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chuckie Weiblich

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1

Freitag, 26. Mai 2006, 16:50

Jemen aus der Tschechei - Zwergenwuchs ???

Hallo,
wollte mal wissen, ob es eigentlich stimmt, das Jemen, welche aus der Tschechischen Republik oder der Slowakei kommen, kleiner bleiben bzw Zwergenwüchse sind.
Ich hatte darüber mal mit einem italienischen Züchter geschrieben und er meinte, das diese Jemen nicht groß werden, weil sie sehr viel mit Inzucht machen. Dadurch der Zwergenwuchs sehr verbreitet. Bei Pardalis habe ich davon in der 3.Generation gehört.
Mein Jemen ist zwar nicht aus der CZ, aber es würde mich sehr interessieren, ob jemand diese Meinung bestätigen kann oder ob es Quatsch ist, das die tschechischen Jemen kleiner bleiben bzw. Zwergenwüchse sind.

Besten Dank, Jeannie

Cham-Newbie Männlich

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2

Freitag, 26. Mai 2006, 17:04

RE: Jemen aus der Tschechei - Zwergenwuchs ???

Generell soll es unterschiedlich große Jemen-Arten geben ... die "Nord-Jemen" sollen größer werden, als die "normalen" Jemen ...

chuckie Weiblich

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3

Freitag, 26. Mai 2006, 19:25

RE: Jemen aus der Tschechei - Zwergenwuchs ???

Ja die nord giants.Aber das kann man ja vorher nicht erkennen oder?
Schätze mal es gibt keine direkten Hinweis, das die CZ-Zucht kleinbleibend ist. Denke mal es wird überall mit Inzucht gezüchtet, um gewisse merkmale einfach zu festigen. Aber vielleicht weiß ja jemand anders mehr.

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4

Samstag, 27. Mai 2006, 12:15

die kleinbleibenden jemen bekommst du nicht nur in der CZ.

dadurch das es kaum wf gibt und alle alles miteinander verpaaren ist es auch in deutschland schon mit viel glück verbunden noch halbwegs große tiere zu bekommen.

aber ich könnt dir mal ne mail zukommen lassen mit einer adresse von einem deutschen züchter der gerade gute tiere hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »pardalisberlin« (27. Mai 2006, 14:35)


chuckie Weiblich

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5

Samstag, 27. Mai 2006, 14:38

Hallo,
nein ich hab ja schon nen Jemenbock, der aus Deutschland kommt (auch aus Berlin vom Züchter). Es hatte mich rein vom Interesse her interessiert. Von den Pardalis her habe ich ja schon gehört, das man ab der 3. Gerneration Genschäden bekommt. Zum Glück sind meine Pardalis nicht so eng gezüchtet, da die meisten Elterntiere Wildfänge waren. Wildfänge sind zwar nicht so toll, weil sie ja meistens aus der Natur entnommen werden. Aber sie sind zum Teil nötig wegen der Blutauffrischung. Trotzdem danke für die Info mit den Jemen und es würde mich sehr interessieren, wer schöne Jemen züchtet, weil du ja angeboten hast mir die addy zu mailen. Wäre echt super.

Uii

unregistriert

6

Samstag, 27. Mai 2006, 15:57

Zitat

Original von chuckie
Von den Pardalis her habe ich ja schon gehört, das man ab der 3. Gerneration Genschäden bekommt.


Ach ja...die üblichen Genschäden.... das sind doch zum allerallergrößten Teil Schäden durch Haltungsfehler. Sind die Elterntiere auf irgendeine Art und Weise unterversorgt, sei es mit Mineralien, Vitaminen, UV, Futtertiervielfalt, Wind und Wetter.....dann können da über mehrere Generationen einfach keine top gesunden und stabilen NZ bei rauskommen.
Es werden doch auf "Teufel-Komm-Raus" alle zur Verfügung stehenden Weibchen und Männchen vermehrt...wer achtet schon drauf, wirklich nur die fittesten auszulesen und lässt die anderen kleinen Goldesel mit großen und kleinen Fehlern unverpaart sitzen?
Da ists natürlich einfacher, alles auf die Genschäden zu schieben....

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Uii« (27. Mai 2006, 16:42)


chuckie Weiblich

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7

Samstag, 27. Mai 2006, 17:27

Ja das stimmt, das die Tiere meist nur ausgebeutet werden. Die Infos mit den Pardalis hab ich von meinem letzten Pardaliszüchter. Er meinte halt, dass ab der 3. Generation diese Schäden (durch Inzucht) hervorkommen. Bei anderen Tieren kommt sowas ja schon in der 1. Generation vor (z.B. Hunde oder Katzen)

Aber ich wollte damit keinen richtigen Züchter angreifen, der ein gutes Selektionsvorgehen für seine Zucht betreibt. Machen wir ja schließlich auch mit unseren Tieren (keine Chams). Da wir diese Reptilien nicht züchten, kann ich da auch kaum mitreden, wann, wie und warum Schäden auftreten. Natürlich sind Haltungsfehler immer mit schlechten Folgen und miesen Zuchterfolgen zu sehen. Aber es ist gut zu wissen, das es nicht Länderbedingt ist, wie ich ja auch schon erfahren hatte. Daher wollte ich ja auch andere Meinungen dazu haben.

Uii

unregistriert

8

Samstag, 27. Mai 2006, 20:46

Zitat

Original von chuckie
Ja das stimmt, das die Tiere meist nur ausgebeutet werden. Die Infos mit den Pardalis hab ich von meinem letzten Pardaliszüchter. Er meinte halt, dass ab der 3. Generation diese Schäden (durch Inzucht) hervorkommen. Bei anderen Tieren kommt sowas ja schon in der 1. Generation vor (z.B. Hunde oder Katzen)


Joa, bei Säugetieren ist das ja auch was ganz anderes, da gibt es teilweise schon in der ersten Generation echte Inzuchtschäden. Aber bei Reptilien gibts wohl erst in der x-ten Generation ausschließlicher Geschwisterverpaarung Probleme. Soll irgendwie mit der Anzahl der Gene oder so zusammen hängen...genau weiß ichs nicht mehr.
Die heutigen Probleme mit Zwergenwuchs und Mopsköpfchen kommen wohl eher daher, daß jedes, gerade so durchgekommene Kümmerlingchen zur Zucht eingesetzt wird.
Versorgt man z.B. ein WF-Weibchen (nicht nur während der Trächtigkeit) schlecht, falsch oder gar nicht, können durchaus auch in der ersten Generation schon Schäden, bzw Mängel auftreten. Wird eine solche NZ weiter verpaart, dann kann man sich ja denken, was bald draus wird...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Uii« (27. Mai 2006, 23:19)


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Status: Züchter

9

Samstag, 27. Mai 2006, 23:13

jup die meisten populationen die verschleppt wurden haben es ja auch geschafft sich zu verbreiten....

und da rennen nicht nur inzucht krüppel tiere rum.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pardalisberlin« (27. Mai 2006, 23:14)


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