Hallo Wolfen,
während ich noch über die Relevanz der Aussage "CO2-Verbindungen sind schwerer als Sauerstoff" grübele, kann ich Dir sagen, dass Deiner Schildkröte Ammonium- und Nitritwerte des Wassers ziemlich egal sein dürften. Es wurde ja schon geschrieben, dass Dein Pflegling als Lungenatmer den Sauerstoffbedarf anderweitig deckt. Ebenso gibt es kaum Möglichkeiten, das bei Amphibien und Fischen wie Nervengift wirkende Nitrit in den Organismus durch Baden einzubringen, da Deine Schildkröte ohne Kiemen und ohne Amphibienhaut vergleichsweise wenig Aufnahmemöglichkeiten bietet. Das Becken hat sicher keinen Deckel, oder?
Fütterst Du lebende Bachflohkrebse? Du könntest dem Tier kleine Fische, Garnelen, Regenwürmer, Zophobas, Blasen-/Posthornschnecken zum Fressen anbieten [wohlbemerkt alles Lebendfutter!] oder als totes Futter auch Stinte. Manche fressen gelegentlich auch gern Grünzeugs wie Wasserlinsen. Dann sollte sich auch der Kot anders gestalten.
Gruß,
Dietmar
PS Reptilis: es gibt in der Tat einige Arten, die mit entsprechendem Organ auch unter Wasser atmen und somit bis zu 1,5 Jahre unter Wasser bleiben können. Die Moschusschildkröte soll dies bis zu knapp 0,5 Jahre schaffen. Siehe auch
hier.