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Whatever

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 19. Januar 2011

1

Mittwoch, 19. Januar 2011, 10:00

Sehr aggressiver/ängstlicher Tigerpython

Hallo

ich bin neu hier und hoffe das man mir hier weiterhelfen kann.
Ich habe eine junge Pythondame aus sehr schlechter Haltung geholt.
Sie war ziemlich unterernährt und wurde ständig mit dem Schlangenhaken getrietzt
und dementsprechend verhält sie sich auch.
Mittlerweile konnt ich sie wunderbar aufpäppeln und sie schaut wieder schön aus.
Nur das Problem ist das saubermachen.
Sie schnappt sofort zu und ist total aufgeregt wenn ich versuche das Terrarium sauberzumachen.
Könntet Ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben wie ich ihr die Angst nehmen kann da ich ich denke
das sie schlicht und einfach durch die Erfahrungen Angst hat und deshalb so aggressiv ist.

lg Whatever

squp82 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 4. November 2010

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Berlin

Status: Halter

2

Mittwoch, 19. Januar 2011, 14:11

Hallo .
Wie lange ist sie jetzt in deinen Terrarium ? Sie brauch einfach zeit zur Eingewöhnung . Fallst du sie schon Länger hast gibt es Drei Möglichkeiten die eine ist du findest dich damit ab das sie so ist den jede schlange hat ihren eigenen Karakter und wen sie ein Angstbeißer ist wird es schwär das zuändern .
Aber meistens hat man glück da es sich um ein jungtier handelt und die meistens ihre Angst im alter ablegen .

Die Zweite ist das du sie ans Händeln gewöhnst in dem du sie öfters aus dem Terra nimmst und sie vorsichtig durch deine Hände streifen lässt.
Dabei ist zubeachten das du sie nie von der seite versuchst hochzunehmen , sonder von oben deine flache Hand vorsichtig aber ohne zu zögern auf ihr kopf legst und mit der anderen hand hebst du sie dann hoch . Wichtig ist dabei nicht zu zögern das wird meistens sofort mit einen Biss bestraft !

Die Dritte Möglichkeit ist es sie zu Händeln wen sie voll in der Häutung steht und ihre augen Milchig grau sind dann sieht sie nichts und wird nicht Beissen

Bei allen diesen Möglichkeiten erleidet dein Tier Stress das muss dir bewust sein! Und es wird nie ein Kuscheltier sein dennoch kann ich deinen wunsch verstehen dass Terra zu Pflegen ohne immer gebissen zu werden .

Bei mir hat das bis jetzt gut geklappt und meistens sind die Tiere (sogar eine Adulte Blutpython) relatief gelassen geworden !
Viel Glück
Lg Daniel

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

3

Mittwoch, 19. Januar 2011, 14:31

Hallo !

Erstmal eine Frage : Wie alt/groß ist das Tier ?

Zum Teil berichten Halter von Tigerpythons von sog. Flegelphasen, in denen die Tiere recht nervös bzw. bissig sind. Wäre eine Möglichkeit das Verhalten deines Tieres zu erklären.



Dann wie Daniel sagte wäre noch möglich, dass es einfach an der Eingewöhnung liegen kann. Wenn das Tier noch nicht so ganz vertraut mit dem Terrarium ist führt das halt zu Nervosität und halt evtl. zu Bissen.

Dazu mal zwei Fragen :

1. Ist das Tier in einem Glasterrarium oder in einem blickdichten Behälter ?

2. Ist in der direkten Umgebung etwas, dass deine Schlange stören könnte ? zB ein Terrarium mit sehr aktiven Bewohnern, evtl. ein Hund oder eine Katze ?



Dann wäre noch die Frage, ob die Dame einfach Kohldampf schiebt und daher "alles mal probiert", kenne ich zB von meinen Boas (nicht 100% übertragbar, da andere Gattung).



Ich persönlich würde dir von Sachen wie Handling abraten ! Wie Daniel ja sagte ist das Streß für die Schlange, den man vermeiden kann und sollte. Besondrs in der Hätung halte ich Handling für falsch, da das Tier besonders in dieser Phase viel Ruhe benötigt und viele Tiere besonders in dieser Phase extrem schnappig sind, weil sie eben schlecht sehen und für potentielle Feinde leichter zu erbeuten wären, die sind dann halt sehr wachsam !

Ich würde jegliche At von Streß vermeiden, das Terrarium blickdicht gestalten und keine unnötigen Aktionen um und besonders im Terrarium machen.

LG



Phil

Whatever

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 19. Januar 2011

4

Donnerstag, 20. Januar 2011, 12:28

Hallo
erstmal danke für die Antworten =)

Also die Kleine ist erst ca 1,60-1,70 und ist seit 3 Monaten bei mir und sie steht momentan noch im Wohnzimmer in einem Glasterrarium
und ich habe tatsächlich einen Hund der sich auch im Wohnzimmer aufhält, ich beabsichtige aber den Kauf oder Bau eines grossen Holzterrariums.
Von der Flegelphase hab ich auch schon oft gehört aber mir war nicht klar das die da wirklich so aggressiv sind o_O
Das Problem ist halt das sie die menschliche Hand nicht kennt aufgrund dem tollen Verhalten des Vorbesitzers,
ich will kein Kuscheltier aus ihr machen und möchte sie auch nicht unnötigerweise rausnehmen (ausser ich muss zum Tierarzt)
ich möchte sie lediglich soweit an die Hand gewöhnen das ich ihre Häufchen entfernen und das Wasser wechseln kann
ohne das sie wie ne Irre gleich herschiesst und versucht zu schnappen.

lg

Kegellachs Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. August 2010

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Büren

Status: Halter

5

Donnerstag, 20. Januar 2011, 13:36

Persönlich würde ich ihr einfach Zeit geben. Du sagst, das Tier wurde ständig provoziert, da ist es ken Wunder, dass sie so aggressiv ist.
Gib ihr Zeit, arbeite mit dicken Handschuhen und dann löst sich das Problem irgendwann von selbst.

Falls nicht, hast du ja immerhin schon die Handschuhe :rolleyes:

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

6

Donnerstag, 20. Januar 2011, 13:53

Hi !

Um das bisherige Provisorium entsprechend anzupassen würde ich dir raten, das Terrarium von den Seiten und von oben mit Styropor etc. blickdicht zu gestalten und ggf. die Front mit einem Tuch verhängen.

Und passende Verstecke anbieten.

Das gibt dem Tier schonmal richtig schön Ruhe ! Und wenn du selbst was baust oder kaufen willst, dann denke dran, dass du auch ne ordentliche Tiefe wählst, das gibt schonmal mehr Rückzugsmöglichkeit.

Viel Glück mit deinem Schnapper !

LG



Phil

Ringelsocke Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. Dezember 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

7

Freitag, 21. Januar 2011, 19:50

Also ich hab bis jetzt 2 Tiere "umerziehen" können. Auch wenn der Begriff "Erziehung" etwas daneben klingt bei Schlangen...

1 x eine mehr als hysterische Königsnatter, damals 1,20 lang und völlig verängstigt.

und

1 x eine "Fauch und Schnapp-"Boa C.I. mit 1, 50m.

Bei beiden die selbe Methode.
Täglich, immer exakt zu gleichen Zeit (Abends, wenn sie aktiv werden) aus dem Terra genommen.
Anfangs mit Handschuhen, nach dem 4. - 5. mal schon ohne selbige.
Schlange nie festhalten, immer gleiten lassen, nur abwechselnd die Hand nachführen.
Immer so schnell bzw. so langsam dabei bewegen wie das Tier, also Zeitlupe.
Nach ca.2 Wochen waren beide nur noch beiläufig dran interessiert wenn man im Terrarium hantiert hat (Wasserwechsel, sauber machen usw.).
Ab dem Zeitpunkt, das tägliche Hantieren auf 2 x die Woche reduzieren und es funktioniert mit dem Zusammenleben.
Die Uhrzeit des täglichen Hantierens kann man dann zum sauber machen oder zum Wasserwechsel nutzen, klappt einwandfrei.

Tip zu den Handschuhen: Gleich von Anfang an die Handschuhe aussen mit eurem Duft versehen, also am besten die Hände zum schwitzen bringen (mir egal wie ihr das macht... 8| ) und die Handschuhe dann aussen mit den Händen abreiben.
Dadurch ist die Schlange schon mal an euren Geruch gewöhnt wenn die Handschuhe weg gelassen werden.

Ob dass bei einem Tigerpython auch geht, weiß ich nicht. Die sind ja recht eigenwillig... :huh:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ringelsocke« (21. Januar 2011, 19:55)


Fast Eddi

unregistriert

8

Freitag, 21. Januar 2011, 20:47

Prima, das klingt gut und sehr vielversprechend. Ich habe da nämlich eine ziemlich biestige Giftschlange, aber das ist dann ja dank solcher Anleitungen bald kein Problem mehr...

petruschka Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. November 2008

9

Freitag, 21. Januar 2011, 21:38

:D :D ja, Eddi wenn du Erfolg gehabt hast dann sag einfach Bescheid :495: ich schmeiss mich weg...

Ringelsocke Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. Dezember 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

10

Freitag, 21. Januar 2011, 21:48

Prima, das klingt gut und sehr vielversprechend. Ich habe da nämlich eine ziemlich biestige Giftschlange, aber das ist dann ja dank solcher Anleitungen bald kein Problem mehr...
Entweder haben wir einen kpl. unterschiedlichen Humor oder du bist im falschen Themenbereich gelandet.
Aber wer sowas mit Giftschlangen machen will, hat das falsche Hobby (aber nicht mehr lange, schätze ich). :D

Und in jedem anderen Fall: Sarkassmus ist nicht deine Stärke. ::|:

Fast Eddi

unregistriert

11

Freitag, 21. Januar 2011, 23:39

Naaaaa klar, DAS ist ja was ganz anderes. Wie gut, daß so ein Tigerpython winzig klein ist und bleibt und keiner Fliege was zuleide tun könnte.

Schlangen sind Wildtiere, wozu "zähmen"? Auch "bissige" Tiere sind problemlos zu halten, in erster Linie sollte man aber doch schauen, ob es nicht einen sehr guten Grund für das Verhalten des Tieres gibt. Auf die sog. Flegelphasen bei dieser Art wurde hingewiesen. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können selbst das friedlichste Reptil zum Monster mutieren lassen. Gleiches gilt für Milbenbefall, oder, oder, oder.

Schon klar, ein Tigerpython hat halt lieb und nett zu sein, hat das Tier einen eigenen Kopf, biegt man das blöde Biest halt so hin, wie´s beliebt. Leute, es sind und bleiben Wildtiere. Und ja, ich halte in der Tat Giftschlangen, deren Charaktere ich ebenso akzeptiere und damit umgehe wie bei allen meinen ungiftigen Tieren auch.

Zynismus ist nicht Deine Stärke.

Vinterland

unregistriert

12

Samstag, 22. Januar 2011, 00:14

Gibt so ein Verhalten eines Tieres nicht Respekt vor dem selbigen?

Mein Teppichpython Männchen ist das, was man Handzahm nennt, nach seiner Pflegenphase ist er von allein ruhig geworden, nehme ihn nur raus, wie alle anderen auch, wenns unbedingt sein muss. Bei ihm kann ich im Terrarium frei hantieren, erst gestern züngelte er mir am Ohr rum und legte sich dann auf einer Ablage wieder hin. Er misst seine guten 2m.
Beim Weibchen (über 2m und ne feine Wuchtbrumme) im Terrarium darunter hole ich Köttel und Häutungen nur mit langer Pinzette oder Zange raus, da sie der Meinung ist, wer rein kommt, bleibt auch drin.
Ich weiß das, sie weß es und damit leben wir beide recht gut. Bisher war ich schneller als sie...

Ich käme aber nie im Leben auf die Idee, sie anpassen zu müssen, auf das ich "sicherer" im Terrarium hantieren könnte. Sie ist so, und soll so bleiben. Auch wenn sie bei mir in Gefangenschaft lebt, ist sie kein Sklave...


Gruß

Michi

Ringelsocke Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. Dezember 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

13

Samstag, 22. Januar 2011, 12:32

Naaaaa klar, DAS ist ja was ganz anderes. Wie gut, daß so ein Tigerpython winzig klein ist und bleibt und keiner Fliege was zuleide tun könnte.

Schlangen sind Wildtiere, wozu "zähmen"? Auch "bissige" Tiere sind problemlos zu halten, in erster Linie sollte man aber doch schauen, ob es nicht einen sehr guten Grund für das Verhalten des Tieres gibt. Auf die sog. Flegelphasen bei dieser Art wurde hingewiesen. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können selbst das friedlichste Reptil zum Monster mutieren lassen. Gleiches gilt für Milbenbefall, oder, oder, oder.

Schon klar, ein Tigerpython hat halt lieb und nett zu sein, hat das Tier einen eigenen Kopf, biegt man das blöde Biest halt so hin, wie´s beliebt. Leute, es sind und bleiben Wildtiere. Und ja, ich halte in der Tat Giftschlangen, deren Charaktere ich ebenso akzeptiere und damit umgehe wie bei allen meinen ungiftigen Tieren auch.

Zynismus ist nicht Deine Stärke.
Jetzt lies erstmal richtig, was ich schreibe und maul dann erst los.

1. Dass man einen Tigerpyton nicht mit Natter oder Boa vergleichen kann, weiß ich sehr wohl.
Darum auch der Satz "....ob das mit dem Tiger geht, weiß ich nicht...." usw.

2. Habe ich nicht vor irgend welche Tier zu Schoßhündchen zu erziehen. Es sind Wildtiere und bleiben es auch.
Aber die Tiere an den Halter gewöhnen und beide dadurch einigermaßen zu "entstressen" halte ich für machbar. Und es hat auch funktioniert.
Was aber nicht heisst dass ich die Tiere gleich an Halsband und Leine gewöhnen will.

Wenn du meine Erfahrung gleich so auslegst dass das mit allen Arten von Schlangen geht und nur so einen sinnlosen Komentar dazu abgibst, musst du dich nicht wundern wenn man zynisch wird, oder?

Überleg mal warum eigentlich bei meinem Profil "Grünschnabel" steht.
Bestimmt nicht weil ich gestern erst meine erste Schlange gekauft habe.
Dann müsste ja auf jedem Neuwagen "Anfänger" drauf stehen.

Repmaster91 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 26. Mai 2008

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Mayschoß

Status: Halter

14

Samstag, 22. Januar 2011, 12:48

Hi !



Zitat

Aber die Tiere an den Halter gewöhnen und beide dadurch einigermaßen zu "entstressen" halte ich für machbar

Nun, aber hälst du das auch für sinnvoll ? Wenn ja : Warum ? ?(

Ringelsocke Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 15. Dezember 2010

Geschlecht: Männlich

Status: Halter

15

Samstag, 22. Januar 2011, 13:32

Warum?

Was gibts denn zu bemängeln wenn nicht jeder Wasserwechsel oder Kot entfernen mit einer Bisswunde endet????

Ich nehme die Tiere nach der "Gewöhnung" nicht mehr aus ihren Terrarien (nur noch im Notfall, also TA-Besuch, Behandlung o.ä.).

Nachtrag:
Ich glaub', ich muß mal was klar stellen. Manche haben mich etwas falsch verstanden, hab ich den Eindruck...
Ich bin ein absoluter Gegner von "Schmuse-Schlangenhaltern"!
Die Tiere gehören in ihr Habitat und nirgend wo anders hin. Leute die z.B. die Bezeichnung "Teppichpython" wörtlich nehmen halten sich bestimmt auch die sagenumwobene "Sesselboa" oder die "Couch-Natter" zu Hause. So was liest man immer wieder: "Meine Boa ist so verschmust..."
Das ist Schwachsinn vom Feinsten.

Mir geht es einzig darum, das jeweilige Tier an die Hand die sie füttert zu gewöhnen, mehr nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ringelsocke« (22. Januar 2011, 13:52)


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