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Ari Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 10. September 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Moers

Status: Halter

16

Samstag, 6. Mai 2006, 12:54

Papier unter den Futterstellen? Sand ist nicht gut?

Also, so langsam zweifel ich an des manchen verstandes.

Hallo? Bartagamen leben in Gebieten wo Sand, Wurzeln und sonstiges ihr Boden ist. Wieso halten wir die Tiere nicht gleich auf neutralem, 100% desinfiziertem Plastikboden mit Selbstreinigungseffekt??

Hier kommt ein Mist zusammen, das hält man ja nicht aus.

Sand und Co sind definitiv die einzigen Sachen worauf man Bartagamen halten sollte. Sand nehmen die Tiere auch in der freien Natur auf!

Denkt mal bitte daran dass wir die Tiere so halten sollten wie sie in der freien Natur leben und nicht irgendwas extravagantes ausbaldovern müssen um es UNS gerecht zu machen. Wir schulden den Tieren mehr als sich hier ein mancher vorstellen kann.

Anis-Sand ist nicht wirklich gut, das stimmt, aber man soll ihn einfach vorher ausstauben lassen dann ist das kein Problem.

kevin Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2004

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Wohnort: Xanten

Status: Halter

17

Samstag, 6. Mai 2006, 13:02

Da muss ich ari recht geben weil in der wüste da steht ja auch keine futterschale rum da wo sie sich bedinnen und das mit dem sand du kannst auch spielsand nehmen denn hab ich bei mir auch drin mann muss nich extra calcium sand oda terrariensand kaufen weil 1. kalciumsand is sau teuer 2. die tiere leben in der natur auch nich nur da wo es kalciumsand gibt wenn es den überhaupt in der natur gibt und er terrarien sand das ist im grunde auch nur gefärbter spielsand.


Kevin

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kevin« (6. Mai 2006, 13:03)


Uromastyx Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. April 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Schweiz

Status: Züchter

18

Samstag, 6. Mai 2006, 13:05

Hi

ich benutze auch Spielsand und habe nur gute Erfahrung damit gemacht.

MfG Uromastyx

Ari Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 10. September 2005

Geschlecht: Männlich

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19

Samstag, 6. Mai 2006, 18:13

Ich glaube man muss hier mal allgemein ein wenig aufräumen was das "Verhetscheln" angeht. Ich lese ziemlich oft etwas einfach total falsches.

Das mit dem Sand und dem Futter war einfach ein Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Normaler Weise halte ich mich da immer etwas zurück denn auch ich kann lernen, aber das Sand nicht gut ist wenn sie ihn schlucken.. Nee tut mir leid, das geht auf keine Kuh-Haut.

Um sich diese Fragen im ersten Gang mal selbst zu beantworten sollten sich Halter solcher Tiere erstmal ein Buch kaufen oder sich im Internet schlau machen! Bartagamen sind an vielen Orten beheimatet. In Wäldern, in Wüstengebieten und sogar in Jungle-Ähnlichen Gebieten.

Ihr müsst euch immer die Frage stellen:

Was ist in der Wildnis möglich und was nicht?
Sand ist definitiv möglich, Anis ist ebenfalls möglich, Steine versch. Arten, Hölzer aus dem Ausland sind auch möglich. Stellt euch doch einfach mal die Frage "Was ist im natürlichen Lebensraum der Bartagame möglicherweise vorzufinden und was nicht?".

Ich pers. nehme es niemandem auf die graue Kante wenn er sagt dass anisangereicherter Sand schlecht ist, aber dann Vorsichtsmaßnahmen zu treffen mit Papier oder so, das halte ich für total übertrieben! Wenn die kleinen Bartibabys so aufgezogen werden und Nachwuchs bekommen, diese ebenfalls so aufgezogen werden vermitteln sie solche Werte an ihren Nachwuchs und das geht immer so weiter bis irgendwann eine Bartagame frei kommt und in der Wildnis verhungert, weil sie keine Schale mit einem Papier darunter findet.

Okay, es klingt vielleicht übertrieben aber denkt mal dran dass Bartagamen sich auch Sachen aneignen. Bartagamen sind Lebewesen wie wir auch und haben selbige Empfindungen, wenn sie sie auch nicht so zeigen können wie wir. Wenn ihr sie an irgendeinen Mist gewohnt, geben sie das so weiter und dann haben wir in 200 Jahren Bartagamen die nur Lachs essen und ohne echtes Silberbesteck garnicht erst zum Angeln gehen.

Kleine Hexe Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 4. Mai 2006

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: am Bodensee

Status: Halter

20

Samstag, 6. Mai 2006, 21:59

Sorry,
da habe ich wohl etwas falsch ausgedrückt. Gegen etwas Sand sagte ich nichts sondern gegen zuviel.Meine schlucken troz des Papiers Sand aber nicht soviel. In der Natur wird es auch nicht klein gemacht und die Futtertiere nicht mit Vitaminen und Mineralien bestäupt.
Aber jeder macht meint etwas anderes. Und da ich mit einer TA zusammen arbeite und sie grade eine Fortbildung wieder gemacht hat kann ich ihr vertrauen.

Ari Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 10. September 2005

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Moers

Status: Halter

21

Samstag, 6. Mai 2006, 23:46

Naja, die Medizin, ob nun allgemeine Medizin oder Tiermedizin ist immer sehr sonderbar. Ich kenne das ja selbst auch.

Meiner Mutter wird citrizin gegen Heuschnupfen verschrieben, dabei hilft Kortison viel besser.

Das ist wie bei Büchern, jeder interpretiert es anders. Ich werde kein Blatt Papier zwischen Sand und Futterplatz legen. Das ist der größte Unfug den ich in meinem Leben je gehört habe. Sorry, aber dieser TA hat Flausen im Kopf!

Ich lege auch kein Papier zwischen den Futternapf eines Hundes, einer Katze oder eines Hamsters.. Reptilien haben auch nur Organe wie der Mensch und wenn ich Sand esse weil mir mein Würstchen auf den Boden fällt, kriege ich auch keine Verstopfung. Klar sollte man darauf achten, dass sie sich nicht mit Sand vollstopfen, aber so überbesorgt mit Papier und Co.. Nein, das ist definitiv ein "Krank pflegen" und kein artgerechtes Halten.

Wir sind alle Verräter! Wir pledieren auf artgerechte Haltung und unsere Tiere haben Glas um ihre Welt, also wieso sollte ich noch Papier dazutun? Das zerstört den ohnehin schon sehr geringen Lebensraum umsomehr.

Du, ich will dir echt nicht zu Nahe treten aber entweder hat deine Vertrauens-Tierärztin da etwas falsch verstanden oder die vermitteln da Werte die allerhöchstens für den Mülleimer gedacht sind. Papier und solche Sachen legen sich Bartagame auch nicht unter die erlegten Heimchen. Dieses Knistern wenn Sand draufkommt verschreckt sie doch nur umsomehr, würde ich erstmal sagen.

Wenn deine Tiere, oder allgemein Bartagame, Sand mitessen dann scheiden sie diesen auch aus oder er wird im Körper verarbeitet. Wenn sie genug zu trinken haben dann wird das auch keine Probleme geben. Außerdem glaube ich nicht dass ein Tier sich mit Absicht etwas zufügt wie Sand oder Stacheln von einem Kaktus der im Terri ist. Tiere sind Tiere, nur der Mensch ist ein Tier mit Hirn das er nicht benutzt.

Also Tiere wissen schon was gut und was nicht gut ist. Es wird probiert und wenn es nicht krank macht und dazu noch schmeckt ist es eher gut, wenn es garnicht schmeckt etc. ist es halt schlecht.

Sorry, Papier im Terrarium... ::|: !!!><!!! d::o!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Ari« (7. Mai 2006, 02:09)


Caro Weiblich

Mitglied

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Koblenz

Status: Halter

22

Sonntag, 7. Mai 2006, 16:05

Voll und ganz dein er Meinung Ari!

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