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Auratus105 Männlich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 12. Februar 2006

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1

Montag, 27. März 2006, 15:43

Schnelles töten von futtertieren

Hallo

Ich hab mal eine Frage:
Bis vor einer Woche hab ich meine Mause und Ratten lebend verfüttert, bis es zu dem kam wovor öfters mal gewarnt wird. Die zum glück nur Maus hat meinen kleinen phyton curtus erwischt!
Jetzt hab ich mich mal versucht schlau zu machen wie ich die Tierchen am besten und schmerzfreisten Töten kann hab aber nichts gefunden was mir so zusagt.
Da kam mir der Gedanke ob man nicht eventuell einen Strom Schocker „ Zur Selbstverteidigung“ dafür nutzen könnte? Das hört sich jetzt zwar auch sehr brutal an aber eigentlich müsste es doch recht schnell gehen wenn man 200000 v durch eine maus oder Ratte jagt.

Für Meinungen dazu wäre ich echt dankbar.

Pimbura Männlich

Mitglied

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2

Montag, 27. März 2006, 16:03

Laut Naturschutzgesetz dürfen keine "Anleitungen zur Tötung von Wirbeltieren gegeben werden"!!!

DerDetmolder

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 23. März 2006

3

Montag, 27. März 2006, 16:21

Des Weiteren darf die Tötung von Tieren nur durch fachkundiges Personal durchgeführt werden (Sachkundenachweis!).
Ansonsten kann eine Anzeige wg. Tierquälerei auf Dich zukommen, falls es jmd mitbekommt.

(Soviel ich weiss)

Gruß,
Sascha

Pimbura Männlich

Mitglied

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4

Montag, 27. März 2006, 16:23

Derzeit gibt es heisse Diskussionen zur Auslegung des Gesetzestext, ob nun das gewerbliche Töten von Wirbeltieren einen Nachweis von Kenntnissen erfordert oder auch die private Tötung.

Dazu ein Auszug aus dem Tierschutzgesetz:

Dritter Abschnitt
Töten von Tieren
§4

(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

(1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Geflügel in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pimbura« (27. März 2006, 16:26)


DerDetmolder

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 23. März 2006

5

Montag, 27. März 2006, 16:34

Steht doch ganz klar da:

(1) [...] Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

(1a) Personen, die [...] regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen.


Und da hier beide Fälle nicht gegeben sind (wenn der Threaderöffner die "nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten" hätte, würde er hier nicht fragen), erübrigt sich imho alles weitere.


Gruß,
Sascha

EDIT: Die von mir gemacht Bemerkung mit dem Sachkundenachweis im dritten Post ziehe ich allerdings zurück ;)

nochmal EDIT:
"Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden." > Betäubung fällt wohl raus aufgrund diverser Sachen (z.B. BtM und der Nachteile für das Reptil); allerdings stellt sich die Frage, was man unter "vermeodung von Schmerzen" versteht...

und nochmal :)
Ich bin prinzipiell gegen Prekilled. Frost- oder Lebendfutter und gut is...

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DerDetmolder« (27. März 2006, 16:40)


Pimbura Männlich

Mitglied

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Status: Züchter

6

Montag, 27. März 2006, 16:50

Zudem stellt sich die Frage, wie die Rechtssprechung es sieht, wer wie und wodurch Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt, die ihn dazu berechtigen/befähigen, Wirbeltiere zu töten

Anolisboy Männlich

Moderator

Registrierungsdatum: 19. August 2005

7

Montag, 27. März 2006, 18:01

hi
ich bin zwar nicht der schlangenkenner aber warum kaufst du dir keine gefrorenen Futtermäuse ?(

Pimbura Männlich

Mitglied

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Status: Züchter

8

Montag, 27. März 2006, 18:47

habe mal nen kleines Rätsel:

Es gibt eine Grotte, in die keine Hunde dürfen, weil sie darin sterben...
Es liegt unter anderem an einem Produkt der menschlichen Atmung.

Des Rätsels Lösung ist die Antwort auf manche Frage... ;)

Auratus105 Männlich

Grünschnabel

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9

Montag, 27. März 2006, 21:46

Ich freu mich über eure netten Antworten! Bla Bla Bla!!!

Ich denke das meine Fachkenntnis hier nicht zur Debatte steht!
Und mal ganz ehrlich wir sind hier in einem Forum wo Tag Täglich (reine Schätzung) über 1000 Mause und Ratten, wen man noch weiter geht Millionen von Insekten ue. Verfüttert und getötet werden.
Ich denke das damit auch das Gesetz das ein oder auch einhundertzte mal Täglich gebrochen wird.
Außerdem wenn sie bei Rot über eine Ampel gehen oder nach 3 Bier und einem Schnaps, im Sommer aus dem Biergarten mit dem Fahrrad nachhause Fahren ist das genau so zur Anzeige zu bringen und endet mit einer Bestrafung! (nur ein Beispiel).

Soll Heißen der Gesetzes Text interessiert mich einen Sche….. .

Der Kontext meiner Frage war ( ist die Möglichkeit die ich genant habe „Schonen“ oder Quälerei?)

Auch um es noch mal zu verdeutlichen, möchte ich weder das Futter unnötig leiden lassen,
noch das Risiko in kauf nehmen meine Pfleglinge zu schaden kommen zu lassen!

So ist nicht so böse gemeint wie es sich anhört, ab bitte nur noch konstruktive Kritik und bitte keine § mehr Danke

Auratus105 Männlich

Grünschnabel

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10

Montag, 27. März 2006, 21:53

Hab noch was vergessen.
Das mit dem Produkt der Menschlichen Atmung……
Halte ich für absolut qualvoll das dauert doch Minuten.

Pimbura Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. März 2006

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11

Montag, 27. März 2006, 22:11

kurze Antwort:
Große Züchter tun es so und es ist eine vom Tierschutz anerkannte Methode

MariusMS Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 13. Mai 2005

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12

Montag, 27. März 2006, 22:11

Hab hierbei auch nicht wirklich so die Erfahrung .. trozdem hab ich im Beruf täglich mit Lebendtierfutter zu tun.

...

pimbulas Idee ist nciht schlecht .. trozdem leiden die Tiere mehr als bei meinem Tip. Wieso diese Methode beim Tierschutz anerkannt ist?? Naja.. man kann wohl schlecht tausende Mäuse per Genickbruch töten ;)

>Gruß


Editiert von Atropoides

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MariusMS« (27. März 2006, 22:14)


Pimbura Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. März 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Ludwigsburg

Status: Züchter

13

Montag, 27. März 2006, 22:18

ja da stimme ich zu...aber man muss wissen wie...
das meiste verfüttere ich lebend...bei den ratten verwende ich meine methode weil einfach schneller (eben ab einer gewissen menge wie du sagst)

Atropoides

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

14

Montag, 27. März 2006, 22:25

Es tut mir Leid, aber ich muss Spielverderber spielen.

Ich bitte euch nicht weiter über die Tötungsmethoden von Wirbeltieren zu diskutieren, auchw enn ihr es evtl. nicht versteht.

Ansonsten muss ich das Posting schließen.

Auratus105 Männlich

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 12. Februar 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Hildesheim

Status: Halter

15

Dienstag, 28. März 2006, 12:10

Jetzt ein wirklich ernst gemeintes danke für die ganzen produktiven Antworten,
und auch das das Thema „ so lange offen war wen es so ein Problem ist“.
Werde mich noch mal in meinem Bekanntenkreis Informieren vielleicht hat da ja noch einer die für mich idealste tötungs- Methode

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