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raabe Männlich

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Registrierungsdatum: 7. Oktober 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Niederösterreich

Status: Halter

1

Dienstag, 10. Oktober 2006, 14:42

Vergesellschaftung iguana iguana mit anolis carolinensis oder anolis sagrei?

Tierart: iguana iguana
Alter des Tieres: 8 Wochen
Geschlecht des Tieres: -
Herkunft (WF, NZ etc.):NZ

Haltungsbedingungen:
Terrariumgrösse (L x B x H) : im Moment noch 1,20x60x80
Luftfeuchtigkeit:z.Z. tagsüber 70-80%, nachts 90-100%
Temperatur (an der kühlsten Stelle .24..°C an der wärmsten Stelle .44..°C):
Beleuchtung + UV Bestrahlung (Bitte Marken und Watt etc. der Lampen angeben):repti glow daylight bulb 100W, zweimal wöchentlich Sonnenbad mit Sonnnelicht
Ernährung (Was bekommt das Tier zu fressen?):Ich gebe täglich verschiedene Kräuter und dergl., wobei ich die Futterzusammensetzung abwechslungsreich zu gestalten versuche. Momentan stehen auf dem Speiseplan: Zirtonenmelisse, Himbeerblätter, Salbei, Petersilie; Spitzwegerich, Breitwegerich, Brennessel, hin und wieder: Löwenzahblätter, Milchdistel, Thymian, Gartenkresse, Brombeerblätter; weiters noch Blüten versch. Art, wie Löwenzahn, Gänseblümchen; Weiss/Rotklee, Rosen; Obst: Regelmäßig (alle drei Tage): Äpfel; Karotten
Vitamin- und Caltiumpräparate (Was und wieviel bekommt das Tier?): Das Tier bekommt täglich abwechselnd entweder TetraFauna Reptocal (beinhaltet Ca.,Ph.,sowie Vit. A,D3, und E in kleinen Mengen) oder Calciumpulver übers Futter gestreut, einmal wöchentlich verabreiche ich Trigantol verdünnt ( im Moment in der Verdünnung Trigantol/Wasser 1:13, Trigantol beinhaltet in 1ml (20Tr.): Vit.A: 20.000IE, Vit.D3: 10.000IE, Vit.E:10mg); das entspricht also einer Menge von 77IE auf 30g (mom. Gewicht), er bekommt von dieser Verdünnung 1 Tropfen oral verabreicht.



Hallo!

Ich pflege seit 6 Wochen einen iguana iguana. Er ist jetzt acht Wochen alt und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Zwei Tage nach der Anschaffung wurden zwei Zehen nekrotisch und ich musste sie amputieren. Offenbar wurden sie beim Transport gequetscht, jedenfalls waren zum Zeitpunkt des Kaufes noch keine Nekrosen, bzw. Anzeichen dafür erkennbar, ich erfuhr aber nachher vom Verkäufer (der sich dabei wohl gar nicht gut fühlte), dass das Tier in einer Heimchenschachtel transportiert worden war (und das obwohl der Züchter den Leguan persönlich vorbeibrachte). Da man bei Jungtieren so gut wie keine sicheren Unterscheidungsmerkmale finden kann, die bei einer Geschlechterbestimmung helfen, und ich aber zumindest einen grünen Leguan von klein auf aufziehen möchte, habe ich beschlossen, mit dem Kauf eines zweiten Exemplars zu warten, bis sich meines sicher bestimmen lässt. Ich bin eben dabei, ein neues Terraruim zu bauen. Es wird die Maße LxBxH 1,70mx1,20mx2,20m haben. Mehr ist im Moment aus Platzgründen nicht drinnen, jedoch kenne ich die Beiträge eines in Österreich sehr anerkannten Züchters, der ein adultes Päärchen in vergleichbarer Terra-Größe hielt, wobei er die Rück- und Seitenwände so gestaltete, dass sie für die Tiere nutzbar waren, und mit diesem Päärchen äusserst gute Zuchterfolge verzeichnen konnte. Gleich eine Frage zum Bau:Spricht etwas dagegen, dass ich für die Scheibetüren Plexiglas verwende?
Nun zur eigentlichen Frage: Ist es empfehlenswert, dieses Terrarium im weiteren auch mit 1,2 anolis carolinensis oder anolis sagrei zu besetzen? Ich sehe zwar oft "gemischte Terrarien", wobei aber offenbar sehr oft und sehr nachlässig mit der Gefahr der Krankheitsübertragung umgegangen wird bzw. die Haltungsbedingungen zu verschieden sind um eine gemeinsame Haltung in einem gesunden Maße zu ermöglichen. Die Haltungsbedingungen der beiden Arten sind doch gewissermaßen kompatibel, oder? Da ich wegen der Luftfeuchte ohnehin Kletterpflanzen anwachsen lassen werde, müsste sich die Anolis doch auch wohl fühlen. Und wie siehts mit der Gefahr des Verspeist-Werdens aus?
Sollte eine solche Vergesellschaftung nicht empfehlenswert sein, gibt es dann vielleicht andere kleine Arten, die ich zusetzen kann?

Mit freundlichen Grüßen

der raabe

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »raabe« (10. Oktober 2006, 15:18)


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2

Mittwoch, 11. Oktober 2006, 08:00

Hi, die Maße sind bis zu einem Alter von ca drei Jahren ausreichend. Ab dann wären 250+ in der Länge besser.
Ein ausgewachsenes Männchen (8+ Jahre) hat immer über 160cm GL und da ist deine Länge des Terrariums echt etwas zu wenig.

Die Vergesellschaftung ist rein theoretisch möglich (Klimabedürfnisse/Einrichtung passt) jedoch sehe ich in der Ernährung das Problem, es muss sichergestellt werden, dass die Anolis satt werden und der Leguan auf keinen Fall zum Heimchenfresser werden kann.

Normales Plexiglas zerkratzt schnell, es gibt aber spezielles das sehr gut geeignet ist(bin da aber nicht der Experte).

Dein Kleiner braucht schnell ein größeres Terrarium, das jetzige macht sich schnell negativ bezüglich seiner Entwicklung bemerkbar.
(Problem: Verteilung der Temperaturzonen in der Vertikalen, passende Beleuchtung, siehe: Haltungsberichte: Aufzucht von Babyleguanen, Terrarien: Beleuchtung von Leguanterrarien)
Grüsse Berthold

raabe Männlich

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3

Mittwoch, 11. Oktober 2006, 11:12

Hi Berthold!

Ich werde mich natürlich bemühen, das neue Terrarium so schnell wie möglich zu bauen. Leider steht in vielen Fachbüchern (eigentlich in allen die ich habe), dass Terras in der Größe meines jetzigen für die Jungtieraufzucht gut geeignet sind, nicht zuletzt weil die Leguane dadurch zutraulicher werden. Das Problem der versch. Temperaturniveaus habe ich auch schon bemerkt, konnte es jedoch gut lösen, indem ich die Licht/Heizquelle seitlich oben angebracht habe. Mein Eindruck ist, dass der Leguan zu wenig aktiv ist. Das muss wohl auch an der Größe liegen. Wenn er sich ein Sonnenbad in der Voiliere gönnt, hüpft er gern von Ast zu Ast. Diese Gelegenheiten kann ich ihm natürlich in dem vergleichsweise kleinen Terra nicht bieten.
Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen, wie positiv beeindruckt ich von diesem Forum bin. Ich kann es nur jedem empfehlen, der vorhat, sich einen Pflegling anzuschaffen. Das Dilemma der Umsetzbarkeit Theorie-Praxis findet hier seine Lösung. :]
Danke für die Hilfe Berthold

Mit freundlichen Grüßen

der raabe

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4

Mittwoch, 11. Oktober 2006, 13:09

Hi, die Bodenfläche ist durchaus ausreichend für ein Tier bis zum Alter von 6 Monaten, aber die Höhe und die damit verbundenen Klimawerte im Terrarium sind nicht optimal (egal wie sehr man sich anstrengt)
Sie entwickeln sich deutlich besser in einem Terrarium das höher ist.
Grüsse Berthold

raabe Männlich

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5

Mittwoch, 11. Oktober 2006, 19:46

Wie gesagt, ich werd das neue Terra so schnell wie möglich angehen.
Also vielen Dank noch mal. Werd dann ein Foto davon einstellen :)

Mit freundlichen Grüßen

der raabe

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