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Saiyurij Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 21. Dezember 2011

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Nähe Stuttgart

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1

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 17:14

Ein paar Grundlegende Fragen zu Zwergbartagamen

Hallo zusammen!

Ich möchte schon seit ner ewigkeit Bartagamen haben. Jetzt rückt die mögliche Anschaffung immer näher (ca. Juni 12 soll es soweit sein) und ich mache mir so meine Gedanken. Genauer gesagt möchte ich gerne Zwergbartagamen haben, aus dem einfachen Grund dass sie nicht so groß werden und meine Mutter dann nicht ganz so viel Angst davor hat :-D Kleiner scherz, sie hat mit den Tieren nichts zu tun. Allerdings verfüge ich nicht über den nötigen Platz um einer "großen" Bartagame ein akzeptables Terrarium bereit zu stellen.

Meine Fragen:
1. Überwinterung
Die Agamen sollen ja bei ca. 6-10°C überwintert werden, allerdings frage ich mich wie ich das machen soll. Im Kühlschrank ist es definitiv zu kalt, außerdem habe ich gehört dass man weiterhin Wasser anbieten soll. Einen Kellerraum habe ich nicht, höchstens einen Dachboden, der allerdings nicht die nötigen hygienischen Bedingungen aufweist, so dass ich die Tiere jeden Tag zur Reinigung der Box umhertragen müsste was vermutlich auch nicht so ideal ist. Also, was tun?
Lieber nach einer Wüstenechse suchen die nicht überwintern muss? Gibt es sowas überhaupt?

2. Wieviele Tiere
Ich kenne einige Leute die ihre Bartagamen in kleinen Gruppen oder Paaren halten, verschiedene Konstellationen. Allerdings habe ich gelesen dass Bartagamen eigentlich Einzelgänger sind und daher lieber allein gehalten werden sollen. Mir ist es letzendlich egal ob ich ein oder mehrere Tiere halte, ich möchte allerdings eine möglichst artgerechte Haltung anstreben. Und falls mehrere Tiere, welche aufteilung ist am besten? HIer habe ich schon gelesen dass eine 1.1 Haltung erst ab dem 2. Lebensjahr empfehlenswert ist. Also 0.2? Ab welchem Alter kann man das Geschlecht der Tiere eindeutig erkennen?

3. Pflege im Vergleich zu Halsbandleguan
Vielleicht ist die Frage hier fehl am Platz. Aber ich versuche es dennoch.
Die Halsbandleguane sind mir auf einer Messe begegnet. Mir ist aufgefallen, dass sie in einer großen Gruppe gehalten wurden und sehr aktiv und frech erschienen. Während Bartagamen ja eher träge Zeitgenossen sind.
Nun frage ich mich ob es wirklich gravierende Unterschiede in der Haltung bzw. Pflege gibt? Mit Halsbandleguanen habe ich mich noch nicht so sehr befasst.

4. Literaturtipps?
Dann würde ich mich noch über einen Literaturtipp freuen. Ich suche ein Buch in dem die verschiedenen Arten beschrieben sind, gern über die Wüstenarten hinaus, da ich mich auch für Regenwaldterrarien interessiere.

5. Echsen und Katzen?
Hat jemand erfahrungen damit wie Katzen auf Echsen reagieren? Ich werde die Echsen natürlich im Terrarium lassen, sind ja keine Schmusetiere. Dennoch möchte ich nicht, dass meine Katze die ganze Zeit vor dem Terrarium sitzt und die Tiere unnötig gestresst sind...

Ich hoffe die Fragen sind nicht zu doof, stehe aber noch am Anfang meiner Lernphase und möchte mich genau Informieren bevor ich mir eine Echse anschaffe, da sie ja doch etwas älter werden...

Liebe Grüße,
Karo

DarkHawk Männlich

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2

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 18:08

Du schreibst das du nicht so viel Platz für Bartagamen hast, Zwergbartagamen brauchen aber ein genau so großes Terrarium wie "normale" Bartagamen, wiel sie agilerals diese sind.
Noch ein Link: Pogona henrylawsoni - Terrariengröße[/url]

LG Kai :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DarkHawk« (21. Dezember 2011, 18:14)


Saiyurij Weiblich

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3

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 18:18

Hallo Kai,

in diversen Lektüren habe ich erfahren, dass für eine Zwergbartagame ein Terrarium von 120x60x60 cm durchaus reicht...? Was ja auch in den FAQ steht. Klar, größer ist immer besser. 30 cm länger würde sich auch noch machen lassen (also 150x60x60cm), mehr allerdings definitiv nicht :(

DarkHawk Männlich

Mitglied

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4

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 18:42

Ich denke das reicht.
Ich hatte nur befürchtet, dass du denkst Zwerbartagamen bräuchten aufgrund ihrer geringen Größe ein Terrarium von 100x50x50, oder weniger.

LG Kai

Fast Eddi

unregistriert

5

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 18:42


in diversen Lektüren habe ich erfahren, dass für eine Zwergbartagame ein Terrarium von 120x60x60 cm durchaus reicht...? Was ja auch in den FAQ steht


Als Schreiber der verlinkten Zeilen kann ich Dir versichern, daß das da so nicht steht. Zugegeben, 2008 ging ich nicht davon aus, daß alle Welt nach dem kleineren Terrarienmaß aufhören würde zu lesen. Heute weiß ich´s besser und sollte den Text wohl bei Zeiten mal umformulieren.

Literaturtip:
http://www.chimaira.de/gp/product_info.p…-und-Zucht.html

JohnyGecko Männlich

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6

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 18:46

Man kann eigentlich nicht allgemein behaupten dass henrylawsonis so viel aktiver sind als vitticeps, klar geht man hierbei von der dementsprechenden Mehrheit aus. Es gibt aber auch bei vitticeps aaktivere und trägere.

Saiyurij Weiblich

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7

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 19:02

Nein ich dachte nicht dass ein 100x50x50 cm großes Terrarium reicht. Immerhin erreicht die Zwergbartagame ja auch bis 30 cm, sie könnte sich ja kaum umdrehen :(

@Fast Eddi
Ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten, allerdings steht das wirklich in deinen FAQ. Gut, du hast geschrieben besser wäre 150x80x80 cm. Ich müsste die Stelle an die das Terrarium hin soll nochmal ausmessen, was da tatsächlich hin geht.
Danke für den Literaturtipp, werde das Buch bestellen.



Was ist mit meinen anderen Fragen?
Gerade die Frage zur überwinterung ist mir wichtig. Falls das für mich nicht durchführbar ist hat sich das Thema Wüstenterrarium sowieso für mich erledigt, da ich bisher noch keine Art gefunden habe die nicht in Winterruhe geht...

Fast Eddi

unregistriert

8

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 19:42


Ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten, allerdings steht das wirklich in deinen FAQ. Gut, du hast geschrieben besser wäre 150x80x80 cm.


Du brauchst mir nicht sagen was ich geschrieben habe, denn ich weiß das bereits, ich hab´s ja geschrieben. Heute weiß ich, daß die Mehrheit der Leser dahingehend interpretiert, daß das kleinere genannte Maß OK ist, weil das BNA-Gutachten ja etwas noch viel kleineres vorgibt. Daß es dabei immer nur um MINDESTmaße geht, und heutzutage deutlich mehr als 150x80x80 für P. henrylawsoni empfohlen wird, wird leider dezent ignoriert.

Nein, 150x60x60 ist nicht wirklich ausreichend, es ist grenzwertig, bestenfalls. Unter 150x80x80 sollte man keinen weiteren Gedanken an die Haltung verschwenden.

Saiyurij Weiblich

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9

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 20:08

Danke dir für die klare Antwort, dann werde ich nachsehen ob ich ein Terrarium in der Größe sinnvoll aufstellen kann, ich denke aber dass es mit einer kleinen Umgestaltung meiner Wohnung machbar ist.
Was wäre denn für dich die ideale Größe außgehend von einem adulten Tier?

Möchte ja meinen künftigen Mitbewohnern ein schönes Zuhause bieten.

ausloggen89 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Dezember 2011

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10

Donnerstag, 22. Dezember 2011, 12:24

5. Echsen und Katzen?
Hat jemand erfahrungen damit wie Katzen auf Echsen reagieren? Ich werde die Echsen natürlich im Terrarium lassen, sind ja keine Schmusetiere. Dennoch möchte ich nicht, dass meine Katze die ganze Zeit vor dem Terrarium sitzt und die Tiere unnötig gestresst sind...
Hey,
also ich habe zwei Katzen und bei mir gibt es keine Probleme. Meine Leopardgeckos kommen sogar extra an die Scheibe, wenn die Katzen davor sitzen, weil sie so neugierig sind^^
Wie es jetzt direkt bei Pogona aussieht, kann ich dir allerdings nicht sagen.

Kommt sicherlich immer auf das Alter der Echsen, ihren Charakter und auch das Verhalten der Katze an. Wenn eine Katze nur ruihig davorsitzt und zuschaut, was die kleinen "Dinger" da drin machen, muss es nicht unbedingt stressig bzw. angsteinflößend für die Echsen sein. Wenn die Katze allerding davor hin und her rennt, versucht, auf Terrarium zu springen, etc. kanns schon ganz anders aussehen.

Felinus Weiblich

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Registrierungsdatum: 25. August 2010

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11

Sonntag, 25. Dezember 2011, 00:11

RE: Ein paar Grundlegende Fragen zu Zwergbartagamen

5. Echsen und Katzen?
Hat jemand erfahrungen damit wie Katzen auf Echsen reagieren? Ich werde die Echsen natürlich im Terrarium lassen, sind ja keine Schmusetiere. Dennoch möchte ich nicht, dass meine Katze die ganze Zeit vor dem Terrarium sitzt und die Tiere unnötig gestresst sind...
Hallo,
kann da auch Erfahrung beisteuern (mit Katze und Leopardgecko + Bartagamen). Wir haben 5 Katzen und es kommt ganz auf die Katze selbst an. Vor dem Terrarium sitzen hat meine Geckos nicht gestresst, die haben sich normal wie immer verhalten. Allerdings haben wir eine Katze, die die Geckos doch stresst. Sie ist vom Regal aufs Terrarium oder gegen die Frontscheibe gesprungen, worauf sie ab da Zimmerverbot hatte.
Das ein solches Verhalten die Terrarientiere extrem stresst, sollte verständlich sein. Meiner Meinung nach kann man das Jagdverhalten der Katze als Ansatz für das Verhalten mit anderen Kleintieren sehen, die Katze, die bei uns so angestochen reagiert ist auch diejenige, die immer "Geschenke" mitbringt.

Saiyurij Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 21. Dezember 2011

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Nähe Stuttgart

Status: Halter

12

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 22:48

Hallo!
Also wies scheint habt ihr keine Probleme mit Echsen und Katzen. Das find ich ja schonmal gut :)

Platz hab ich ca. 170x80 cm, die Höhe ist variabel. Das wird denke ich sowohl für Zwergbartagamen als auch Halsbandleguane reichen?

Gruß, Karo

ausloggen89 Männlich

Mitglied

Registrierungsdatum: 8. Dezember 2011

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Zwickau

Status: Halter

13

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 22:52

Das es gar keine Probleme mit Katzen gibt, würde ich so nicht unterschreiben. Kommt dann auf deine Katze an. Kann also auch extrem stressig für die Agamen werden..

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