ich hoffe ich überstrapaziere Eure Geduld nicht, aber je länger ich nachdenke, desto mehr Fragen kommen auf
So wie es aussieht erwarte ich ein 5 Monate altes Lateralis Weibchen.
Brauche ich dann überhaupt noch ein Aufzuchtbecken von 40x40x60? Die Mindestgröße (nach diese Faustformel berechnet) beträgt lt. Schmidt&Meyer 40x25x40, aber da "Furcifer lateralis zu den ausgesprochen agilen Spezies zählt, sollte die Mindestgröße für eine dauerhafte Pflege deutlich größer ausfallen und nach unseren Erfahrungen mindestens ...40x40x60...betragen".
"Größer ist immer besser" scheint ja so eine Art Terraristik-Matra zu sein, aber auf Aufzuchtbecken trifft dies ja nur sehr eingeschränkt zu, oder?
Dann wäre doch theoretisch ein Aufzuchtbecken 40x40x60 für diese sehr kleine Chamäleonart zu groß?
Aber das ist noch nicht alles, was mir so durch den Kopf geht, ich hoffe, ihr bleibt noch bei der Stange
Also: ein Tier sollte bei Neukauf in Quarantäne. 3 Monate lang? Ist ein dann 8 Monate altes Teppichwesen nicht schon ausgewachsen und kann ins Endterrarium? Ich habe bislang nur gelesen, dass es sich bei dieser um eine schnell wachsende Chamäleonart handelt, aber leider nicht, wann die ausgewachsen sind. Im Buch steht, dass in der Natur ein Großteil der Weibchen bereits mt 2-3,5 Monaten zum ersten Mal Eier ablegen. Die Lebenserwartung ist halt auch sehr gering, so dass alles etwas zeitiger als bei Langlebenden stattfinden muss. Setzt die Geschlechtsreife eigentlich vorraus, dass die Tiere adult sind? Geht ja bei uns Menschen auch anders...
Und müssen es echt 3 Monate Quarantäne sein, wenn 2 im Abstand von sagen wir mal 14 Tagen gemachten Kotproben negativ sind ( ja ich habe die FAQs gelesen)? Stresst es das Tier nicht viel mehr in so ner Kiste zu sitzen und provoziert nicht gerade diese Unterbringung den Ausbruch von Krankheiten oder die rapide Vermehrung von Parasiten?
Last but not least: mache ich mir zuviele Gedanken, sollte ich einfach mal loslegen? Ich bekomme ja schon langsam Angst, mir ein Chamäleon anzuschaffen.
Und nun erhoffe ich mir viele, viele Antworten auf meine hoffentlich nicht zu wirren und überflüssigen Fragen.
Liebe grüblerische Grüße, Alexandra