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Alex.iguana Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 19. Februar 2008

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1

Freitag, 22. Februar 2008, 14:24

Gartenvlies im Terrarium?

Hallo nochmal,

ich bin gerade am Überlegen og Gartenvlies (Bewässerungs-/Filtervlies für den Blumenbedarf) gefährlich wäre für die Grünen?

Ich plane bei mir folgednes im Terrarium. Unten soll eine Drainagschicht von Blähton rein, darüber das Gartenvlies. Dort drauf kommt ein Maschendraht (1cm MAschen) und dann die Erde von 20-25cm.

Was haltet ihr davon?

Alex

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2

Freitag, 22. Februar 2008, 14:39

RE: Gartenvlies im Terrarium?

Hi,

kurz und bündig: "Nichts" ;)
Was bezweckst du mit der Drainageschicht? Wasser was einfach so abfliesst, ist für die LF verloren!
Was soll das Gartenvlies bezwecken? Soll es als Filter eingesetzt werden, für das abflissende Wasser?
Den Maschendraht halte ich für gefährlich, weil ich denke, dass sich die Leguane, beim graben verletzen könnten. Es gehen auch ohne Draht schon oft genug Krallen verloren.

Aber vielleicht wäre es besser, wenn du mal genau postest, was du mit diesen Sachen bezwecken möchtest, evtl ist dein Grundgedanke ja gar nicht verkehrt und man könnte ihn anders umsetzen!

Gruss,

Reinhold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wolkenspringer« (22. Februar 2008, 14:40)


bine_mn Weiblich

Moderatorin

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3

Freitag, 22. Februar 2008, 14:54

Hi Alex.

Es gibt User, die bauen planlos drauf los und machen alles verkehrt und Du bist glaube ich das genaue Gegenteil ;) Aber übertreiben muss man nicht! Du hast ja noch nichtmal angefangen zu bauen und beschäftigst Dich schon mit der Inneneinrichtung.

Leguane buddeln gerne, manche Männchen und vor allem die Weibchen, wenn sie trächtig sind. Die graben dann bis auf den Grund alles weg und scharren immer noch weiter.

Bei Deiner Vorstellung von dieser Drainage-Schicht würden die Tiere sich ganz schön verletzen können.

Grundsätzlich sollte man sowieso nie soviel sprühen, dass man den Boden "flutet"! Besser ist ein großes beheiztes Wasserbecken, was die LF erhöht oder wie z. B. Berthold einige Heizschleifen unter dem Terrarienboden oder in den Ecken, wodurch Feuchtigkeit aus dem Boden verdunsten kann und Staunässe vermieden wird.

Gruß Bine

Alex.iguana Männlich

Mitglied

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4

Freitag, 22. Februar 2008, 14:56

RE: Gartenvlies im Terrarium?

Hi Reinhold,

ja, ich fürchte ich hab mich nicht ganz klar ausgedrückt ;)

Das Terrarium wird einen Abfluss haben um Staunässe zu vermeiden. Mit dem Blähton möchte ich einen kleinen Wasserspeicher unten drin haben. Das Gartenvlies wäre zumeinen die Ünterstützung des Wasserspeichers als auch eine Trennung zwichen Erde un Blähton, damit keines der Kügelchen beim Graben nach oben kommt und als Futter misdeutet wird.

Der Maschendraht wäre letztendlich eine Art gänzlich Abtrennung, dass beim Graben nicht bis zum Gartenvlies gegraben werden kann.

Bezüglich dem Draht habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Sämtlichen spitzen Sachen wären natürlich "abgerundet" und wenn der Grüne beim Graben drauf stösst wäre es eigentlich nicht anders als wenn er auf einen Stein in der Natur treffen würde, oder Wurzel etc.

Oder seh ich das ein wenig zu blauäugig?

Drahtige Grüße
Alex

bine_mn Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 6. November 2006

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5

Freitag, 22. Februar 2008, 15:10

RE: Gartenvlies im Terrarium?

Zitat

Original von Alex.iguana
...Oder seh ich das ein wenig zu blauäugig?

Drahtige Grüße
Alex



JA!!!

Grüne Leguane können randalieren ohne Ende und Deine Konstruktion ist und bleibt eine Gefahr für die Tiere und dazu überflüssig!

Soll der Boden insgesamt in eine Richtung leicht abgeschrägt werden oder mittig einen Ablauf bekommen? Ist ja nicht so verkehrt, aber ich denke, dann reicht an der tiefsten Stelle ein Abflussrohr und dort vor ein Filtersieb oder Fliesnetz.

Warum aber überhaupt den Abfluss und damit die Voraussetzung immens viel zu sprühen/gießen? Ist doch nicht nötig.

Gruß Bine

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bine_mn« (22. Februar 2008, 15:10)


Alex.iguana Männlich

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6

Freitag, 22. Februar 2008, 17:17

RE: Gartenvlies im Terrarium?

Hi Bine,

ich hatte mir schin meine Gedanken gemacht bezüglich dem Draht. Gut dass ich nochmal gefragt habe!

Bezüglivh dem Abfluss....ich möchte dami nich die Vorraussetzung für übermässiges Sprühen schaffen, sondern sehe dass eher von folgendem Standpunkt aus. Lieber einen haben und keinen brauchen als einen brauchen und keinen haben ;)

Ich denke ich belass es dann bei dem PVC Boden einkleben, wie von Dir empfohlen. Denke das ist die einfachste und effektivste Methode.

VG
Alex

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Status: Halter

7

Freitag, 22. Februar 2008, 17:43

RE: Gartenvlies im Terrarium?

Hi Alex,

ich sehe das genau so wie bine!
Lass´ es einfach sein und mach den Boden dicht, so das halt kein Wasser durch geht, das sollte reichen.
Noch etwas sehe ich genau so wie bine: "Hut ab vor deiner Weitsicht, auch wenn sie hier in eine falsche Richtung führt, doch du machst dir wenigstens schon vorher Gedanken und dann noch nicht mal so abwegige"!!! ::|:

Guss,

Reinhold

Alex.iguana Männlich

Mitglied

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8

Freitag, 22. Februar 2008, 19:44

RE: Gartenvlies im Terrarium?

Danke euch für eure Hilfe :)

Ich denke ich werde dann den Boden dicht machen. Denn ich denke nicht dass ich soviel sprühen muss (hoffe ich zumindest ;) ) und beim Blumengiessen kann ich ja Plastikuntersetzer mir reingeben, so dass das überschüssige Wasser nicht gleich komplett in den Boden sickert. Die Kapillarwirkung arbeitet auch so gut und vor allem etwas langsamer. Sollte passen.

Bezüglivh meinr Weitsicht *lach* naja, Dankeschön aber die ist auch oft genug ein Fluch ;) Bin in solchen Sachen immer sehr genau und plane immer voraus nd oftmal klappts natürlich nicht so wie geplant. Aber dennoch, ich habe bereits ein ziemlich genauen Plan von meinem Terrrium als auch der Inneneinrichtung, bin aber dennoch felxibel genug um Hindernisse zu umgehen.

Mal schauen was kommt, nächste Woche werd ich mit dem Bau beginnen. War hute schon in der Gärtnerei bei uns und hab mich mit schönen grossen Ästen versorgt. Hatte auch Riesenglück und hab einen Beindicken 2m langen Ast/Stamm einer Buche gefund und gleih eingesackt ;) Denke ich werde meinem zukünftigen grünen Mitbewohner ein anshnliches zu Hause spendieren können :)

Sobald es losgeht versuch ih auch eine kleien Fotodokumentation zu machen.

VG Alex

bine_mn Weiblich

Moderatorin

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9

Freitag, 22. Februar 2008, 20:09

Hi Alex.

Neues Hinderniss :D
Buche-Äste sind nicht geeignet (viel zu glatt, Rinde löst sich sehr schnell durch Moder/Schimmel vom Innenholz).

Geeignet und lange haltbar sind: Robinie, Weide, Eiche.

Bitte nur frisch gefällte Bäume/Äste verwenden. Alles, was bereits am Boden gelegen hat, hat entweder schon eine Fäule oder ist bereits von Ungeziefer im Holz besetzt.

Gruß Bine

Alex.iguana Männlich

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10

Freitag, 22. Februar 2008, 22:01

Hi Bine,

dann wars keine Buche sondern woh was anderes. Die Rinde ist sehr grob strukturiert und ideal zum klettern bzw. festhalten.

Der Stamm lag bei der Gärtnerei auf steinigem untergrund, also nicht im feuchten Gras oder so und wurde vorgestern abgeschnitten. Müsste doch gehen oder?

Edit: Ich hab allerdings vorhin schon nen kleinen Käfer drauf rum laufen sehen. Ist das eventuell schon ein Zeichen für Ungezieferbefall und sollte ich mich von dem Ast gleich wieder trennen? :(

Grüße,
Alex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alex.iguana« (22. Februar 2008, 22:16)


PARASYMPATHIKUS

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Februar 2008

11

Freitag, 22. Februar 2008, 22:13

Moin,

Obstgehölz,Flieder ist auch hervorragend.

Im Prinzip ist deine Idee mit der Drainageschicht(hatte ich im Aufzuchtterra,sehr effektiv) nicht grundlegend verkehrt aber für adulte Grüne Leguane nicht machbar.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PARASYMPATHIKUS« (22. Februar 2008, 22:14)


bine_mn Weiblich

Moderatorin

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12

Freitag, 22. Februar 2008, 22:28

Hi Alex.

Ist die Frage, warum die Gärtnerei überhaupt diesen Ast abgeschnitten hat. Vielleicht wegen Befall? Du siehst aber ja an der Schnittkante, ob Fäule im Holz ist. "Ein" Käfer würd mich jetzt auch noch nicht schocken! Aber wenns doch mehr sind und die im Holz wohnen, würd ichs mir überlegen den noch zu verwenden. Ich lagerte meine Stämme auch über Wochen noch im Garten, während wir noch am bauen waren, hat alles länger gedauert als geplant und in der Zeit kamen auch Schnecken & Co an meine Stämme. Vor dem Einbau also nochmal gründlich abspritzen mit Gartenschlauch und dann war es ok. Am besten ist auch, Du lagerst die Stämme aufrecht an der Hauswand stehend, denn im Liegen kommen die Bodenbewohner schnell auf den Geschmack.

Gruß Bine

Alex.iguana Männlich

Mitglied

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13

Freitag, 22. Februar 2008, 22:38

Hi Bine,

der Ast stammt von den frühjährlichen Baumbeschenidungen in der Gemeinde und sieht so auch recht top aus. Schnittkanntn sehen relativ frisch aus, die Rinde hat zwar an 2 Stellen "Druckstellen" die aber eher nach Schleifspuren aussehehn bzw.von Steinen. Richen tut er auch noch frisch und im Ganzen macht der nicht den Eindruck dass Fäulnis drin wäre.
Keine weiche oder matschige Rinde sondern fest und trocken.

Ich lager den momentan stehend auf dem Balkon (gerade jetzt nach Deinem Beitrag aufgestellt ;) ) und werde den mal ein wenig beoachtn, ob ich da noch mehr "Bewohner" entdecke. Sollten sich jtzt keine MAssen an Bewohnern findan lassen würd ich den nehmen und vorher nochmal mit der Dampfente bearbeiten. Dauert sowieso noch en Zeit bis der eingbaut wird ;)

Am Sonntag hab ich endlich weider ne Digicam zur Verfügung und werd denn mal ein paar Fotos vom Zustand des besagten Astes machen. Vielleicht hilft das ja einw enig.

Dank auf jeden Fall shonmal für die Tips :)

Grüße
Alex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alex.iguana« (22. Februar 2008, 22:41)


bine_mn Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 6. November 2006

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14

Freitag, 22. Februar 2008, 22:43

Auf dem Balkon leben doch keine Bodenbewohner ;)

PARASYMPATHIKUS

Grünschnabel

Registrierungsdatum: 22. Februar 2008

15

Freitag, 22. Februar 2008, 22:55

Naja,kommt auf den Balkon an*schmunzel*

Mach dir um so ein paar Kleinstlebewesen keinen Kopp,die sorgen für nen nützlichen Mikrokosmos..

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