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Wuschel Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 23. April 2005

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Mittelfranken

1

Donnerstag, 5. Januar 2006, 12:52

Wurmkur

Hallo zusammen!

Nachdem es Wuschel jetzt wieder so richtig gut geht, wüßte ich gerne, ob man in regelmaßigen Abständen eine Wurmkur machen sollte, oder immer vorher eine Kotprobe untersuchen lassen soll.

Vielen Dank im vorraus
Renate

Baerattack Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2004

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Nähe Stgt

Status: Halter

2

Donnerstag, 5. Januar 2006, 14:21

ich würde sagen erst Kotuntersuchung und dann wenn nötig eine Wurmkur.

Uii

unregistriert

3

Donnerstag, 5. Januar 2006, 15:34

RE: Wurmkur

Moin.

Wenn Wuschel wirklich wurmfrei ist und eine echte Quarantäne durchlaufen hat, also wenn während der Behandlung alle Einrichtungsgegenstände erneuert wurden, kann er (oder sie?) sich ja eigentlich nicht neu infizieren.
Somit dürften weitere Wurmkuren nie wieder nötig sein.

liane Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 19. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Westerwald

Status: Halter

4

Donnerstag, 5. Januar 2006, 18:35

Hallo,

@ uii: ich kann dir da nicht so einfach zustimmen. Leguane die im sommer mit selbstgesammelten wildkräutern ernährt werden, können sich schon mit parasiten infizieren. Wer kocht dieses gute futter schon ab?

Es sollte aber vor jeder wurmkur eine kotprobe gemacht werden, man will sein tier ja nicht unnötig mit gift belasten.

gruss liane

Uii

unregistriert

5

Donnerstag, 5. Januar 2006, 18:47

Oh ja....dann kannst du mir vielleicht sagen, um welche Parasiten es sich bei einer Einschleppung durch selbstgesammelte Wiesenkräuter handeln soll?

Viele reden davon und fürchten sich, aber keiner kann was konkretes dazu sagen....

Uii

unregistriert

6

Samstag, 7. Januar 2006, 12:09

Doch nix Konkretes?

Das hab ich mir schon fast gedacht, die Chance sich mit selbstgesammelten Wildkräutern oder auch Wiesenplankton Parasiten einzufangen ist nämlich sowas von verschwindend gering, daß man sie getrost als nicht existent betrachten kann.
Da muss auf dem gepflückten Blatt schon ein Grashüpfer gesessen haben, der vorher ganz zufällig auf dem Häufchen eines einheimischen Reptils rumgehüpft ist. Und das ist bei der sehr geringen Anzahl an heimischen Reptilien und vor allem deren Populationsdichte extrem unwahrscheinlich. Da sollte man lieber Lotto spielen ;)
Ein sehr viel wahrscheinlicherer Grund für immer mal wiederkehrende Kokzidien oder Würmer ist leider eine nicht ausreichende Quarantäne. Wurde nicht gründlich genug geschrubbt oder ein besonders schönes Ästchen wiederverwendet, hat sich das Tier ruck-zuck reinfiziert. Die Oozysten sind so klein, hartnäckig und langlebig, ich fürchte, die können sich sogar durch die Abluft vom Staubsauger in der gesamten Wohnung verteilen, wenn mal Erdreste aus einem infizierten Becken eingesaugt wurden.
Und da leider sehr viel Terrarianer dieses Problem haben und die Parasiten durch mehrmalige Behandlung und trotz Quarantäne einfach nicht loswerden, wird halt sozusagen ein anderer "Schuldiger" gesucht. In diesem Fall dann die unschuldigen Wiesenkräuter ;)

Panman Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Dezember 2005

Geschlecht: Männlich

7

Samstag, 7. Januar 2006, 12:59

Hallo,

Ich hatte diesen beitrag zwar schon unter Krankheiten eingetragen aber bis lang noch keine reaktion bekommen, da ich was die Würmer angeht recht unerfahren bin würde ich gern Eure Meinung dazu haben ob das so ok ist .

So nachdem ich die Kotprobe beim TA hatte wurden Oxyuren und Cestoden, festgestellt.
Als Medikament zum Endwurmen wurde mir Panacur mitgegeben dieses solle ich mit der Dosieren ( 15mg / KG ) 5 Tage lang geben . Dann eine weitere Kotprobe für die bestätigung.
Da ich den Tierartz nicht so gut kenne möchte ich Euch um eine Stellungnahme bitten besonders würde mich die Meinung von Rosi interesieren.

Da ich ich das Tier ( 2,5 Jahre ) erst seit 1 Monat habe möchte ich Fehler vermeinden .

Im Buch von Gunther Köhler wird das Mittel Fluxacur genannt .

Was würde iht mir raten ?

Mit freundlichem Gruß


Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Panman« (7. Januar 2006, 13:00)


Uii

unregistriert

8

Samstag, 7. Januar 2006, 13:25

sorry, aber Behandlungs- und Dosierungsanweisungen wirst du hier (hoffentlich) nicht bekommen.
Wenn du dir unsicher bist, solltest du ev einen zweiten Tierarzt hinzuziehen.

Ich kann dir dazu nur soviel sagen, daß Panacur bei Oxyuren bei Chams ein sehr gutes Mittel ist und wohl auch nur lokal im Magen-Darm-Trakt wirkt, also den gesamten Organismus relativ wenig belastet.

Extrem wichtig bei der Behandlung ist die sachgemäß durchgeführte Quarantäne und die Entsorgung aller Einrichtungsgegenstände. Ansonsten steckt sich das Tier immer wieder neu an, dagegen hilft selbst das beste Wurmmittel nichts...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uii« (7. Januar 2006, 13:30)


Rosi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Belgien

9

Samstag, 7. Januar 2006, 16:04

Hallo,
ob behandelt werden muss, wie hoch dosiert und womit hängt vom Grad des Befalls ab.
Panacur ist in der Dosis durchaus üblich.(strikt nach Gewicht dosieren!!)
Allerdings bei starkem Befall sollte man vorsichtig dosieren,da es anders zu einem Massensterben der Parasieten im Darm kommt und damit zu der typischen "Panacur-Verstopfung".
Appetitmangel ist gängig unter Panacur und kein Grund zur Sorge.
Nach ca 2 Wochen Behandlung wiederholen.
Eine Kotprobe direkt nach der Behandlung bringt wenig.
Ich rate 4 Wochen zu warten (nach dem 2. Cyclus;da die Parasieten unterschiedliche Entwicklungsstufen haben und anders nach 3 Wochen der "Spass" neu anfängt)

@Uii ;ich teile nicht deine Meinung,das eine gute Quarantaine ausreicht,um Parasietenfrei zu bleiben.
Viele der Parasieten gehören so zu sagen "zur Familie " und werden erst bei massaler Vermehrung zu einem Problem,wie z.B einige Amöbenstämme.
Die hochpathologische Stämme müssen natürlich direkt behandelt werden!!!
(siehe auch Salmomnella;fast alle Leguane sind Träger,fast keiner erkrankt klinisch)
Meist werden die Tiere getroffen in einen Moment ,wo die Abwehr schwach ist(z.B nach starkem Milbenbefall ; bei Erkankungen der Atemwege etc)
Ich bin allerdings strikt gegen prophylaktische Behandlungen ;-((
Kokzidiosen behandel ich z.B meist nicht mehr mit "Medikamenten" bei Echsen,sondern mit "natürlichen Produkten".(das Tier sollte aber unter ärztlicher Zusicht sein,während der Behandlung! )
Natürlich ist eien ausreichend lange Quarantaien sehr wichtig! und beschränkt auch die Gesundheidsprobleme des Restbestandes
Grüsse,
Rosi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rosi« (7. Januar 2006, 16:43)


Uii

unregistriert

10

Samstag, 7. Januar 2006, 17:08

Huhuu...

ich meinte ja damit auch nicht, daß dann sämtliche Parasiten für immer weg sind, sondern nur solche wie Würmer und Kokzidien. (Es ging ja um eine Wurmkur) Ich kann auch nur von Chamäleons reden, was sich so alles in Iguanas tummelt, davon hab ich ja gar keine Ahnung ;) Da hab ich mich vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt. ;)
Aber daß solche Sachen wie Flagellaten, Salmonellen und Amöben immer mal wieder auftreten können, das ist schon klar. Die gibbet ja sozusagen überall....
Das macht mal wieder deutlich, wie wichtig ein stabiles Immunsystem der Terarrieninsassen ist.
Wenn aber nun eine Wurmkur einmal wirklich erfolgreich durchgeführt wurde, alle Stadien erwischt wurden und die Quarantäne erfolgreich war, dann bleibt das Tier von weiteren Würmern verschont. Natürlich nur, solange es nicht von außen oder durch andere Tiere neu infiziert wird.
Was sagst du denn zu der Ansteckungsgefahr durch Wiesenkräuter? Ich meine natürlich nur im Bezug auf verschiedene Würmer und Kokzidien.....?

Das mit den natürlichen Mitteln bei einer Kokzidose klingt natürlich sehr interessant, darf man fragen, was das für welche sind? :)

Rosi Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. Dezember 2004

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Belgien

11

Samstag, 7. Januar 2006, 18:08

Hallo,
das Mittel heisst Biocura und ist ein Naturprodukt(keine Homoöpahthie ,davon halte ich gar nichts =nur geschütteltes Wasser :2845: )
Aber auch bei Biocura finde ich ,das die Kur kontrolliert unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden muss.
Die Inhaltsstoffe sind Oregano, Thymian und Basilikum.
Diese Gewürze/Kräuter dürfen auch gefüttert werden,aber nur in kleinen Mengen,da sie etherische Öle beeinhalten und als Alleinfutter ungeeignet sind.
Na ja Ansteckungsgefahr durch Wiesenkräuter an sich halte ich für eher gering.(ich spreche alerdings von einer "normalen"Wiese,wo keine Amöbenbrötchen (Landschildkröten)etc gehalten werden.
Parasieten sind ja wirtspezifisch.
Rein theoretisch können Parasieten von Säugern aufgenommen werden,
oder aus Naturdungmitteln etc...
Man sollte sehen,das man nicht gerade die Wiesenkräuer an der Hundeweide holt oder auf einer Kuhweide ;-))
Aber du sprichst etwas wichtiges an!
Die meisten Parasietenkuren vernichten nicht alle Stadien und man hat dadurch keinen neuen Befall ,sondern immer noch den Gleichen ;-))
Grüsse,
Rosi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rosi« (7. Januar 2006, 18:09)


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