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dobermann Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Januar 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Allgäu

Status: Halter

1

Sonntag, 2. April 2006, 17:50

Vergesellschaftung??

Hallo,

hab mir heut ein Paar Malachit-Stachelleguane gekauft und in mein zweites Terra gesetzt.Mir haben heut einige Leute (wohl gemerkt Züchter und Halter) gesagt das die Vergesellschaftung mit Maskenleguane gar kein Problem wäre.
Jetzt möchte ich mal von euch wissen ob jemand damit schon Erfahrungen gemacht hat.??Ich hoffe um zahlreiche Antworten damit hier mal wieder eine richtige Diskussion entsteht!!!!! :]

Grüße dobermann

vortex Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 27. Mai 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Dorsten, NRW

2

Sonntag, 2. April 2006, 19:01

L. personatus sind sehr territorial. Auch gleichgeschlechtliche Artgenossen werden nicht akzeptiert. Deswegen nur 1.1 möglich.
Bei L. schreibersi und L. carinatus ist bin ich mir nicht sicher. Da ist eine Vergesellschaftung glaube ich nicht ausgeschlossen.

dobermann Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Januar 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Allgäu

Status: Halter

3

Sonntag, 2. April 2006, 20:09

Bei mir handelt es sich um ein L,schreibersi Weibchen. Hab gerade mal die zwei Terras gegenüber gestellt und beobachtet was passiert.
Meine Dame war sehr neugierig und ist immer nach Links und rechts an der Scheibe entlang gesprungen. Vielleicht hat sie eine Möglichkeit gesucht um rüber zu kommen,weiß ich nicht so genau!
Jedenfalls waren die Stachelleguane auch nicht abgeneigt von Ihr,glaub ich mal oder sie haben Sie einfach nur zum Fressen gern!! [big:D]
Weiß auch nicht so genau was ich davon halten soll.
Mein Stachelleguan Pärchen bleibt jetzt eh erst mal unter Quarantäne bis ich weiß ob Sie gesund sind oder nicht.

Grüße dobermann

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

4

Sonntag, 2. April 2006, 20:13

Hallo dobermann,


bitte nimm von einer Vergesellschaftung Abstand. Was bei der Territorialität für L.personatus gilt, trifft auch für alle anderen Leiocephalusarten zu.
Ausserdem sind die klimatischen Ansprüche verschieden. Die Verbreitungsgebiete sind völlig anders etc. etc.

Diese sogenannten "Züchter" sollten sich doch ernsthaft Gedanken machen, was sie da tun. Vielleicht geht es ein halbes Jahr gut, vielleicht ein Jahr, eventuell quälen sich die Tiere auch über längeren Zeitraum mit einem Haltungskompromiss - was anderes wäre es garantiert nicht - herum, aber langfristig (sprich mehrere Jahre!) funktioniert bei Leiocephalus nur ein geräumiges Artbecken mit paarweiser Haltung.

Einzige Einschränkung:
Ich habe selber mal mehrere Jahre L.schreibersii mit einer nachtaktiven Geckoart (Phyllopezus pollicaris aus dem Grand Chaco in Paraguay) in einem Becken gepflegt. Das funktionierte prima aufgrund gleicher klimatischer Ansprüche und völlig anderer Lebensraum-Nischen im Terrarium. Während die Leguane sich tagsüber vergnügten, ruhten die Geckos in Ritzen einer großen Wurzel oder hinter Pflanzengestrüpp an der Felswand. Nachts waren die Leguane vergraben und die Geckos machten sich über die Futtertiere her, die den Leguanen entgangen waren. Die beiden "Parteien" bekamen sich also so gut wie nie zu Gesicht. Geschah es dochmal, dass ein Gecko tagsüber unterwegs war, wurde er allerdings durchaus von den L.schreibersii angedroht...

Fazit: Jegliche Vergesellschaftung mit tagaktiven Echsen, die womöglich noch die gleiche Terrarien-Nische beanspruchen ist Stress für die Leguane und sollte daher vermieden werden. Es gibt da meiner Meinung nach für einen Leguan nur zwei logische Einordnungen der "Anderen": Entweder Konkurrenz oder (Freß-)Feind.

Viele Grüße
Thomas

dobermann Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Januar 2006

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Allgäu

Status: Halter

5

Mittwoch, 5. April 2006, 21:38

Hey Jungs,

War die letzten Tage unterwegs und konnte mir eure antworten erst jetzt durch lesen.Danke fürs schnelle Antworten.
@ Thomas............... also ich finde das die Haltungsbedingungen garnicht soooo unterschiedlich ist.Laut Temp. bei L. schreibersi 25-32 Grad und bei denn Stachelleguanen auch nur das die Luft feuchte etwas anders sein sollte!Da die Stachelleguane hauptsächlich gerne Klettern und an denn Wänden rum hängen würden sie sich gut eignen zum Vergesellschaften mit den L.screibersi da die meistens am Boden leben.
So hat man mir das gesagt!!!Werd mich mal an deine Haltungsweise halten denn was ich so gesehen hab ist die Dame sowieso nicht ganz fit!
Muß am Freitag mit ihr zum Tierarzt den ich vermute das sie unterhalb vom Kopf einen Abszess hat was ich beim Kauf nicht gesehen hab.
Hab gelesen das sich so was bei Milben befahl bildet,stimmt das??

Gruß dobermann

Thomas

Mitglied

Registrierungsdatum: 12. August 2005

Wohnort: Aachen NRW

6

Mittwoch, 5. April 2006, 23:01

Hallo dobermann,

nun ja, wenn Du die Biotope beider Arten vergleichst, sind die doch sehr unterschiedlich.

Und die Tatsache, dass die Sceloporus an den Wänden sitzen, dürfte bei etwa 30 cm Entfernung von den Leiocephalus so gut wie keine Rolle spielen. Die Tiere sehen sich ständig und hocken im Terrarium einfach zu sehr beieinander, um sich aus dem Weg gehen zu können.
Gut, dass Du Abstand von der Zusammenführung nimmst - sie wäre Streß für beide Arten.
Viel Glück für Deine Patientin - ein Abzess kann viele Ursachen haben. Da hilft nur der fachkundige Tierarzt.

Gruß
Thomas