen und somit wäre eine paarweise Haltung oder Haltung in der Gruppe doch von Vorteil … wobei wir wieder beim territorialen Verhalten der Xenagamas sind. Wie staffelt ihr die Terrariengrößen? Ab dem 3. Tier 15% mehr Grundfläche für dieses und jedes weitere Tier?
… zur Jungtieraufzucht interessiert mich wie groß sollten die Aufzuchtsbecken sein (keiner als 80x50? 80x50? 100X50?...) und wie viele Schlüpflinge haben darin Platz? Am besten wäre es, wenn ich einheitliche Terrarien verwenden könnte, als z.B. 80x50 wäre auch für Bartagamen Jungtiere geeignet.
Ich habe eine Osram Ultra Vitalux, benutze sie jedoch nicht, da es für mich nicht natürlich ist, einmal am Tag für 10 Minuten mit 300 Watt einen Backofen zu simulieren. Meine Bartagame haben alle eine Bright Sun UV Desert. Beim Verzicht auf die Vitalux bräuchte ich welche UV-Versorgung für Jungtiere? Angeblich gibt es die BS Desert jetzt auch ab 35 Watt, hat das schon jemand getestet? Wie sieht es aus mit 10.0 UV Lampen, abgesehen davon, dass ich das Licht nicht mag, würde es für die UV Versorgung reichen? Und was muss rein?
Für mich ist vor allem interessant, was für euch die Mindesttiefe ist, was eurer Meinung nach eine vertretbare Größe und Grundfläche ist!
Falls ihr noch ein paar Vorschläge für mein Terrariumzimmer (Esszimmer) im Umbau habt, bitte weiter lesen
(von der Planung habe ich, zum besseren Verständnis meines Wirrwarrs, Bilder angehängt).Folgendes Problem: Gegenüber der großen Bartagamen-Terrarien bin ich unentschlossen. Die Seite hat offenes Fachwerk zum Wohnzimmer (190 cm inkl. „Türrahmen“), den Durchgang (110 cm) und dann noch einmal eine Wand (170 cm), die jedoch wegen der Tür zum Flur unbrauchbar ist/scheint. Ich habe überlegt, wie ich denn nun meine Aufzuchtsbecken unterbringe, wie viele 80er für die Schlüpflinge, Ablagen/Platz für Inkubator, 120er Quarantäneterrarien += Terrarien für subadulte Nesthocker… also habe ich heute das Kornnatter-Terrarium probeweise dort hinüber geschoben. 120 cm lang und 60 cm tief, an die Fachwerkwand (190 cm) und die 60 cm Tiefe sahen nicht soo toll aus. Von der anderen Seite aus, macht sich der OSB-Rücken auch nicht so toll.
Die Schlangenterrarien stehen eigtl. im Schlafzimmer, aber da bin ich so selten, schlaf oft im Wohnzimmer und heiz dort auch gar nicht. Also müssen die wo anders hin. Jetzt hab ich mal überlegt, ob die Schlangen in den Flur kommen, dann hätte ich Platz für zwei, drei Aufzuchtsbecken in 80 x 50 x 50 und würde drüben ein oder zwei schöne Terrarien für Biberschwanzagame/Dornschwanz bauen....
Was meint ihr? o_O
So, last but not least

… ich denke darüber nach, meine Bartagamen-Männchen von den Weibchen zu trennen, um ggf. gezielt verpaaren zu können. Sie sind jedoch von Beginn an eine Gruppenhaltung mit genügend Ausweichmöglichkeiten gewöhnt, es gab nie Probleme seitens der Männchen, die nicken kurz, bedrängen die Damen jedoch nicht, die deutlich ihre Missgunst zeigen, woraufhin sofort Ruhe im Terrarium ist. Im Moment tut sich gar nichts. Wie würdet ihr das machen?
Viel, ich weiß

Danke für eure Antworten
Dani